Mit dem Begriff „Fibel-Marketing“ kann man Offlinern den Sinn von Social Media erklären

Die Sprache ist sehr wichtig für das Verständnis einer Sache. Bei best-practice-business.de bin ich heute auf den Begriff des „Fibel-Marketing“ gestoßen, der mir neu war. Interessant finde ich, dass er nach meinem ersten Eindruck letztlich genau das bezeichnet, worüber wir sprechen, wenn wir sagen, dass Unternehmen u.a. über Blogs Informationen teilen sollten. Im Falle des Fibel-Marketing nutzen wir aber einen Begriff, der sich sehr gut auf die Offline-Welt übertragen lässt und insofern gut geeignet ist, die in beiden Fällen zugrundeliegende Idee auch jenen zu vermitteln, die dem Internet kritisch gegenüber stehen oder wenig Erfahrung damit haben:

Eine Fibel ist ein „Lehrbuch zum elementaren Einführen in ein Sachgebiet“. Wer eine Fibel zu einem Thema verfasst, beweist damit, dass er oder sie die Materie bestens kennt. Darum eignet sich eine Fibel für die Marketingstrategie zur Positionierung als Experte.

Die Fibel sei häufig einem Flyer vorzuziehen:

Die Absicht des Flyers, sein eigentlicher Sinn und Zweck, ist in jedem Fall der Verkauf. Das wissen die Kunden. Sie suchen zwar nach der Information, doch sind sie auch skeptisch. Sie misstrauen den Lobgesängen der Werbung, weil sie fürchten, zum Kauf „überredet“ zu werden. Viel lieber glauben sie Empfehlungen von unbeteiligten Dritten.

In diesem Video (9 min.) erläutert Dr. Eva-Maria Müller, was aus ihrer Sicht unter einem Fibel-Marketing zu verstehen und warum dessen Einsatz sinnvoll ist: