Kaufen wir in Zukunft so unsere Kleidung?

Ich finde die Vision von Cisco, welche in dem Video (1 min.) unten zu sehen ist, nach wie vor nett. Denn neu ist zwar die Visualisierung, aber nicht die dahinter liegende Idee. Dennoch wird es noch eine Weile dauern, bis diese Vision auch Wirklichkeit wird: Man vermisst eine Person und kann sie somit virtuell verschiedene Kleidungsstücke anprobieren lassen.

Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum man sich im Standard-Szenario im Ladengeschäft befinden und warum eine Verkäuferin neben dem Kunden stehen soll? Es wäre doch viel naheliegender, die virtuelle Technik dazu zu nutzen, dass die Kunden nicht mehr in den Laden kommen müssen, da sie die Dinge von zuhause aus anprobieren können. Feedback könnte man sich dann unmittelbar von Freunden oder anderen vertrauenswürdigen Personen einholen, mit denen man über das Internet verbunden ist. Nur im Ausnahmefall würde ich dann in den Laden gehen und mir eine besondere Beratung vonseiten ausgewählter Profis leisten.

via: Basic Thinking

  • sieht gut aus, was die da entwerfen.
    zu deinem einwand, wozu man noch in den laden gehen muss: vergiss nicht, dass shoppen gehen für frauen (unter anderem) ein sozialer akt ist, der nicht nur der nützlichkeit halber nach dem motto ‚ich brauch ein neues kleid‘ geschieht. da braucht man die gute freundin (oder eben die verkäuferin), die einem sagt, ‚probier doch mal das‘, weil man sich selbst nicht traut.
    mal ganz abgesehen von der technik, was ja aber immer nur eine frage der zeit ist, bis die jeder zu hause hat – vor allem touchscreens in der größe. ;)

    • Stimmt, guter Punkt! Mein Gedanke war aber, dass man den sozialen Akt in einem ersten Schritt auch über die Internet-Vernetzung abbilden könnte, die in dem Video völlig fehlt. Man könnte eine Auswahl von virtuellen Anproben an viele Freundinnen schickt und Feedback einholen, die vielleicht sonstwo sitzen. Mit Freundinnen vor Ort kann man dann ja immernoch gemeinsam den Laden stürmen.

  • Solche Anwendungen finden sich vereinzelt schon im Netz. Anwendungen mit dem Prinzip Share-to-Facebook. Ein Beispiel dafür ist eine Online-Shopping-Applikation von Zugara, wenn ich mich recht erinnere