Schlagwort: Barack Obama

Dass Obama nicht selbst twittert, ist keine Überraschung – schon eher, dass er es nie getan hat

Was ist passiert heute?

Got that? The President went to China, was asked about Twitter and it was streamed live on his Facebook page. How the world has changed. (via RWW)

Was hat Obama gesagt?

Speaking at a town hall in Shanghai, President Obama confessed that while he has an account, he has never actually tweeted (via YouTube)

Warum ist das von Bedeutung?

This is interesting considering the Internet, and social media in particular, was considered a large part of his ascension to the Presidency. Obviously, he had a killer team around him that was able to embrace the web without the then-Senator getting too much involved. Still, it’s somewhat surprising that he never sent any of his own tweets during the primaries. And undoubtedly part of us wants to believe that when you see tweets like “This is history,” which was sent on November 7 — or “Humbled” after he won the Nobel Peace Prize in October, that’s it could the President really sending it. Nope. (via TechCrunch)

Was hat Obama genau gesagt?

Video (1:30 min.)

Barack Obama scheint Blogs für unseriös und rein meinungsgetrieben zu halten

Barack Obama, der sich selbst als „big newspaper junkie“ beschreibt, hat vor wenigen Tagen den Zeitungen Pittsburgh Post-Gazette und The Blade im Oval Office ein gemeinsames Interview gegeben. Darin zeigte er sich zu Recht besorgt über die derzeitige wirtschaftliche Situation der Zeitungen und des Journalismus:

Journalistic integrity, you know, fact-based reporting, serious investigative reporting, how to retain those ethics in all these different new media and how to make sure that it’s paid for, is really a challenge. But it’s something that I think is absolutely critical to the health of our democracy.

Von Blogs scheint er in diesem Zusammenhang keine allzu hohe Meinung zu haben, obwohl sie es ja u.a. waren, die seinen Aufstieg befördert haben:

I am concerned that if the direction of the news is all blogosphere, all opinions, with no serious fact-checking, no serious attempts to put stories in context, that what you will end up getting is people shouting at each other across the void but not a lot of mutual understanding.

Hilfsmaßnahmen für Zeitungshäuser mit gestrigen Geschäftmodellen scheinen im Bereich des Denkbaren zu liegen:

I haven’t seen detailed proposals yet, but I’ll be happy to look at them.

Wir dürfen also gespannt sein, was genau er mit dieser Aussage meint bzw. wie stark und in welcher Form er dem Verstehen ggf. nachhelfen würde:

What I hope is that people start understanding if you’re getting your newspaper over the Internet, that’s not free and there’s got to be a way to find a business model that supports that.

Bildquelle: DavidAll06 (CC-Lizenz)

Über die Nutzung des Internets für politische Zwecke

Die Politiker hierzulande schauen sicher etwas neidisch über den Atlantik, wo sie den Wahlerfolg von Barack Obama bestaunen können. Dieser wird in starkem Maße seinem klugen Einsatz des Internets zugeschrieben. So sehr, dass mir in den Betrachtungen manchmal die sonstigen und z.T. wichtigeren Einflussfaktoren wie die politische Stimmung infolge der Politik von George W. Bush zu kurz kommen.

Zweifelsohne hat das Internet aber eine sehr wichtige Rolle gespielt und wird das auch in Zukunft tun. Ich denke, selbst in Deutschland wird das der Fall sein, wo bedeutende Politiker bis vor kurzem noch Derartiges ungestraft von sich geben und sich letztlich damit brüsten konnten, vom Internet keine Ahnung zu haben:

Kinder fragen Politiker nach dem internet

 

Natürlich stellen sich gerade für Politiker viele und auch schwierige Fragen beim Umgang mit dem Internet. Einen interessanten Einblick in ihre diesbezügliche Gedankenwelt hat uns nun Andrea Nahles (SPD) gewährt:


Zwischen Tür und Angel: Andrea Nahles from politik-digital on Vimeo.

via: Carta