Popularitäts-Rankings als Indikator: Google+ noch lange nicht Mainstream in Deutschland

Immer wenn im Web ein neuer Dienst auftaucht, kann man das Gleiche beobachten: Die hiesigen Web-Promis dominieren die Popularitäts-Rankings. Erst wenn die „echten“ Promis oben in den Ranglisten auftauchen, beginnen sich diese Dienste zu etablieren. Bei Google+ ist das ganz ähnlich. Die so genannten deutschen Google-Plus-Charts zeigen, dass die Top 10 und die Liste insgesamt von der Web-Szene beherrscht wird:

Selbst ich No-Name bin in den Google-Plus-Charts zu finden und in den letzten Monaten erst auf Platz 75 abgerutscht, was eigentlich alles sagt. In den USA ist die Entwicklung schon etwas weiter. Zwar finden sich auch dort Web-Promis auf der Liste, aber eben auch schon einige Helden der Offline-Welt:

Es wird interessant zu beobachten sein, ob Googles Rechnung aufgeht. Die Überlegung ist ja, die bestehenden Google-Produkte schrittweise immer weiter mit dem „social layer“ Google+ zu überziehen, sodass Google insgesamt irgendwann Google+ ist. Das scheint auch der einzig erfolgsversprechende Ansatz zu sein, die Netzwerkeffekte zu überwinden und den Durchschnittsnutzer, der bereits bei Facebook ist, auch zu einem Google+-Nutzer zu machen.

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