Long-Tail-Autor Chris Anderson über sein neues Buch „Free“

Chris Anderson, Autor von The Long Tail, hat auf der Wired Disruptive Business Conference über sein neues Buch Free: The Future of a Radical Price gesprochen (s.u.), das am 7. Juli 2009 erscheinen wird. Eine Leseprobe gibt es hier.

Worum geht es in Andersons Buch „Free“? Laut Verlag um Folgendes:

Now, in Free, he makes the compelling case that in many instances businesses can profit more from giving things away than they can by charging for them. Far more than a promotional gimmick, Free is a business strategy that may well be essential to a company’s survival.

The costs associated with the growing online economy are trending toward zero at an incredible rate. Never in the course of human history have the primary inputs to an industrial economy fallen in price so fast and for so long. Just think that in 1961, a single transistor cost $10; now Intel’s latest chip has two billion transistors and sells for $300 (or 0.000015 cents per transistor—effectively too cheap to price). The traditional economics of scarcity just don’t apply to bandwidth, processing power, and hard-drive storage.

Yet this is just one engine behind the new Free, a reality that goes beyond a marketing gimmick or a cross-subsidy. Anderson also points to the growth of the reputation economy; explains different models for unleashing the power of Free; and shows how to compete when your competitors are giving away what you’re trying to sell.

In Free, Chris Anderson explores this radical idea for the new global economy and demonstrates how this revolutionary price can be harnessed for the benefit of consumers and businesses alike.

Der Vortrag (37 min.):

Die Folien zu seinem Vortrag:

via: WIRED, The Long Tail
Bild: Wikipedia

15 comments

  1. Nina says:

    Ich habe bei 20:00 im Vortrag etwas gekichert, dass Microsoft als „paid software“ risk reduction verkauft und „the promise that this software works“, oh und: dass man bei Problemen am anderen Ende „der Leitung“ jemand hat bei Microsoft, der das Problem löst …
    Auf der Server- und Unternehmensseite kann ich es nicht beurteilen. Als kleines Autor-/Redaktionsbüro kann man sich nur zähneknirrschend jeden Tag wieder mit seinen Microsoft-Produkten herumschlagen und sobald es etwas schönes mit OpenSource gibt, diese Produkte nach und nach ersetzen.

    • Tobi says:

      Nina, probier mal Ubuntu (Linux). Da gibt es alles was du brauchst. MS Office wird durch Open Office einwandfrei ersetzt. Für Outlook kannst du z.B. „Evolution“ (in Ubuntu standardmäßig integriert) oder „Thunderbird“ verwenden.

      • Nina says:

        Yup, ich schrieb ja auch, dass ich OpenSource nutze, wo es nur geht – wenn die Programme schon einigermaßen ausgereift sind. Aber die Verlage arbeiten mit Word – und es gibt leider noch zig Kinderkrankheiten, wenn Du von OpenOffice Writer zu Word speicherst – umgekehrt ist es kein Problem.
        Für meine eigenen Texte arbeite ich nur mit OpenOffice/Writer, das läuft viel stabiler als Word und merkt sich, wo man war, als man die Datei geschlossen hat – für einen Autor/Lektor ist das klasse. (Ich weiß nicht, wieso Microsoft das nicht auch für Word hinkriegt.) Aber, wie gesagt, für Manuskripte, die ich für Verlage bearbeite, nutze ich noch Word.
        Momentan liebäugele ich ganz arg mit einem MacbookPro, gebraucht, und Pages – das soll auch rückwärts kompatibler sein als OOWriter/Word.
        @ Linux: Ich hatte während des Studiums Linux auf dem Rechner. Das war nett, nur ein wenig anstrengend. Wir fahren probeweise auf einem alten Notebook Ubuntu, das geht sogar richtig gut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.