Schlagwort: analyse

Wir brauchen mehr Experimente im Publishing

Die Idee, Bücher als Start-ups zu begreifen, ist nicht neu, aber auch heute nicht minder wertvoll. Letztlich geht es um die Anwendung erprobter Verfahren im Umgang mit Situationen hoher Unsicherheit. Das Management-Wissen rund um den Aufbau neuer Unternehmen scheint hierfür sehr gut geeignet zu sein. Das bedeutet, Experimente durchzuführen sowie Daten zu erheben und zu analysieren. Das wird aber bisher im Publishing zu selten getan.

Eric Ries hat den Begriff „Lean Startup“ geprägt und wendet den Gedankenansatz auch auf’s Publishing an. Seine in diesem Zusammenhang interessante Sicht erklärt er in diesem Interview:

(Video, 8 min.)

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Peter Collingridge: Heutiges Buch-Marketing taugt nicht viel – Daten sind die Lösung

„[Random House must…] change from being a B2B company to being a B2C company.“ Markus Dohle, CEO Random House

„It’s difficult to determine what marketing strategies helped [my book], hurt or were just a waste of time.“ David Wolman, WIRED author

„When it comes to the really important decisions, data trumps intuition every time.“ Jeff Bezos, Amazon

„We need to develop new skills in data analytics, listen to our readers, and understand what they want and what they will pay for.“ John Makinson, CEO Penguin

Peter Collingridge, Mitgründer von Enhanced Editions, sagt viele richtige Dinge in dem Video unten, in welchem er seine Neugründung Bookseer vorstellt, ein Daten-Analyse-Tool für den Buchmarkt. Er spricht sich aus für einen datengetriebenen und endkundenorientierten Marketing-Ansatz und bringt auch die Rolle von „Social“ auf den Punkt:

Right now, sales drives social — not the other way round. However, I believe there will come a point when that’s not the case, and we will be able to identify that.

(Video, 10 min.)

via: O’Reilly Radar
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Kulturanalyse über Jahrhunderte hinweg mittels Text-Analyse von Millionen von Büchern

Have you played with Google Labs‘ NGram Viewer? It’s an addicting tool that lets you search for words and ideas in a database of 5 million books from across centuries. Erez Lieberman Aiden and Jean-Baptiste Michel show us how it works, and a few of the surprising things we can learn from 500 billion words

Unterhaltsame Präsentation:

(Video, 14 min.)

Nur mal ein Beispiel: Die Geschichte Leipzigs lässt sich auch ganz gut auch über das Analyse-Tool darstellen:

via: Kevin Kelly

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Twitter bewertet intern unser aller Reputation

Twitter schlägt uns ja an verschiedenen Stellen andere Nutzer vor, denen wir folgen könnten. Wie Mashable berichtet, hat Twitters Mitgründer und Ex-CEO Evan Williams nun bestätigt, dass Twitter hierzu die Reputation der Nutzer bewertet:

(…) he did share that each Twitter user has a reputation score, which the company uses internally as part of its Who to Follow formula. That score may eventually become part of Twitter’s public-facing features, says Williams.

Wenn Twitter diese Repuationszahl der Nutzer eines Tages tatsächlich veröffentlichen sollte, dürften Anbieter wie Klout und PeerIndex gehörig ins Schwitzen geraten.