Personalisierung von Facebook-Seiten mittels Reputations-Kennzahlen von Klout

Alle möglichen Dienste versuchen die Reputation von Menschen sichtbar zu machen. PeerIndex hat 45 Millionen angemeldete Nutzer und versucht Reputationskennzahlen an Themen zu knüpfen, wie es ja in der Realität auch ist. Ich mag auf einem Feld Experte sein, aber nicht auf allen.

Klout hingegen hat 60 Millionen Nutzer-Profile und ordnet den Nutzern einfach eine Reputationszahl zu. Das ist zwar wesentlich unschärfer, dafür aber auch wesentlich einfacher zu verstehen und handhaben. Seit langem werden diese Kennzahlen auch von anderen Diensten (Bsp.) genutzt, um die User zu ordnen.

Klout hat nun eine interessante Kooperation mit Involver gestartet, bei der Facebook-Applikationen so ausgesteuert werden können, dass Nutzer gemäß ihren Klout-Zahlen verschiedene Goodies zugedacht bekommen. Die Idee dahinter kennt man ja aus dem Alltag. Einflussreiche Leute haben Vorteile, die anderen Leuten nicht gewährt werden. Wer also eine höhere Klout-Reputationskennzahl vorweisen kann, bekommt im Zweifel größere Anreize geboten. Wieder ein Schritt in Richtung Personalisierung des Webs, wie wir sie an vielen Stellen beobachten können.

“The first application is a simple coupon-esque experience. A brand will be able to bring an application out of their Page, configure to deliver content to people above and below certain Klout scores, and then input whatever that content is.”

Audi hat die Funktion schon auf seiner Facebook-Seite integriert und ich habe es mit meinem Klout-Profil gleich mal ausprobiert – wobei die Sinnhaftigkeit in diesem Fall noch sehr zu hinterfragen ist:

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