Gibt es Brand Communities?

Francois Gossieaux hat einen interessanten Beitrag zum Thema Brand Communities geschrieben. Er ist der Ansicht, dass es diese nicht geben könne, da es nicht realistisch sei, dass Objekte im Mittelpunkt von Communities stünden. Schließlich fühle man sich eher mit anderen Menschen und deren Interessen/Themen verbunden:

Why Brand Communities Don’t Exist

For communities to work, the members need to be at the center of the community, and so the motivations have to be different from the pure hedonistic pleasure of owning a brand/product.

Völlig richtig, aber für mich ist das kein Widerspruch. Ich denke, dass es sehr wohl Brand Communities geben kann. Nur werden wir sehen, dass Menschen immer stärker zu Marken werden, die dann auch für das stehen, was Gossieaux als notwendig ansieht. Diese Personenmarken können zudem auch passende Produkte verkaufen. Vor allem aber können sie das Engagement der Community-Mitglieder fördern. Letztlich freunden wir uns doch eher mit Personen als mit Objekten an, sodass auch Personenmarken eher von den positiven Effekten solcher „Freundschaften“ profitieren können.

Für diesen Trend spricht auch, dass sich die Unternehmen selbst mit ihren Marken gezwungen sehen, immer persönlicher zu kommunizieren, ihre Mitarbeiter sichtbar zu machen und sie als Botschafter einzusetzen.

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