Im Internet gibt es nichts, was die Buchbranche nicht kann …

… sagt Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Chef des Buchbranchen-Verbandes. Wenn er spricht, erfährt man immer Interessantes. So auch hier:

„Das Angebot von Verlagen und Buchhandel, die Bündelung von Kompetenzen und die Leistung sind einzigartig. Es gibt neue Vertriebswege, die wir entwickeln und auf die wir antworten“, sagte Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins in seiner Begrüßung. Es gebe neue Teilnehmer auf diesem großen Markt, die die Buchwelt verändern. „Doch was gibt es Neues, was wir nicht können? Kommunikations- und Distributionsmöglichkeiten in neuer Weise nutzen? Ganz ohne Verlag? Ganz ohne Buchhandlung“, fragte Honnefelder.

Na, da bin ich aber beruhigt. Ich hatte bis jetzt doch tatsächlich geglaubt, dass das Internet etlichen Akteuren der Buchbranche richtig weh tun könnte. Wie naiv von mir. Kinderleicht, das Ganze. Wie naiv auch zu glauben, dass das Recht auch im Internet gilt:

Die Politik wollte Honnefelder nicht aus dem Spiel lassen. Er sieht die Bundesregierung in der Pflicht, „rechtsstaatliche Verhältnisse im Netz zu schaffen“. (via)