Schlagwort: blogger

Leipziger Autorenrunde – Konferenz der #lbm15 für Autoren. Organisiert von Leander Wattig.

Leipziger Autorenrunde | 14.03.2015 | #lar15

News | Über uns | Programm | Tickets | Teilnehmer | Ort | Kontakt

Veranstalter

Sponsoren

                                     
 

Prozentuale Einkommensverteilung bei Sascha Lobo

Wovon lebt Sascha Lobo eigentlich, fragt die Financial Times Deutschland:

Ich bin Autor, gerade eben habe ich das Buch „Internet – Segen oder Fluch“ veröffentlicht, mit Kathrin Passig zusammen. Ich bin aber auch Speaker und Berater. Die Einnahmen durch Bücher machen vielleicht 20 Prozent aus, Beratung 20, Vorträge 60 Prozent. Im Moment ist es eigentlich mein Hauptberuf, Vorträge zu halten, weil das sehr gut bezahlt wird und vom Zeitaufwand überschaubar ist. Die Beratung von Unternehmen zu Internetthemen habe ich etwas zurückgefahren, das ist recht aufwendig und lohnt sich nicht immer.

Vorträge „skalieren“ für Einzelkämpfer einkommensmäßig einfach am besten. Reputationsmäßig sind Bücher nach wie vor aber nicht zu unterschätzen.

Gunter Dueck beschreibt einen typischen Blogger und dessen Problem der mangelnden Breiten-Wirkung

Prof. Dr. Gunter Dueck ist einem breiteren (Blogger-)Publikum durch seinen Vortrag auf der re:publica 2011 bekannt geworden. Ich hatte den Vortrag damals live gesehen, fand ihn auch interessant, aber nicht so weltbewegend, wie er für viele gewesen sein muss. Auf jeden Fall ist Dueck durch ihn selbst hip geworden, was ich im Ergebnis wiederum gut finde, weil er ja viel Substanzielles beizutragen hat in der deutschen Blogosphäre, die sich nicht unbedingt durch übermäßige Intellektualität auszeichnet.

Hier im Interview charakterisiert Gunter Dueck jedenfalls recht treffend, wie ich finde, welcher Typ Mensch unter Bloggern häufig vorkommt. Es geht um den Ausschnitt des eingebundenen Beitrages im Zeitraum ca. 3:12 min. bis 9:36 min.


(via Frank Krings)

Er hat dazu auch eine Kolumne geschrieben auf seiner Website:

Und bei den Einsendungen nach der re:publica lauteten über 50 Prozent INFP. Dieser „Typ“ ist dabei ganz selten, man schätzt seine Häufigkeit um die drei Prozent, ich habe auch schon Schätzungen von einem Prozent gesehen. Er kommt bei Frauen deutlich häufiger vor als bei Männern.

Hier gibt es eine Definition von INFP:

INFPs are sensitive, caring, creative, private, smart and original. Their actions are driven by their value system, and they have a hard time doing things they don’t feel right about. (…)
Special INFP personality traits:

  • Not very realistic and practical
  • Original dressing style
  • Nurturing and supportive
  • Hate conflict and criticism
  • Very flexible
  • They find day to day activities unfulfilling

Gunter Dueck weiter:

INFPs sind in Menschenmengen eher unauffällig und kommen oft nicht zu Wort, da fressen sie gepressten Zorn über die Blasenpräsentierer in sich hinein, bis sie schließlich doch etwas dazu sagen MÜSSEN, was dann aber schon von fortgeschrittener Gesichtsröte durchzogen ist. Na klar, für andere meckern sie einfach ziemlich viel. Deshalb mögen INFPs lieber private Gespräche zwischen Ich und Du, wo das Zu-Wort-Kommen-Problem des Zaunkönigs unter den Vögeln nicht vorkommt und nur noch Sinnvolles mit dem anderen INFP besprochen werden kann.

Könnte das nicht auch ein Grund sein, warum Sascha Lobo soviel hoch-emotionale Ablehnung erzeugt, während doch ein gleichgültiges Ignorieren eigentlich das naheliegende Vorgehen sein müsste, wenn man ihn doof findet?

Aus dem Rückzugsverhalten eines typischen Bloggers, wie es Gunter Dueck beschreibt, folgt natürlich auch eine mangelnde Wirkung in der Breite der Gesellschaft:

Wenn aber ein INFP-Blogger WIRKUNG erzeugen will, muss er die Psyche der lauten sinnsorgloseren Anderen beeindrucken, so dass sie Follower werden und liken. Dann muss ein INFP in die feindliche Welt, dort aber gibt es viele auch feindlich-befremdliche Diskussionen, in denen fast keine Antwort wärmt oder „aus der Seele spricht“. Da wird der Zaunkönig traurig, dass der Adler ihn nicht hört und die Spatzen ihn laut verspotten. Da fliegt er wieder ins Unterholz, ins Web, wo die Blogger sind.

Dazu passt wiederum Sascha Lobos erfahrungsbasierte Feststellung in seinem 2011er re:publica-Vortrag, dass die Blogger als Digital-Elite, die sie ja sein müssten, in Deutschland völlig versagt hätten, weil sie es nicht schafften, von der Allgemeinheit wahrgenommen zu werden. (Das sehe ich auch so.) Ich habe hier das Video so eingebunden, dass nur der betreffende 2-minütige Teil der Lobo-Kritik abgespielt wird:

Das unterstreicht Gunter Dueck in seiner Kolumne, die in Gänze sehr lesenswert ist:

Die Blogger KENNEN den Sinn und die wertvolle Zukunft. Gleichzeitig fühlen sie sich unverstanden, nicht ernst genommen und wirkungslos in der Masse der Menschen. Diese Problematik ist eng verbunden mit der introvertierten Sinn-Psyche. Sie bringt Sinn hervor, preist ihn schriftlich oder künstlerisch oft erfolgreich an, verkauft ihn aber nicht an Kunden. Bloggen ist oft wie eine wertvolle Ausstellung von Wertvollem, das aber niemand im Wohnzimmer haben will. Dort aber gehört es hin. Hey, Blogger, geht mit Eurem Licht in Platons Höhle und zeigt es den im Dunkel Angeketteten. Macht aus Sinn eine Praxis! Predigt nicht nur Ethik, sondern bildet eine breite Kultur! Überschreitet den Rubikon zu den normalen Menschen!

Diesem Aufruf kann man sich nur anschließen und er ist auch 2012 noch notwendig und wertvoll.

Stilanzeigen will Bloggern Werbevermarktung bieten, die deren Leser nicht verschreckt

Dass die Vermarktung von Blogs bzw. Nischenpublikationen eine Herausforderung ist, hat Jochen Krisch von Exciting Commerce gestern im Interview unterstrichen:

(…)
Wir testen immer wieder Vermarktungsmodelle, die auf Relevanz statt auf Reichweite setzen, stellen aber fest, dass Unternehmen 1.000 minderwertige Kontakte lieber haben als 10 extrem hochkarätige. Solange das so ist, können wir unser Vermarktungspotenzial nicht ausspielen, da unsere Stärke ganz klar in letzterem liegt.
(…)

Nun ist es so, dass viele Blogger lieber kein Geld verdienen als kein Geld zu verdienen und dabei noch die eigenen Leser zu verschrecken, wie das bei der Integration üblicher Werbeelemente auf einem Blog häufig der Fall ist. Denn selbst, wenn die Werbevermarktung fast nichts einbringt, was ja oft passiert, ist sicher, dass der Blog aus Lesersicht an Ansehen verliert, wenn dort hässliche Werbebanner blinken. Das ist auch ein Grund, warum ich hier auf dem Blog keinerlei Werbung schalten lasse.

Felix Schwenzel sieht das nicht nur ganz ähnlich, sondern führt seine Sicht in diesem Beitrag sehr lesenswert aus. Dabei erklärt er auch, warum er nun zu stilanzeigen gewechselt ist, die ein ähnliches Modell wie The DECK verfolgen:

(…)
ab montag steht hier eine stilanzeigen eigenwerbung. ich bin gespannt wie und ob das weitergeht. und wenn das alles scheitert, dann mit stil.

hört sich paradox an und ist vielleicht auch dumm, aber ich habe hier lieber werbung die weder mich, noch meine leser nervt, als damit geld zu verdienen. aber, und jetzt wiederhole ich mich, ich hoffe sehr, dass das konzept der nicht nervenden werbung auch in deutschland eine chance bekommt und erfolg hat.
(…)

Über stilanzeigen:

  • Sie nehmen nicht jeden Blogger, auch nicht bei hoher Reichweite; sie achten also auf Qualität.
  • Sie bieten Bloggern optisch ansprechende und dezente Werbung (siehe Beispiel-Anzeige der brand eins unten).
  • Werbekunden bekommen den Werbeplatz auf den Blogs exklusiv, d.h. sonst darf auf den Blogs keine andere (bezahlte) Werbung geschaltet sein.
  • Im Fokus ist der deutschsprachige Markt.
  • Es wird allerdings auch hier über TKP entgolten.

Das Unternehmen wurde erst im April 2012 gegründet. Ich wünsche den Jungs viel Erfolg.

via neunetz.com

Interview: Journalist und TV-Moderator Richard Gutjahr über seine Vermarktungs-Erfahrungen als Blogger

Wer sind Sie und was machen Sie?

Mein Name ist Richard Gutjahr. Ich bin seit über 15 Jahren Journalist, habe u.a. für die Süddeutsche Zeitung gearbeitet, für Bayern 3 sowie für die Talkshow „Live aus dem Alabama“. Ich bin freier Mitarbeiter beim Bayerischen Fernsehen, moderiere die Spätnachrichten. 2009 habe ich begonnen zu bloggen, um mir ein zweites Standbein aufzubauen. Am Anfang war das nur ein Hobby. Mittlerweile könnte ich sogar fast schon davon leben.

Lässt sich Ihr Erfolg in Zahlen ausdrücken?

Im letzten Jahr hatte ich eine Million Pageviews. Das ist eine Menge dafür, dass ich die Seite ja nur in meiner Freizeit betreibe. Aber die Masse allein ist für mich nicht entscheidend. Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, war mein Ziel, dass sich die Seite irgendwann selbst trägt. Heute dient mir das Blog als Plattform, um im Netz gefunden zu werden, um Teil der Konversation zu sein. Das ist Voraussetzung dafür, um mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen, und natürlich auch dafür, um neue Aufträge zu generieren. Allein im letzten Jahr habe ich zwei Buchangebote bekommen. Ohne mein Blog undenkbar.

Stichwort Vermarktung: Wo sehen Sie die wichtigen Ursachen für Ihren Erfolg?

Schwer zu sagen. Ein Punkt ist sicher, dass ich Dinge gerne ausprobiere. Ein Beispiel: Als die Hartz-Gesetze eingeführt wurden, wurde viel in den Medien theoretisiert, was das wohl für Arbeitslose bedeutet. Mir war das alles zu abstrakt. Darum habe ich meinen Chef gebeten, mich zu feuern. Einen Monat habe ich Jobcenter besucht, Mini- oder 1-Euro-Jobs gemacht. Danach wusste ich mehr über das Thema, als die meisten Experten. Wichtiger noch: Ich komme in Kontakt mit echten Menschen, Betroffene wie auch Publikum, die mir laufend Fragen stellen können. Ein unschätzbarer Vorteil gegenüber vielen meiner Kollegen, die ein Thema googeln und das dann Recherche nennen.

Welche konkreten Vermarktungsmaßnahmen waren besonders erfolgreich und warum?

Für mich und mein Blog sind zwei Dinge entscheidend: Die Nähe zu meinen Lesern sowie gute Themen. Ich achte darauf, dass ich regelmäßig exklusive, selbst recherchierte Geschichten biete, die sich vom allgemeinen Medien-Mainstream abheben. Ob das der Blogpost zu den unerhörten Geschäftsbedingungen des ePostbriefs der Deutschen Post war oder die Story um die gefälschten WeTab-Kundenrezensionen bei Amazon. Wenn die Geschichte stimmt, läuft die Vermarktung ganz von allein. Ein Tweet, ein Kommentar bei Facebook, und die Sache kommt ins Rollen.

Welche konkrete Vermarktungsmaßnahme hat wider Erwarten gefloppt und warum?

Videos sind zur Zeit noch ein mühsames Geschäft. Wenn man nicht diszipliniert ist und nicht jede Woche was Neues bietet, baut man nicht genug Traffic auf. Das habe ich unterschätzt. Gleichwohl glaube ich daran, dass Bewegtbild die Zukunft gehört. Deshalb bleibe ich dran und investiere fast meine gesamten Blog-Einnahmen in eine neue Kameraausrüstung. Wenn Apple-, Google- oder ein anderes Netz-TV kommt, will ich bereit sein.

Was machen Sie selbst und was erledigen andere für Sie?

Meine WordPress-Seite hat Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten programmiert. Ich bin kein Coder, was ich sehr bedauere. Abgesehen davon bemühe ich mich aber sonst, alle Inhalte selbst zu gestalten, also Audios, Videos, Schaubilder, solche Sachen. Beim Fernsehen bin ich es gewohnt, in einem großen Team aus Kameraleuten, Cuttern und Grafikern zu arbeiten. Im Web genieße ich die Unmittelbarkeit und auch das „Handgemachte“, was nicht immer perfekt sein muss, dafür aber authentisch ist.

Was würde Ihnen bei der Vermarktung noch helfen, d.h., was ist ein typisches Problem?

Die Frequenz. Ich würde mein Blog gerne häufiger aktualisieren, würde gern mehr Videos und mehr investigative Geschichten anbieten. Leider komme ich nicht dazu. Mein Blog hat auch dazu geführt, dass ich in E-Mails schwimme: Interview-Wünsche für Masterarbeiten, Anfragen für Diskussionsrunden oder Firmen, die wollen, dass ich über ihre Produkte blogge. Ich bemühe mich, allen so gut es geht zu antworten, aber das kostet Zeit, die mir woanders dann natürlich fehlt.

Welchen Vermarktungsansatz würden Sie wählen, wenn Sie heute neu starten würden?

Mein Motto würde lauten: Tue Gutes und rede darüber. Niemals umgekehrt. Aus meiner Fernsehmentalität heraus kommend habe ich gedacht, die Tatsache, dass ich blogge, würde schon allein reichen, dass die Menschen mich finden und regelmäßig zu mir kämen. Ein Irrtum. Das Netz funktioniert so nicht. Wenn Du eine gute Geschichte hast, ist es egal, ob Du Tagesschau oder Max Mustermann bist. Die Leute werden Dich finden. Umgekehrt: Wenn Du nichts zu bieten hast, hilft Dir auch kein Markenname und auch keine Marketing-Kampagne.

Welcher andere Kreative – den vielleicht noch nicht jeder kennt – fällt Ihnen ein, der in der Vermarktung Vorbildhaftes leistet?

Da gibt es unendlich viele. Wer mir in letzter Zeit besonders aufgefallen ist, ist .aequitaS, ein unglaublich talentierter Musiker, den ich bislang nur von YouTube kannte und den ich zum ersten Mal live beim Webvideopreis in Düsseldorf gesehen habe. Mit seinem Blog und seinen Videos erreicht er Hundertausende – ganz ohne Plattenfirma und Management. Solche Menschen inspirieren mich.

Wo finden wir Sie im Internet?

gutjahr.biz
twitter.com/gutjahr
facebook.com/gutjahr
facebook.com/richardgutjahr

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Mathias Vietmeier

—————————————————-
weitere Interviews mit Kreativen über ihre Vermarktungs-Erfahrungen
—————————————————-

Profi-Blogger Sascha Pallenberg: Wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird

Treffender Vortrag des Profi-Bloggers Sascha Pallenberg auf der re:publica 2012 – jetzt auch zum Anschauen:

2012 wird der deutschen Blogosphaere wieder einmal vor Augen fuehren, wie unprofessionell sie sich positioniert. Anstatt sich staerker zu vernetzen und miteinander zu kooperieren, ist sie staerker denn je fragmentiert, kreist aber immer noch wunderbar um sich selbst. Unbemerkt von den wenigen professionellen deutschen Bloggern, greifen nun die US-Netzwerke an und werden im Jahre 2012 deutsche Angebote ihrer erfolgreichen Blogs starten. Huffington Post, Techcrunch, Boy Genius Report und ein halbes Dutzend weiterer prominenter Namen schwappen ueber den Atlantik rueber und besetzen ein Vakuum, welches die Deutsche Medienlandschaft nicht mit Inhalten fuellen konnte. Dem Warum, Weshalb und Wieso wird in meiner Session auf den Grund gegangen, wobei die Defizite der deutschen Bloglandschaft schonungslos offenbart werden

(Video, 32 min.)

Kernaussage vieler Fachblog-Beiträge: Ich hab’s ja gleich gesagt!

Jeden Tag muss ich schmunzeln, wenn ich in meinem Feedreader wieder etliche Fachblog-Beiträge finde, die im Kern nichts anderes ausdrücken als: Ich hab’s ja gleich gesagt!

Der Aufbau ist dabei meist ziemlich ähnlich und geht ungefähr so:

  • Kurze Beschreibung, womit der Autor Recht hatte – am Beispiel eines aktuellen Ereignisses
  • Unterstreichung, vor wie extrem langer Zeit es der Autor schon vorausgesagt hatte – inkl. Link zum Original-Beitrag und gern auch Auszügen aus dem Text
  • Verweis auf möglichst prominente andere Autoren, die jetzt die gleiche Meinung vertreten
  • Abermalige Begründung, warum es der Autor gleich gesagt hat und kurze Beschreibung, wie sich die Entwicklung fortsetzen und die Prognose zementieren dürfte

Variationen kommen natürlich vor. Am besten funktioniert das Ganze erfahrungsgemäß bei Reduktion der Komplexität durch Schwarz-Weiß-Malerei, sprich Heraustrennen und Überhöhung von Einzelaspekten der Sachverhalte … :-)

—————————————————-
Abo + Austausch: Feed, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn

3 Zitate, die für Blogger relevante Punkte berühren

Bis zu welchem Punkt ist es förderlich, wenn man den ganzen lieben langen Tag Feeds liest und filtert – angesichts der Mengen, die da heute auflaufen?

„Lesen heißt, mit einem fremden Kopf satt dem eigenen denken. Nun ist aber dem eigenen Denken, aus welchem allemal ein zusammenhängendes Ganzes, ein wenn auch nicht streng abgeschlossenes System sich zu entwickeln trachtet, nichts nachteiliger als ein vermöge beständigen Lernens zu starker Zustrom von Gedanken.“
Arthur Schopenhauer (1788-1860)

 

Das ist direkt auf so manchen Blog/Blogger übertragbar:

„Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), „Maximen und Reflexionen. Aus Kunst und Altertum“, 1821

„Einen mit Weisheit Gesalbten darf man nie warm werden lassen, sonst trieft er.
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), „Aphorismen“

————————–
Blog-Abo: Feed E-Mail Facebook Google+ Twitter
————————–