Schlagwort: Augmented Reality

Maps-Technik von Microsoft ermöglicht sehr weitgehende Fernanwesenheit

In diesem sehr lesenswerten Beitrag von Robert Scoble über die Besonderheit der TED bin ich auf eine faszinierende Präsentation von Blaise Aguera y Arcas auf der diesjährigen TED gestoßen:

In a demo that drew gasps at TED2010, Blaise Aguera y Arcas demos new augmented-reality mapping technology from Microsoft.

Nachdem ich mir das Video (8 min.) angeschaut hatte, dachte ich wirklich: wow … Man bekommt einen Eindruck davon, dass eine sehr weitgehende Fernanwesenheit und frühe Formen von Zeitreisen durch digitale Medien schon heute möglich sind:

Augmented (hyper)Reality: Domestic Robocop

The latter half of the 20th century saw the built environment merged with media space, and architecture taking on new roles related to branding, image and consumerism. Augmented reality may recontextualise the functions of consumerism and architecture, and change in the way in which we operate within it.

A film produced for my final year Masters in Architecture, part of a larger project about the social and architectural consequences of new media and augmented reality.

Video (2 min.):

via: Twitterfeeds von Ibo

Microsoft entwickelt den Arbeitsplatz von morgen

Microsoft hat uns ja schon vor einigen Monaten mit seiner Technik-Vision für die Zeit in 10 Jahren begeistert (Video „langfristig I“). Nun gibt uns Craig Mundie, Microsofts Chief Research and Strategy Officer, eine gute Minute lang Einblick, wie das konkret aussehen könnte – sehr beeindruckend:

[Javascript required to view Flash movie, please turn it on and refresh this page]

EyePet: Ein virtuelles Haustier unterstreicht das Potenzial von Augmented Reality

EyePet ist ein virtuelles Haustier, das gegen Ende 2009 für die PS3 erhältlich sein wird. Weitere Informationen:

Dein EyePet besitzt vielseitige Fähigkeiten, von denen du dich dank PlayStation Eye, der Kamera der nächsten Generation für PlayStation 3, selbst überzeugen kannst. PlayStation Eye überträgt eine Aufnahme deines Wohnzimmers auf den Bildschirm, das von nun an das Zuhause deines EyePets ist. Es erinnert an ein kleines Äffchen und ist einfach zum Knuddeln.

In dieser virtuellen Realität erkennt dein EyePet ganz genau, wer mit im Raum ist, und interagiert mit dir und der Umgebung. Wenn du ein Objekt vor der Kamera platzierst, dass das EyePet schon kennt, wird es genau wissen, was es damit tun kann. Setzt du ihm etwas Neues vor die Linse, wird es erst mal vorsichtig untersucht. Bewege deine Finger vor der Kamera hin und her, um dein virtuelles Haustier zu kitzeln und zum Lachen zu bringen, stupse es an, damit es hochspringt, und wenn dein EyePet über den Bildschirm jagen soll, rollst du ihm ganz einfach einen Ball vor die Füße.

Ich könnte mir vorstellen, dass das EyePet viele Anhänger finden wird. Dieses Video (3:30 min.) zeigt, wie das Ganze ungefähr funktioniert:

via: ReadWriteWeb

WorkSnug: Wünschelrute für das mobile Arbeiten

Augmented-Reality-Anwendungen müssen nicht wie Layar und Wikitude zwangsläufig „alles“ abdecken. Auch hier gibt es viel Raum für Spezialisten, die auf einzelnen Feldern besondere Unterstützung bieten.

WorkSnug ist so ein Spezialist. Konkret handelt es sich dabei um eine Applikation für das iPhone 3GS, mit der sich Plätze aufspüren lassen, wo man unterwegs arbeiten kann. Damit steht WorkSnug auch für den Trend weg vom fixen Büro und hin zum mobilen Arbeiten an jeweils passenden Plätzen. In diesem Zusammenhang wird ja auch bspw. das Coworking immer wichtiger.

Die Applikation ist noch nicht erhältlich und wird zunächst auch nur für London und San Francisco zur Verfügung stehen. Ich bin mir aber sicher, dass es nicht lange dauern wird, bis Derartiges auch bei uns verfügbar ist. Der Bedarf ist vorhanden, würde ich sagen.

Über WorkSnug:

We’ve personally reviewed hundreds of places to work and offer personal observations, a guide to power provision, atmosphere, noise levels and even the quality of the coffee. WorkSnug launches in London first, San Francisco soon after and will spread across the globe during late 2009.

via: ReadWriteWeb

Nokias Vision von Augmented Reality

Im Januar dieses Jahres hatte ich mir über neue Anwendungen im Bereich der Augmented Reality Gedanken gemacht und einen Beitrag mit dem Titel Internet durch die Brille geschrieben:

Ich wünschte mir vielmehr eine Brille mit Internet-Anschluss. Idealerweise gesteuert bspw. durch über Blinzeln ausgedrückte Befehle. Zweimal schnell hintereinander Blinzeln und schon legt sich der digitale Film über das, was ich durch die Brille sehe. Oder durch andere, ähnlich einfache Befehle. Klar, das ist Zukunftsmusik, aber die Entwicklung geht in diese Richtung.

Witzigerweise bin ich nun auf ein Video von Nokia gestoßen, in dem genau das als Vision von Augmented Reality dargestellt wird, wie bei ReadWriteWeb zu lesen ist:

Nokia released a video today that demonstrates how Augmented Reality could be served up using glasses and other fashion accessories. In the video embedded below you’ll see a woman surf the web and post rudimentary IM replies all using her eyeballs.

Das Video (3 min.):

Heutiges Augmented-Reality-Marketing auf die Schippe genommen

Ich gebe es zu: Auch ich habe hier im Blog schon Videos gepostet, die heutige Augmented-Reality-Marketingmaßnahmen zeigen, die beeindruckend aussehen und die Fantasie beflügeln, was künftig alles möglich sein könnte. Tatsächlich sind diese heutigen Anwendungen aber ziemlich nutzlos. Den Werbeeffekt verdeutlicht das Video unten auf witizge Weise, indem der virtuelle Gegenstand dort durch einen realen ersetzt wird. Bis derartiges Augmented-Reality-Marketing also tatsächlich zum Produktkauf führen wird, ist es noch ein langer Weg:

via: A VR Geek Blog

Visitenkarte X.0

Was passiert, wenn man neue Techniken nutzt, um bestehende Ziele zu erreichen? Im Falle von Visitenkarten kann dabei herauskommen, was James Alliban gemacht hat:

There’s not really enough space on a business card to explain yourself in any detail so I thought I’d extend it using augmented reality. I recorded a short video bio and created a 3D grid of coloured planes. These planes are updated with the colours from the video and extruded depending on the level of brightness.

AR Business Card from James Alliban on Vimeo.

via: @pressearbeit

yellowBird: Wie Google Street View – nur mit Video

Ich finde Google Street View und ähnliche Projekte nach wie vor sehr beeindruckend. Plötzlich ist es möglich, virtuell durch die Straßen fremder Städte zu laufen und alles ringsum so zu sehen, als würde man es wirklich gerade selbst sehen. Bekanntlich geht es aber immer noch besser und dass das auch stimmt, zeigt yellowBird.

Die Idee hinter yellowBird: Man nutzt nicht Fotos, sondern Video-Technik. Konkret heißt das, dass yellowBird die Umgebung in 360 Grad filmt. Später kann man sich dann nicht nur ein Video ansehen, wie wir es alle kennen, sondern während des Abspielens des Videos in alle Himmelsrichtungen schwenken.

Our technology is about enjoying a totally interactive 3D view. A view that reaches beyond today’s standard perspective and that is experienced by viewers as if they are floating. Just like a bird soaring through the sky.

Einen Eindruck davon, wie das aussieht, vermittelt dieses Pilot-Video. Zum Schwenken einfach klicken, gedrückt halten und dann zur Seite ziehen:

via: TechCrunch

Erstellung von 3D-Stadtansichten dank Flickr-Bildern möglich

Nahezu jeder auf der Welt wird bald über eine Kamera (z.B. im Smartphone) verfügen und damit seine Welt festhalten. Mit der richtigen Software kann man aus der Summe dieser Bilddaten Neues erschaffen: z.B. 3D-Ansichten bestimmter Orte. Für viel fotografierte Orte wie den Markusplatz in Venedig wird das schon heute gemacht. Dieses 20 Sekunden lange Video zeigt, was dabei herauskommen kann, wenn man aus einer Fülle von Flickr-Bildern eine 3D-Ansicht erstellt:

 

Weitere Beispiele:

via: CT2