Autoren sind Storytelling-Profis – nutzen aber das Storytelling-Potenzial von Facebook & Co. zu selten

Jeder Autor startet irgendwann eine Facebook-Seite o.ä. in dem Bestreben, Leser(!) zu finden, die im Idealfall auch ihre Bücher kaufen(!). Doch spätestens nach einer Weile fragen sich viele von ihnen, was sie egtl. posten sollen. Nicht selten gehen sie dann über zu lustigen (Bücher-)Bildern u.ä., weil das ja stets ein paar Likes bringt. Ich finde das immer schade, weil wir alle langfristig das sind, was wir im Netz veröffentlichen. Und wenn wir wie die anderen 10 Millionen Leute lustige Bilderchen ohne Zusammenhang veröffentlichen, sind wir austauschbar. Vor allem finden Autoren so keine Leser.

Die Geschichten, die Autoren auf Facebook & Co. mit ihren Postings erzählen, sollten vielmehr schon bestmöglich die Geschichten aus den Büchern bzw. die Herangehensweise der Autoren an solche Geschichten transportieren. Daran musste ich wieder mal denken, als ich heute das hier für den Musikbereich las:

I’ve been writing about music for over 10 years and, along the way, have seen a large number of pitches for coverage of new artists. One of the biggest failings I’ve seen is the lack of connection between the artists primary biographical backstory and their music.

Viele Autoren haben einfach noch eine falsche Trennung im Kopf. Das eine sind die Bücher, das andere Marketing-Plattformen oder so. Dabei ist alles eins. Das Storytelling sollte im Social Web beginnen. Die Leute, die man auf diese Weise erreicht, sind dann auch wahrscheinliche Buchkäufer.

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