Soziale Lebensgrundlagen von Jugendlichen

Die 14-Jährige Casey Schwartz:

Casey’s habits underscore a new reality for this networked generation: Social networks — and the gadgets they run on — aren’t a distraction from real life, but a crucial extension of it.

(…)

Not having an iPhone can be social suicide, notes Casey. One of her friends found herself effectively exiled from their circle for six months because her parents dawdled in upgrading her to an iPhone. Without it, she had no access to the iMessage group chat, where it seemed all their shared plans were being made.

„She wasn’t in the group chat, so we stopped being friends with her,” Casey says. “Not because we didn’t like her, but we just weren’t in contact with her.”

9 comments

  1. frank_krings says:

    Etwas off topic, vielleicht auch nicht: Es geht mir schon auf die Nerven, das einige alte Freunde nicht auf Facebook sind. Oder wenn, dann nur als Karteileichen, die nie was posten und mit einer Zeitverzögerung von 4 Wochen reagieren. Dadurch ist es anstrengend mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Von Whatsapp und iMessage rede ich gar nicht erst. ;)

    • Ist ja genau der gleiche Zusammenhang. In Reaktion hat man mehr Austausch mit Leuten, die näher am eigenen Kommunikationsverhalten sind, und irgendwann ist man mit denen dann infolge dessen auch wirklich enger.

  2. Alice Gabathuler says:

    Und dann gibt’s noch die Jugend, zu der meine Kinder (19 und 21) gehören. Die, die sich einen Deut um Facebook und co schert und die kein Smartphone hat. Bis jetzt sind beide noch keinen einsamen Tod gestorben. Zumindest haben sie heute Morgen noch gelebt.

  3. Rieke Hö says:

    Ich finde das Diskussionsverhalten interessant,wenn man darüberspricht wie Social Media die Kommunikation verändert. Bringt man ein Beispiel von verändertem Verhalten, z.B. das xing oder linkedin heute ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für Stellenausschreibungen sind, oder wie hier das Whatsapp in manchen Gruppen als Austauschbasis zählt, kommt sofort der Einwand. „Ich kann auch ohne!“ Is ja auch klar. Sie sind neu entstanden, d.h. es gab sie nicht immer und man kann ohne sie auskommen. Das Interessante daran ist für uns aber aus beruflicher Sicht doch, dass sich neue Formen daraus entwickeln, dass es diese digitalen Formen jetzt gibt und dass sie relevant sind, weil ein großer Teil der Gesellschaft sie nutzt. Wie geht ihr auf diese Argumentationen ein? Oder ist „ignorieren/ das Argument stehen lassen wie es ist“ die beste Weise damit umzugehen?

    • frank_krings says:

      Ich würde sagen, das etwas Neues irgendwann auch zu einer sozialen Konvention werden kann. 1995 hatte noch kaum einer ein Handy oder eine eigene Email-Adresse. Heute ist man ein Freak, wenn man beides nicht hat. Bei Smart Phone und Social Media geht es langsam auch in die Richtung. Viele Kollegen, die 2011 noch meinten, das ein iPhone „nur Spielerei“ ist, haben jetzt eins.

        • Rieke Hö says:

          Ich nehme es auch stark an. Ich hab erwartet, dass wir ganz ähnliche Ansichten zur grundsätzlichen Entwicklung haben. Mich würden aber immer noch Best Cases für die “ ich brauch das nicht fraktion“ interessieren. Privat können sie entscheiden wie sie wollen, aber beruflich bremst es ein Unternehmen oft aus. Ist es am Ende tatsächlich die Frage, wieviel meines Privaten/ meines persönlichen Accounts lasse ich ins berufliche einfliessen? Eure Meinung/ Erfahrung:

          • Das ist ein weites Feld, um mit Fontane zu sprechen. Ich persönlich trenne da kaum. Im Unternehmen muss ich aber mit allen Einstellungsarten umgehen können – das ist die Herausforderung.

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