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Peter Collingridge: Heutiges Buch-Marketing taugt nicht viel – Daten sind die Lösung

„[Random House must…] change from being a B2B company to being a B2C company.“ Markus Dohle, CEO Random House

„It’s difficult to determine what marketing strategies helped [my book], hurt or were just a waste of time.“ David Wolman, WIRED author

„When it comes to the really important decisions, data trumps intuition every time.“ Jeff Bezos, Amazon

„We need to develop new skills in data analytics, listen to our readers, and understand what they want and what they will pay for.“ John Makinson, CEO Penguin

Peter Collingridge, Mitgründer von Enhanced Editions, sagt viele richtige Dinge in dem Video unten, in welchem er seine Neugründung Bookseer vorstellt, ein Daten-Analyse-Tool für den Buchmarkt. Er spricht sich aus für einen datengetriebenen und endkundenorientierten Marketing-Ansatz und bringt auch die Rolle von „Social“ auf den Punkt:

Right now, sales drives social — not the other way round. However, I believe there will come a point when that’s not the case, and we will be able to identify that.

(Video, 10 min.)

via: O’Reilly Radar
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Über den Kern der Social-Media-ROI-Diskussion: Datenzugang

Christina Warren bricht es bei Mashable am Beispiel von Twitter herunter: (…) question that cuts to the core of the conversation surrounding social media measurements: Who has access to the data?

Variante 1: Zugang zur API

In the case of Twitter, the company offers free access to its API for developers. The API can provide access and insight into information about tweets, replies and keyword searches, but as developers who work with Twitter — or any large scale social network — know, that data isn’t always 100% reliable. Unreliable data is a problem when talking about measurements and analytics, where the data is helping to influence decisions related to social media marketing strategies and allocations of resources.

Variante 2: Zugang zu den Rohdaten

Ein Unternehmen mit einem solchen Zugang ist DataSift. Dazu gibt es ein Interview von Robert Scoble vom August 2010. Es ist jedoch nicht das einzige:

One of the companies that has access to Twitter’s data firehose is Gnip. As we discussed in November, Twitter has entered into a partnership with Gnip that allows the social data provider to resell access to the Twitter firehose. (…) For measuring services that can’t afford (or aren’t willing to pay) to pay for full access, the alternative remains using the API, which can yield inconsistent results. Even worse, rate limits within the API make grabbing information for more active accounts almost inherently incomplete. To be clear, I’m not criticizing Gnip or its pricing model. Rather, I want to highlight the realities about data access.

Die Daten vieler anderer Plattformen sind jedoch noch beschränkter oder gar nicht zugänglich. Gerade die deutschen Unternehmen geben sich hier sehr scheu. Wer immerhin offene APIs hat, sammelt Martin Weigert bei netzwertig.

Fazit von Christina Warren:

We’re just scraping the service of what social media monitoring, measurement and management tools can do. To get to the next level, it’s important that we all question who has access to the firehose.

Facebook hat auf einzelne Beiträge bezogene Kennzahlen auch für kleine Seiten freigeschaltet

Was vorher nur Admins von Facebook-Seiten mit mehr als 10.000 Fans nutzen konnten, steht uns nun allen zur Verfügung: Die Erfolgsmessung für jeden einzelnen Post einer Facebook-Seite. Ich glaube, das wurde heute Nacht freigeschaltet. Zumindest habe ich es da entdeckt. Nun können wir also alle sehen, ob uns überhaupt jemand zuhört. So mancher Admin wird jetzt vielleicht desillusioniert oder auch positiv überrascht sein.

Die Änderung findet sich direkt unter dem Text der Statusmitteilung:

So werden die Begriffe von Facebook erklärt:

Impressions:
Ungefähre Anzahl, wie häufig diese Meldung an deiner Pinnwand und in den Neuigkeiten deiner Fans angesehen wurde
(Heißt aber, denke ich, dass nur gezählt wird, ob der Beitrag irgendwo angezeigt, nicht ob er gesehen wurde.)

Feedback:
Anzahl der Kommentare und „Gefällt mir“-Angaben pro Impression

In der Statistiken-Übersicht von Facebook kann man sich jetzt auch für seine Seiten die neuesten Beiträge nach dem Feedback-Prozentsatz oder nach der Impressions-Zahl sortiert anzeigen lassen, was ganz praktisch ist: