Der E-Reader von Plastic Logic kommt 2010

Der E-Reader von Plastic Logic, dessen Name und Preis noch nicht enthüllt wurden, soll in ca. einem Jahr auf den Markt kommen. Er wird aus Plastik bestehen und soll daher leichter und robuster sein als die heute verfügbaren Lesegeräte. Farbdarstellungen werden allerdings auch bei diesem Gerät noch nicht möglich sein.

Hier ein paar Eindrücke:

  • ich glaube das ist wieder eine nutzlose erfindung. das wird sich gegenüber dem papier die nächsten 50 jahre nicht durchsetzen. es ist ein ganz anderes gefühl, wenn man ein buch in der hand hat, als wenn man so ein teil in der hand hat.

  • Ich bin mir da nicht so sicher. Auch wenn die sich momentan in der Entwicklung oder auf dem Markt befindlichen Geräte noch Mängel aufweisen, werden wir in ein paar Jahren sicher ernsthafte Wettbewerber des klassischen Buches bekommen. Sie werden das Buch nicht ersetzen, aber doch zunehmend ergänzen.

    Letztlich ist das ja aber auch zweitrangig, weil es primär um gute Inhalte geht.

  • Jan

    Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass es nicht nur um Bücher geht, sondern um alle textlichen Inhalte. Denn die Geräte sind in der Regel im Gegensatz zur ersten E-Reader-Welle „always on“. Das heißt, damit lese ich nicht nur Bücher, sondern auch Zeitungen, Zeitschriften, Newsseiten, Blogs…

    Wenn man mit „Gefühl“ argumentiert, werde ich immer skeptisch. In Stein gehauene Texte fühlen sich auch toller an, als so ein labberiges Stück Papier und sind viel langlebiger. Aber dennoch wird heute viel auf Papier gedruckt und nur wenig in Stein gemeißelt ;-) Obwohl Papier in vielerlei Hinsicht schlechter ist als Stein, hat es eben entscheidende Vorteile. Genauso sehe ich das auch bei Geräten mit E-Ink-Display. So ein Display muss man übrigens mal selbst gesehen haben, bevor man darüber urteilt.

    Mal schauen, ob sich ein drittes Gerät neben Laptop und Handy etablieren kann. Das ist die eigentliche Frage aus meiner Sicht.