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Frankfurter Buchmesse – Neues Aussteller-Format für Digitale: Orbanism Space

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FRANKFURTER BUCHMESSE
14.-18.10.2015 EHRENGAST >INDONESIEN<

PRESSEMITTEILUNG

 

Orbanism SpaceNeues Aussteller-Format für Digitale: Orbanism Space

Treffpunkt für die Medienwelt von morgen in Halle 4.1

Frankfurt, 08.09.2015 – In offizieller Partnerschaft mit der Frankfurter Buchmesse öffnet sich – kuratiert von den Netzwerk-Experten Leander Wattig und Christiane Frohmann – auf 112 Quadratmetern zum ersten Mal der Orbanism Space. Er ist ein beweglicher Zeit-Raum für die digitale Contentwirtschaft.

Der Orbanism Space interpretiert seinen Messestand als Performance- und Präsenzraum. Im Mittelpunkt steht die Begegnung von Menschen und digitalen Themen in neuen, unerwarteten Konstellationen.

Unternehmen und Marken haben drei Möglichkeiten sich einzubringen: Sie können hier selbst Veranstaltungen durchführen, eine eigene Ausstellungsfläche gestalten oder als Sponsor an der erzeugten Aufmerksamkeit teilhaben. Zum Service gehört auch eine umfangreiche Kommunikation quer durch alle Orbanism-Kanäle (u. a. Facebook: 42.000 Abonnenten, Twitter: 24.000 Followers).

Im Orbanism Space finden sowohl Fachveranstaltungen als auch große Community-Events statt:

  • die Preisverleihung des Deutschen eBook Award
  • das Buchblogger- und das Selfpublisher-Meetup
  • das Literaturblogger-Treffen (Hanser Literaturverlage, Suhrkamp Verlag)
  • das Twitter-Treffen (Tweetup) #140Minuten
  • das Lovelybooks Leser- und Bloggertreffen
  • das #pubnpub Pop-up
  • Impulsstunden für digitales Expertenwissen, in Kooperation mit der Electric Book Fair u. a.

Zentraler Bereich des Orbanism Space ist die Veranstaltungsbühne mit großem Auditorium, Bildschirm und variablen Sitzelementen, die je nach Anlass auch zur Liegewiese zusammengeschoben werden können. Im abgetrennten Meeting Space können Termine mit Geschäftspartnern und Multiplikatoren vereinbart werden. Alle Besucher werden im Eingangsbereich am Space Desk empfangen, an dessen Rückwand sich ein zweiter großer Bildschirm befindet. Es ist auch Standfläche (insgesamt 10 qm) für Aussteller buchbar – hier präsentiert sich beispielsweise die Bildagentur 123RF.

Orbanism Space

Der Orbanism Space ist das Angebot für digitale Inhalte-Marken, die nicht die Ressourcen für eine physische Präsenz während der gesamten Messezeit haben. Dieses neue Angebot bietet auch eine niedrigschwellige Premierenchance für Bild-/Film-/Sound-/Game-App-Firmen, die sich im Fokus der Frankfurter Buchmesse zeigen möchten. Außerdem ist der Orbanism Space ein zusätzliches Angebot für Unternehmen, die schon einen Stand haben und sich noch explizit als Teil der digitalen Community präsentieren möchten. Nicht zuletzt ist der Orbanism Space ein Reichweitengarant für Marken, die nicht aus dem traditionellen Publishing kommen, aber an einem zukunftsweisenden Format mitwirken wollen.

Unterstützt wird der Orbanism Space aktuell bereits von der Literaturplattform Lituro und der Matratzenmanufaktur Grafenfels. Weitere Sponsorings sind möglich.

Ort: Orbanism Space, Halle 4.1 B73
Website: mit ständig aktualisiertem Programm: http://space.orbanism.com
Kontakt: für Anfragen/Buchungen an: Leander Wattig, Mail: lw@orbanism.com
Hashtag: #orbanismspace

 

Über die Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 270.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 9.300 anwesenden akkreditierten Journalisten die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Kontakt für die Medien:

Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@book-fair.com
Anne Eckert, PR-Manager, Tel.: +49 (0) 69 2102-146, eckert@book-fair.com
> weitere Pressemitteilungen > www.buchmesse.de/pressemitteilungen/
> zu den Pressefotos > www.buchmesse.de/pressefotos/

Gemeinsamkeit zwischen der Zukunft von Foto und Buch: Alte Begriffe passen nicht mehr

3sat berichtete vor ein paar Tagen über die Ausstellung „State Of The Art Photography„. Hintergrund: Die Digitalisierung führt aktuell zu einer Diskussion, was die Fotografie von heute und morgen eigentlich ist:

Die Annäherung an die Bildende Kunst ist ganz sicher ein Thema. Was für den Betrachter wie eine Zeichnung aussieht, ist Fotografie. Auch Körper werden inszeniert, als seien sie von einem Bildhauer erschaffen. Fotos sind mittlerweile inflationär vorhanden. Viele Künstler bedienen sich dieser Bilderflut und arbeiten mehr als Archivare oder Sammler, denn als Fotografen. Sie fotografieren nicht mehr selbst, sie wählen aus.

Große Fotografen und Hochschullehrer wie Andreas Gursky wissen nicht einmal mehr, wie das heißen sollte, was sie da lehren:

„Das zu benennen, was wir machen, ist gar nicht so einfach“, sagt Gursky. „Es ist keine Malerei, es ist eindeutig Fotografie und auch keine eindeutige Fotografie. Als man mich an die Akademie berufen hat, wusste man nicht, wofür man mich berufen soll. Dann war es erst einmal ein Lehrstuhl für Freie Kunst. Das war Quatsch, denn Bildhauerei, Malerei ist auch Freie Kunst, jetzt ist es eine Professur für Bildkunst.“ Bildkunst – weil die Disziplinen nicht mehr klar voneinander zu trennen sind.

Auch „fremde“ Techniken kommen zum Einsatz:

Selbst die klassische Fotokamera wird von vielen Künstlern wie Mischa Kuball infrage gestellt. Er bedient sich eines Röntgenapparats um seine Polaroid-Kamera abzubilden. Mischa Kuball interessiert der Übergang vom realen Objekt zum Abbild. „Ich bin konzeptueller Künstler“, sagt er, „der mit dem Medium Fotografie arbeitet. Für diese Ausstellung habe ich mich sehr engagiert, weil ich gerne etwas zeigen möchte, was so aussieht wie Fotografie, was aber mit dem Bild, das wir von Fotografie haben und dem Verständnis davon nichts mehr zu tun hat.“

All das passt sehr gut zu den Zukunftsdiskussionen rund um das Buch und den Buchmarkt, wie wir sie derzeit immer wieder erleben. Da wird oft so diskutiert, als ob sich die eine Zukunft beschreiben ließe. Doch die Zukunft wird in dieser Hinsicht nicht nur facettenreich sein. Wir stellen vielfach auch hier fest, dass die alten Begriffe schlicht nicht mehr passen und den Blick auf die Zukunft eher behindern als ihn hilfreich zu leiten:

Was ist ein Buch? Das zentrale Unterscheidungsmerkmal des Buches scheint zu sein, dass hier in den meisten Fällen die Schriftform dominiert:

„Als materielles bzw. physisches Objekt oder elektronisches Speichermedium ist das Buch Produkt eines handwerklich oder maschinell geprägten Herstellungsprozesses. Es besteht aus einen Trägermaterial (…) und den darauf aufgebrachten Sprach- und Bildzeichen (…).
(…)
Als Zeichenträger speichert das Buch nicht nur Sprach- und Zahlzeichen (…), sondern auch Musiknoten (…) und Bilder (…). Entwicklung und Geschichte des materiellen Gegenstandes Buch verweisen aber auf eine Dominanz der sprachlichen Zeichen, auf die die Ökonomie der Buch-Formen ausgerichtet ist. In der Buch-Kommunikation findet Sprache die ihr gemäße Ausdrucks- und Überlieferungsform durch das Medium der Schrift.“
(Quelle)

Es gab aber schon immer auch kuriose Bücher – so wie die Kuthodaw-Pagode, das angeblich größte Buch der Welt:

Die Kuthodaw-Pagode (Pagode der Königlichen Verdienste) ist eine 1868 fertiggestellte Anlage in der myanmarischen Stadt Mandalay. Sie besteht aus 729 pavillonartigen Tempeln, in denen je eine weiße Mamorplatte liegt. (…) Auf den Marmorplatten ist der Pali-Kanon niedergelegt, das Leben und die Lehren Buddhas.

Man kann den Buchbegriff also auch weiter fassen und wie im Fall der Kuthodaw-Pagode von „Buchformen“ sprechen, was dann auch die Steintafel und die Schriftrolle umfasst:

„Buchformen, vom Trägermaterial und der Art seiner Weiterverarbeitung abhängige physische Form der Speicherung längerer zusammenhängender Texte oder mehrerer Texteinheiten, die auch illustriert sein können.“ (Quelle)

Doch auch hier dominiert die Schriftform. Was aber passiert, wenn die digitale Technologie alte Buchformen ablöst?:

„Die Geschichte der Buchformen zeigt zwar, dass phasenweise mehrere Buchformen nebeneinander Bestand haben und verwendet werden können (z.B. Codex und Buchrolle, Handschrift und Druck); in aller Regel jedoch löst die auf innovativen Technologien basierende Buchform mittel- und langfristig die Vorgängerform ab.“ (Quelle)

Natürlich könnte man dann noch zwecks Abgrenzung gewisse Prinzipien betonen, für die Bücher bisher standen. Nick Carr benennt vier solche Fixpunkte:

  • Integrity of the page
  • Integrity of the edition
  • Permanence of the object
  • Sense of completeness

Dann stellte sich aber die Frage, welchen Wert die Übertragung dieser Fixpunkte auf die digitale Welt hat. Inhalte zu fixieren und abzuschließen, wird sicher auch künftig einen Wert darstellen. Viele der Fixpunkte von Büchern werden aber von anderen Medienformen wie der Film-DVD oder der Musik-CD geteilt. In der Übertragung auf die digitale Welt wäre eine solche Abgrenzung daher also nicht buchspezifisch. Wahrscheinlich ist es zunächst sinnvoller, die Durchlässigkeit der elektronischen Form über eine Umkehrung dieser Fixpunkte deutlich zu machen, so wie es Kevin Kelly tut.

Interessanterweise spricht ja auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels als Buchbranchen-Verband seit geraumer Zeit nicht mehr vom Buch, sondern vom Prinzip Buch und hat dazu sogar einen Gestaltungswettbewerb ausgerufen. Ich weiß nicht, ob man sich über die Mitgestaltungschance freuen oder aufgrund einer möglichen Ratlosigkeit an zentralster Branchen-Stelle sorgen sollte:

„Das Prinzip Buch“ – anhand dieses Begriffes diskutiert die Buchbranche die digitale Entwicklung des Marktes. Hinter dem Prinzip steht der Gedanke, dass Inhalte in vielen Erscheinungsformen angeboten werden – als Print-Bücher, E-Books, Hörbücher oder für mobile Endgeräte. Bedeutet diese Entwicklung ein Umbruch oder ein Neudenken der Buchbranche? Wir laden die Teilnehmer ein, das „Prinzip Buch“ zu hinterfragen und gestalterisch zu erfassen. Grundsätzliche Leitfragen bei der Ausarbeitung können sein:

  • Was hat es mit dem „Prinzip Buch“ auf sich?
  • Wie sieht die Zukunft des Buches aus?
  • Wie sieht das Buch in der Zukunft aus?
  • Wie wird unser Leseverhalten von den Entwicklungen beeinflusst?
  • Welche Auswirkung hat der digitale Wandel auf unser Denken, auf die Kunst, auf unsere Gewohnheiten?

Der Fokus auf ein vermeintliches Prinzip Buch führt aus meiner Sicht in alle möglichen Richtungen, aber nicht unbedingt in die Zukunft, wenn man die Breite des Buchmarktes im Blick hat. Neue Medienformen von den alten her zu denken, funktioniert nur bedingt. Das Kennzeichnende am Buch ist – wie oben erwähnt – v.a. die Schriftdominanz, also eine Textlastigkeit. Doch wie sinnvoll ist ein Fokus auf dieses Unterscheidungsmerkmal bei digitalen Produkten? Man muss sich nur die ersten so genannten „enhanced e-books“ anschauen, um zu sehen, wie sehr die Grenzen der Inhalte-Arten verschwimmen.

Je länger ich darüber nachdenke, desto stärker wird meine Überzeugung, dass der Buchbegriff eher hinderlich ist beim Nachsinnen über die Zukunft. Vielleicht sollten wir dem künftigen Nischenmarkt der P-Books den Buchbegriff überlassen und für neue Produkte auch neue Begriffe nutzen. Für mich hat die Zukunft des Buches weniger mit der Technik zu tun. Technisch möglich ist fast alles. Viel entscheidender ist, was der Leser bzw. Kunde eigentlich will. Hier liegt der Schlüssel zur Zukunft. Für das aber, was der Kunde jeweils will, wird man jede geeignete Technik und Inhalte-Art nutzen müssen bei der Entwicklung künftiger Produkte und Services. Hier eine Unterscheidung nach Schrift-, Ton- oder Bewegtbilddominanz vorzunehmen, scheint mir wenig hilfreich zu sein. Interessanterweise ist gerade die alles entscheidende Kenntnis der Endkundenbedürfnisse bei vielen Verlagen heute kaum gegeben. Sie beschränkt sich bisher oft auf Verkaufszahlen.

Viel spannender finde ich die Frage nach der künftigen Bedeutung von Schrift überhaupt. Wir sind heute „people of the screen“ und nicht mehr „people of the book“. Bildschirme umgeben uns überall. Die Technik hinter diesen Bildschirmen wird immer leistungsfähiger und das Inhalte-Angebot wird immer reichhaltiger. Da heute jeder ins Internet schreiben kann, nimmt natürlich auch die absolute Textmenge zu. Doch Schrift wurde irgendwann mal erfunden als Hilfsmittel, um mit Botschaften Raum und Zeit zu überbrücken. Nun können wir dafür dank Internet aber auch die gewissermaßen „natürlicheren“ Formen Bewegtbild und Ton verwenden und das im Gegensatz zu früher ohne hohe Kosten. In vielen Fällen ist das auch sinnvoll. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass die relative Bedeutung von Schrift zurückgehen wird.

Bildquelle: NamensnennungKeine Bearbeitung Bestimmte Rechte vorbehalten von World/In/My/Eyes

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Vicky Hartley über Herausforderungen bei der Digitalisierung einer Verlags-Backlist

Die Sache ist ja ansich einfach. Alles wird digital, also sollte es die Backlist von Verlagen auch sein. In der Praxis gestaltet sich das Ganze aber durchaus herausfordernd, was Vicky Hartley (Head of Marketing and Digital Development, Duncan Baird Publishers) in diesem Beitrag beschreibt:

(…)
To start with the logistics of publishing an ebook are not filled with the most efficient processes, there are different formats, each with their own limitations and eccentricities, there are lots of retailers out there with their own requirements for metadata and even bookdata have their own specifications on filling out a bibliographic entry, it really isn’t enough to say it’s an ebook in the format field.

Then there are the internal difficulties, someone needs to gather the files (making sure for backlist titles they are the most up-to-date version), then you need to assign isbns for each type of eBook, and then you need to check that any images you bought for the jacket have been cleared for digital editions (and create a new jacket if it hasn’t) – all this before you even begin the conversion process.
(…)

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Wenn aus Tweets ein Buch entsteht

Drüben bei UPLOAD habe ich mir gestern Gedanken über diese Frage gemacht:

Was sind Bücher in einer digitalen Welt?

Ich finde die Frage interessant – vor allem dann, wenn man sich konkrete Beispiele anschaut. So gibt es beispielsweise den Twitter-Account @thefrenchrev, auf dem seit dem 14. Juli ein kompletter Roman über die französische Revolution veröffentlicht wird. Der Autor Matt Stewart hat diesen Weg schlicht deshalb gewählt, weil er keinen Verlag gefunden hatte. So dachte er sich wohl, Tweeting the Revolution – The first novel released on Twitter könnte ein guter Weg sein, um doch noch einen Verlag für sich und sein Werk zu interessieren:

My agent submitted The French Revolution to all the major publishing houses. Many of them loved it, but none were willing to buy what they viewed as a „risky“ novel–vivid language, elements of fantasy and farce, raunchy humor. What better place to take risks than Twitter?

Derweil nutzt Stewart die verfügbaren Mittel, um seinen Roman zu vermarkten:

For a mere $1.99 you can read The French Revolution via a PDF on Scribd or on Kindle (which you can also read on iPhone).
Sign up via email or text to be first to find out when the paperback is available (soon!) – you might win a free copy.
And if you’re a publisher who wants to do cool stuff like this all the time, let’s talk.

Stewart zeigt uns nicht nur eine pfiffige Marketing-Aktion. Auch vor dem Hintergrund meines UPLOAD-Beitrags ist sie interessant. Darin habe ich versucht, mögliche Gesichtspunkte bei der Beantwortung der Frage, was Bücher in einer digitalen Welt eigentlich sind, zu skizzieren. Vielleicht ließe sich auch dieser Twitter-Account als Buch bezeichnen, da dort ein längerer und in sich abgeschlossener Text veröffentlicht wird, der eben nur nicht auf Papier gedruckt, sondern in Form vieler Tweets erscheint:

In blasts of 130 characters or so (leaving room for hashtags and links), it will take approximately 3700 tweets to transmit the 480,000 characters in my novel.

Als Inspirationsquelle für (angehende) Autoren ist die ganze Aktion auf jeden Fall geeignet …

via: TechCrunch