Heute trifft es die Medienbranche, morgen das produzierende Gewerbe …

Die Medienbranche durchläuft aufgrund der Veränderungen im technologischen Umfeld derzeit einen massiven Wandel. In vielen Bereichen beobachten wir bisher zwar erst die frühen Auswirkungen des Aufkommens digitaler Technik, doch selbst diese tun vielen Unternehmen schon enorm weh. Herausforderungen wie der Preisdruck auf digitalen Inhalte-Märkten müssen bewältigt werden und es reicht eben nicht, vereinfachend auf Piraterie o.ä. als Ursache zu verweisen. Die Ursachen liegen tiefer.


Interessant ist die Überlegung, dass und auf welche Weise die vielfach auch bitteren Erfahrungen vieler Unternehmen im Medienbereich künftig wahrscheinlich auch für Industrieunternehmen lehrreich sein werden: Stichwort 3D-Drucker. Es gibt viele interessante Beispiele und Entwicklungen in dem Bereich. Ich hatte hier im Blog beispielsweise schon einmal kurz RepRap vorgestellt, einen 3D-Drucker, der seine Bestandteile weitgehend selbst drucken kann. Einen etwas praktischeren Ansatz verfolgt man bei MakerBot Industries. Der Gründer Bre Pettis beschreibt es kurz und knapp: A MakerBot is an affordable, open source 3D printer.

Im Interview beschreibt Pattis die Relevanz von 3D-Druckern:
When the Altair came out, people criticized it and said there wasn’t a need for more than 10 computers in the world. We’re in that same kind of place with personal manufacturing that personal computing was back then. MakerBots will be an absolutely totally common thing to see on a desktop within 10 years.

Auf die Frage, worin der Unterschied zwischen MakerBot und RepRap besteht, antwortet Pettis:
The main difference between a MakerBot Cupcake CNC and a Reprap is how much time it takes to make one. The Reprap project is an academic research project and it can take a few months to gather the materials and then put a reprap together and then a lot of experimentation to get it to print. The MakerBot CupCake CNC is a kit and can be printing things out after a weekend of assembly with a friend.

Einen interessanten ersten Eindruck vermittelt dieses Video (4 min.):

 

Interessant in dem Zusammenhang ist auch dieser WIRED-Artikel von Chris Anderson:

In the Next Industrial Revolution, Atoms Are the New Bits

In diesem Video (3:30 min.) erklärt er Grundlegendes:

 

Hier hält Anderson einen spannenden Vortrag (Minute 11 bis 35), der tiefer geht als die obigen Videos:

Bildquelle: Robert Nyman (CC-Lizenz)

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