Studie: Markenfans sind kreierbar

Die Konsumforscher Kai-Uwe Hellmann und Peter Kenning haben im Auftrag der Kommunikationsagentur Avantgarde das Phänomen des Markenfans in einer Studie untersucht. Die Pressemitteilung mit näheren Informationen dazu finden Sie hier:

Avantgarde-Studie zum Phänomen Markenfan

Die wichtigsten Ergebnisse:

  1. Zum Markenfan wird man durch andere Personen oder emotionale Schlüsselerlebnisse gemacht
  2. Fans wollen ihre Marke in regelmäßigen Abständen ritualisieren
  3. Sehr viel mehr Marken als man vermuten würde eignen sich als Fanobjekt
  4. Storytelling und Markenevents sind die Mittel zur Kreierung von Markenfans

Fazit der Studie:

Zusammenfassend lässt sich sagen: Es spricht für die Wissenschaftler bereits nach dieser ersten Studie einiges dafür, dass Markenfans tatsächlich generierbar sind. Die Tatsache, dass die Fanwerdung meist von außen angestoßen wird, dass emotionale Erlebnisse und Rituale eine so zentrale Rolle spielen, und dass theoretisch nahezu alle Marken für eine Fanbildung in Frage kommen – all das legt nahe, dass man hier mit Maßnahmen des Marketings etwas bewegen kann. Für Hellmann und Kenning ist es daher verwunderlich, dass die Fanbildung im Bereich Marken bis dato kaum systematisch erfolgt. „Angesichts des hohen Kundenbindungspotentials in der Gruppe der Fans sollten Unternehmen deshalb prüfen, wie sie diese Potenziale in Zukunft besser systematisch heben können“, so die Forscher. Weitere Forschungen könnten dabei wertvolle noch konkretere Ableitungen fürs Markenmanagement ergeben.

via: Commercial Communities
Bildquelle: Photocapy (CC-Lizenz)