Unsere Persönlichkeit wird als USP unterschätzt

Viele sagen, dass das Social Web die Zukunft sei. Das Social Web lebt aber von der Kommunikation und Interaktion. Es kommunizieren und interagieren immer Menschen. Uns Menschen unterscheidet am Ende jedoch vor allem unsere Persönlichkeit. Unsere Persönlichkeit ist somit der wichtigste USP, den wir im Social Web zu bieten haben.

Warum also verstecken so viele Menschen im Internet ihre Persönlichkeit hinter irgendwelchen normierten Profilen? Warum also lassen Unternehmen im Social Web die Persönlichkeit ihrer Mitarbeiter nicht stärker zur Geltung kommen?

2 comments

  1. Thomas Brasch says:

    Da sind sie schon einen Schritt weiter als ich. Meine These zum Netzwerken ist, dass dieses Bedürfnis weit überschätzt wird. Mir ist es zunächst gleich, wie weit das angelegte Profil mit der Person übereinstimmt. Mich faszinierte die Möglichkeit des Gedankenaustausch am Netzwerken – mal spontan, mal nachdenklich. Doch die vergangenen Jahre zeigen, dass dies bei nur wenigen von Interesse ist. Habe hierzu vor kurzem auf xing experimentiert und eine provozierende Glosse „Liest ja doch keiner.“ eingebracht. Das Ergebnis ist für xing beachtlich, jedoch letztlich bestätigt es mir, dass Netzwerken und neugieriges Interagieren kein breites Bedürfnis ist. Ich vermute, dass in wenigen Jahren Facebook und Co. ein unscheinbares Dasein fristen werden, wenn es sich dann überhaupt noch lohnt, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

    • Jeder netzwerkt doch, seid es on- oder offline. Die Frage ist nur, wie man die Zeit verteilt. Was die Zukunft von Facebook & Co. betrifft, bin ich wesentlich optimistischer. Man muss nur halt mit einem realistischen und auf Nutzwert orientierten Blick draufschauen und damit umgehen.

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