Liebe Buchverlage, keine Angst vor Kommentaren auf der Website

Gerade Buchverlage haben oft Angst davor, Kommentarmöglichkeiten direkt auf der Website einzubauen. Für mich funktionieren gute Websites in vielen Fällen ähnlich wie Blogs und sollten daher im Zweifel auch eine Kommentarmöglichkeit bieten. Die Angst ist, dass viele (negative) Kommentare kommen und das Ganze unbeherrschbar wird – und das auf der „heiligen“ Website. Bei Facebook sind Entscheider da schon weniger kritisch, weshalb ein Kommentieren auf der Unternehmens-Facebookseite i.d.R. auch möglich ist. Das führt dann aber dazu, dass die Unternehmen an Erfolgspotenzial einbüßen, weil sich die Leute eben eher auf den Facebook-Seiten betätigen und sich dort deren Aufmerksamkeit sammelt.

Vor diesem Hintergrund ist interessant zu hören, was Malina Wieland, Projektmanagerin Corporate Communications bei Tchibo und u.a. auch mitverantwortlich für den dortigen Blog, im Interview mit Klaus Eck sinngemäß sagt: Die Angst der Unternehmen vor der Kommentarflut ist übertrieben und zeigt, dass diese sich zu wichtig nehmen.

Nachfolgend sehen Sie das Video-Interview. Die erwähnte Aussage kommt nach 3:10 Minuten:

(Video, 4:30 min.)

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  • Johannes

    Nicht nur Buchverlage…#buchmarkt

    • Sicher nicht. Da kann ich es aber am überzeugensten formulieren. :)