5 comments

  1. Das muss ich unterschreiben. Ich finde Red Bull zeigt damit eine riesige Arroganz. Auch bin ich nicht von der Strategie überzeugt – man liefert Gimmicks, anstatt zum Gespräch aufzufordern. Mir leider ein wenig zu viel Utilitarismus, und zu wenig Dialog.

  2. Ed Wohlfahrt says:

    die einfachsten Fragen sind oft am treffendsten. Warum soll ich einem Unternehmen folgen, dessen Landingpage mir keine Antwort darauf gibt? Warum Fan eines Unternehmens werden, dem am Dialog so wenig gelegen ist wie dem Kracherlhersteller Red Bull? Da kann man als Fan einen Kopfstand machen auf der Fanpage und der Community-Manager rührt keinen Finger. Andererseits auch wieder charming, auf solche Art zu simplifizieren. Und noch was zu Christoph. Kennen wir die Strategie von Red Bull überhaupt? Ich glaube nicht. Sollte diese einzig und alleine auf Eyeballs abzielen (klassisch old school), ist der vorliegende Landingtab nicht die schlechteste Wahl ;)

  3. Sascha says:

    Offensichtlich müssen das nicht alle Marken. Red Bull zum Beispiel braucht keinerlei Fragen zu beantworten: acht Millionen Fans sprechen eine eindeutige Sprache. Egal, welche Strategie Red Bull verfolgen würde – Red Bull-„Fans“ haben keine Fragen an die Marke. Red Bull zu mögen macht cool, fertig.

    Was besseres kann man sich als Marketer fast schon nicht wünschen …

  4. Ed Wohlfahrt says:

    Hallo Sascha, du magst mit deiner Einschätzung richtig liegen. Jedoch frag ich mich schon ob die Gleichung die du aufstellst Red Bull mögen = cool so einfach und auf alle Fans gleichermaßen anzuwenden ist. Ich war / bin Fan der Marke auf FB und habe ab und an sehr wohl Fragen an eine Marke. Ich bin es einfach gewöhnt, Marken anzusprechen wie andere Menschen, mit denen ich über FB verbunden bin. Dass ich diese wahnwitzige Anspruchshaltung gegenüber Marken entwickelt habe, hat aber auch mit den Marken selbst zu tun, die plötzlich alle auf FB drängen. Hier sprechen Menschen mit Menschen. Nun aber auch Firmen mit Menschen. Die Frage die sich stellt: Wer braucht Firmen auf Facebook. Wer Logos, mit denen man sich unterhalten kann..? Wenn Marken FB betreten und an den Dialogen der Menschen teilnehmen, dann sollten sich auch damit rechnen angesprochen zu werden. Hier einfach zu sagen, wir verfügen über einen Coolness-Faktor zehn+ kann reichen, muss es aber nicht.

  5. Ich finde den Ansatz auch ok. Ich denke nur, dass langfristig jene Marken erfolgreicher sein werden, die „menschlicher“ auftreten. Ausnahmen wird es aber auch immer geben.

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