Martin Lindstrom über das Marketing: Logos sind entbehrlich

Anfang des Jahres ist in der W&V ein lesenswertes Interview mit Martin Lindstrom erschienen, der sich mit Marketing-Themen vor dem Hintergrund der Hirnforschung auseinandersetzt:

„Das Logo ist entbehrlich“ (PDF)

Besonders auch auf Deutschland bezogen argumentiert er, dass wir uns von der Rationalität und Zahlenverliebtheit lösen sollten und stärker emotionale Aspekte beachten sollten, die letztlich eher den Ausschlag geben. Besonders treffend finde ich sein Beispiel des spanischen Spielwarenhändlers Imaginarium, der allein durch die Gestaltung der Eingänge seiner stationären Geschäfte kommuniziert, welche Bedeutung Kinder als Zielgruppe für ihn haben:

Bildquelle: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von Raïssa Bandou

6 Kommentare

  1. Habe das Interview nicht gelesen, weil ich fast keine PDFs öffne. Seh ich das richtig, dass hier ein Gegensatz zwischen Logo und Emotion aufgebaut wird? (Was ich dann leider für Unsinn halten würde – werden mit Logos doch gerade Haltungen, Affinitäten und Emotionen ihres Vertreters ausgedrückt.)

    • Nein, die Argumentation ist differenzierter. Er plädiert v.a. dafür, sich nicht so sehr bzw. allein auf das Logo zu konzentrieren, sondern weitere Faktoren zu kombinieren.

  2. Stephan Orgel

    Spontan fällt mir zu diesem Thema die „Print wirkt.“-Kampagne des VDZ ein (http://www.printwirkt.de/category/kampagne/). Wie man dort sehen kann, sind auch ein oder zwei deutsche Unternehmen schon auf die Idee gekommen, „smashable components“ in ihren Kampagnen einzusetzen – die hatten dafür nur noch nicht den passenden Fachbegriff erfunden ;-)

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