Autoren und Regisseure von Dokumentarfilmen werden miserabel bezahlt

Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK) hat untersucht, was Dokumentarfilmer verdienen und das ist nicht allzu viel:

Mit ernüchterndem Ergebnis: das durchschnittliche Netto-Einkommen von Dokumentarfilmregisseuren liegt bei 1380 Euro im Monat – rund 18 Prozent der Befragten bleiben sogar unter 636 Euro. Lediglich 15 Prozent gaben an, dass sie allein von ihrer Autorentätigkeit und der Regiearbeit leben können – der weitaus größere Teil -nämlich 85 Prozent- müssen in teilweise berufsfremden Jobs Geld hinzuverdienen oder sie werden von ihren Angehörigen finanziell unterstützt.

Das ist schon herb:

Unter Einbeziehung der besonders arbeitsintensiven „programmfüllenden“ 90-Minuten-Filme ergibt sich dabei im Durchschnitt aller untersuchten Projekte eine Tagesgage von 99 Euro – oder, unter Berücksichtigung der branchenüblichen Arbeitszeit, ein Stundensatz von 9,91 Euro – brutto!

Damit sprechen wir über ähnliche Größenordnungen wie allgemein bei Autoren.

Die komplette Untersuchung kann man hier nachlesen (PDF).

via: irights.info

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