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Marketing-Interview: Thomas Zorbach, Geschäftsführender Gesellschafter, vm-people GmbH

Die Interview-Reihe „Ich mach was mit Marketing“ soll dazu dienen zu zeigen, wie interessante Menschen in interessanten Märkten die (z.T. neuen) Möglichkeiten des Marketings für sich und ihr Unternehmen nutzen. Wer Lust hat, auch ein Interview beizusteuern, kann mich einfach kontaktieren oder mir direkt die Antworten und ein Foto von sich zusenden. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.) Die bisherigen Interviews finden Sie hier.

Heute stellt sich Thomas Zorbach vor:

Wer sind Sie und „was machen Sie mit Marketing“?

Mein Name ist Thomas Zorbach; ich bin Gründer und Geschäftsführer der vm-people GmbH (seit 2004). Wir verstehen uns als Fanbeauftragte unserer Kunden und haben uns auf die Frage spezialisiert wie Unternehmen und Marken wahre Fans für sich gewinnen können. Das „vm“ im Firmennamen steht für Virales Marketing. Die Theorie und Praxis dieser Disziplin bildet den Hintergrund unserer Arbeits- und Vorgehensweise.

Wer „was mit Büchern macht“, hat vielleicht schon von einigen unserer Projekte gehört. Wir sind unter anderem für zahlreiche Publikums- und Fachverlage, aber auch für den Buchhandel tätig. Teilweise arbeiten wir auch direkt mit Autoren zusammen, zum Beispiel mit Sebastian Fitzek oder Zoë Beck. Bekannt geworden sind wir in der Buchbranche durch unsere Alternate Reality Games (ARG), die von Verlagen gerne im Rahmen von Vermarktungsmaßnahmen für Spitzentitel eingesetzt werden. Bei einem ARG handelt es sich um eine transmedial erzählte Geschichte mit hohem Fanaktivierungspotenzial, die sich über mehrere Wochen hinzieht und die über viele Plattformen hinweg inszeniert wird.

Was ist das Besondere an Ihrem Markt/Ihrer Zielgruppe?

Mit unseren Maßnahmen versuchen wir, Menschen zu begeistern, die ihre passive Konsumentenrolle zumindest in Teilen abgestreift haben und die mit Leib und Seele die partizipative Kultur leben, die das Web geschaffen hat. Wie man sie nennt, „Nerds“ oder „Digital Natives“, spielt keine Rolle, aber man muss lernen, ihnen zuzuhören und zu begreifen, was sie wollen – also genau das, was Unternehmen von Haus aus eher schwer fällt.

Dieses neue Publikum erwartet, dass es sich interaktiv mit Medieninhalten auseinandersetzen kann und will nicht mehr nur berieselt werden. Es will keine Werbebotschaften um die Ohren gehauen, sondern Geschichten erzählt bekommen. Diese Menschen haben keine Scheu vor Marken, solange sie unterhaltsam sind und das Unternehmen respektiert, wie man sich im „Ökosystem Social Media“ benehmen muss. Vor allem aber wollen sie nicht für dumm verkauft, sondern als mündige, aufgeklärte Dialogpartner behandelt werden.

Was ist das Besondere an Ihren Marketing-Aktivitäten?

Fans sind ein Wirtschaftsfaktor. Ihr Wert für die Unternehmen ist durch Studien wie „The One Number You Need to Grow“ (Harvard Business Review) belegt. Wie man Markenfans kreiert, darüber gibt es bislang jedoch nur wenige Erkenntnisse. Was man weiß ist, dass emotionale Schlüsselerlebnisse bei der Fan-Werdung von entscheidender Bedeutung sind. Genau das ist es, was wir für unsere Auftraggeber bewirken. Wir schaffen Plattformen für intensive Markenerlebnisse, um die herum sich eine Fancommunity entwickeln kann. Ein Alternate Reality Game beispielsweise ist eine solche Plattform. Im Verlauf einer solchen Maßnahme bildet sich in kürzester Zeit eine, zwar zahlenmäßig kleine (ca. 300 – 500), dafür aber umso verschworenere Fangemeinde rund um einen Autor.

Wichtig dabei ist die Unterscheidung, dass es sich hier nicht um gewöhnliche Facebook-Fans oder Twitter-Follower handelt. Nein, es geht um Menschen, die WIRED-Mitgründer Kevin Kelly „Wahre Fans“ nennt und von denen zum Beispiel ein Autor nach seiner Rechnung insgesamt nicht mehr als 1.000 braucht, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Menschen, deren Engagement weit über das normale Maß hinaus geht. Unser Job als Fanbeauftragte ist es, diesen harten Kern der Fangemeinde aufzubauen und unsere Kunden in die Lage zu versetzen, sie zu managen.

Wie messen Sie Erfolg?

Fanmanagement ist in erster Linie „people’s business“. Qualität geht vor Quantität, Kundennähe vor Reichweite und Klasse vor Masse. Dementsprechend messen wir den Erfolg unserer Maßnahmen vor allem daran, wie viele persönliche Beziehungen unser Auftraggeber zu den Menschen knüpfen kann. Oder, anders ausgedrückt: Eine Marketingmaßnahme, die 10.000 neue Facebook-Fans generiert oder 50.000 Views auf Youtube, bringt nach unserem Verständnis überhaupt nichts, wenn das Unternehmen gleichzeitig nicht ein paar Dutzend wahre Fans namentlich kennengelernt und einen Draht zu ihnen aufgebaut hat.

Um den Erfolg unserer Maßnahmen auch zu quantifizieren, nutzen wir ein Pyramidenmodell, das verschiedene „Levels of Involvement“ beschreibt. Die einzelnen Ebenen unterteilen das erreichte Publikum in Segmente, die jeweils den Grad der Anteilnahme markieren. An der Spitze dieser Pyramide, also auf den ersten beiden Ebenen, befindet sich die Keimzelle der aufgebauten Fancommunity. Dieser innere Fan-Zirkel, sowohl seine Größe als auch der Grad des Involvements seiner Mitglieder, entscheiden über den Erfolg.

Welche Ihrer Marketing-Maßnahmen der jüngsten Zeit war besonders erfolgreich oder interessant?

Gerade Buchverlage beurteilen den Erfolg unserer Maßnahmen nach verschiedenen Kriterien. Oft werden wir zu Projekten hinzugezogen, bei denen es darum geht, einen noch unbekannten Autor beim Handel und beim Publikum durchzusetzen. Neben kommunikativen Zielen, wie dem Aufbau der Autorenmarke und der Erhöhung der Frequenzzahlen und des Engagements des Verlags in Social Media, geht es am Ende aber vor allem um Ein- und Abverkaufszahlen.

Ein Projekt, bei dem sich die Erwartungen des Verlags nicht nur erfüllt haben, sondern bei dem sie übertroffen wurden, war unsere Kampagne für das Thriller-Debüt „Der Regler“ von Max Landorff (Scherz Verlag). Mit einem Alternate Reality Game ist es uns gelungen, bereits im Vorfeld des Erscheinungstermins eine frühe Fancommunity aufzubauen, durch deren Mundpropaganda der Titel in Wechselwirkung mit klassischen Werbemitteln an die Spitze der Bestsellerliste katapultiert wurde. Vor kurzem wurde die Kampagne auf der Leipziger Buchmesse mit dem BuchMarkt-AWARD in Silber in der Kategorie Bestsellermarketing ausgezeichnet.

Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?

Je mehr Unternehmen ins Social Web einziehen und je mehr es darum geht, in diesen Medien Markenwelten erlebbar zu machen und Fans für sich zu gewinnen, desto mehr wird der Werber zum Geschichtenerzähler und Communitymanager. Ich habe zwar Anfang der 1990er Jahre den Beruf des Werbekaufmanns erlernt und ein Studium zum Diplomkommunikationswirt an der Hochschule der Künste Berlin hinter mich gebracht. Was ich jedoch heute mache, hat oft nur noch recht wenig mit meinen damaligen Ausbildungsinhalten zu tun. Einige Kollegen nennen sich „Transmedia Storyteller“. Um ehrlich zu sein: Ich weiß noch nicht, ob mir der Begriff gefällt.

Fakt ist: Mein Jobprofil weist inzwischen immer mehr Tätigkeiten auf, die man gemeinhin eher einem Autor, einem Journalisten, einem Filmregisseur oder einem Spieleentwickler zuschreiben würde, als einem Marketingmenschen. An einem typischen Tag werde ich in allen Bereichen und in noch einigen mehr gefordert.

Die Süddeutsche Zeitung hat kürzlich einen solchen Tag beschrieben.

Wo finden wir Sie im Internet?

Im Moment befinde ich mich auf einer Forschungsreise durch die USA und Europa, gemeinsam mit meinem kleinen Gefährten, dem weißen Kaninchen. Unsere Erkenntnisse und Erlebnisse halte ich regelmäßig in unserem vm-blog fest. Darin geht es um Markenfans und um die Techniken, mit denen man sie gewinnen kann.

Wer möchte kann vm-people und mir auch auf Twitter, Facebook, LinkedIn, Youtube und Slideshare folgen. Wir würden uns freuen!

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Bildquelle: Thomas Zorbach

Dietrich Brüggemann: Der Schlüssel zum Habenwollen ist Liebe

Dietrich Brüggemann gibt uns einen sehr interessanten persönlichen Einblick zu diesem Thema: Mein Plattenladen heißt Herunterladen

Alle kloppen sich. Und zwar wegen Urheberrechten sowie einer Partei, die die Piraterie im Namen trägt. (…) Alle reden immer nur von den anderen. Niemand redet von sich selber. Aber wenn man herausfinden will, wie Menschen funktionieren, ist es meistens genau die richtige Strategie, von sich auf andere zu schließen. Diese Lücke würde ich also gern schließen und ein wenig von mir selber reden.

Der Text ist in Gänze sehr lesenswert. Unterstrichen wird einmal mehr, dass es für Künstler bzw. Urheber allgemein ohne echte Fans künftig nicht geht:

Der Schlüssel zum Habenwollen ist, schlicht und ergreifend: Liebe. Auf dem Haldern Pop Festival hörte ich 2006 eine Band namens Guillemots. Noch nie vorher hatte ich solche Musik gehört. Gegen ihre Songs klang alles andere wie einfallsloses Gedudel. Ich kaufte, kopierte, überspielte, bestellte, holte mir alles, was ich von ihnen kriegen konnte. (Für meinen neuen Film habe ich fast nur Musik von dieser Band verwendet – von Produktionsseite fließt da jetzt Geld, aber das kriegt leider nur die Plattenfirma, weil die Band denen noch was schuldet). Wenn ein Buch, ein Film oder ein Lied mich wirklich berührt, dann berührt es eine ganz andere Abteilung in meinem Kopf als die Finanzverwaltung. Und das ist auch das Geschäftsmodell der Indie-Labels, deren Musik ja das vergangene Jahrzehnt maßgeblich geprägt hat. Die machen Musik, die von Leuten wirklich geliebt wird. Das bewegt sich finanziell immer auf dünnem Eis, aber irgendwie funktioniert es dann doch. Ich empfinde die Musiklandschaft jedenfalls heute als deutlich reichhaltiger und interessanter als vor zehn oder zwanzig Jahren.

Mir gefällt auch die Differenzierung bzgl. der Downloads, die meinem Empfinden sehr nah an der Realität ist und betont, dass nicht jeder Gratis-Download zwingend einen Schaden bedeutet – eine Erfahrung, die auch Buchautoren machen:

Und dabei kann auch ein Download ein Liebesbeweis sein. Es gibt nämlich zwei Sorten von illegalen Kopien. Die Liebeskopie, die oft später in einen Kaufakt mündet, und die mir-doch-egal-Kopie, die zu Datenleichen auf der Festplatte führt. Erstere kann ein wirtschaftlicher Schaden für den Künstler sein, kann sich auf lange Sicht aber auch lohnen. Letztere ist kein Schaden, denn der Kopist hätte das Werk ja so oder so nicht gekauft.

HugeFan verkauft exklusive Erlebnisse an Fans

Wer heute Fans gewinnen und bei ihnen punkten möchte, sollte ihnen exklusive Mehrwerte bieten. Wertvoll ist, was nicht kopierbar und andernorts nicht zu bekommen ist. Genau dort setzt die in der Alpha-Phase befindliche Plattform HugeFan an, die solche Erlebnisse verkauft:

HugeFan is a new way to get personal experiences with popular celebrities in sports, music, television, film and tech.

(Video, 1 min.)

Von der Idee her ist das interessant. Man wird sehen müssen, wie sich diese Plattform konkret entwickelt. Dabei geht es natürlich nicht nur darum, irgendwas anzubieten. HugeFan hat auch eine Marktforschungskomponente integriert, indem die Fans sagen können, was sie sich wünschen. Das funktioniert ganz einfach nach diesem Prinzip:

I want to [Wunsch eintragen] with [Fan-Objekt eintragen]

via: TechCrunch

Amazon-Erfolgsautor John Locke setzt auf Fans: ‚Wer dein Buch nicht mag, gehört nicht zu deiner Zielgruppe‘

Auf literaturcafe.de bin ich auf eine lesenswerte Besprechung des Buches »How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months!« des erfolgreichen Selbstverlegers John Locke gestoßen. Dieser hat eine einfache, aber wirkungsvolle Formel, auf die er seine Verkaufsstrategie mit Fokus auf eine sehr spitze Zielgruppe bringt:

Wer dein Buch nicht mag, gehört nicht zu deiner Zielgruppe!

Das Ziel ist klar: »To me, a great book is one that sells.« Dafür nutzt er das vielzitierte Fan-Prinzip sehr konsequent – eine sehr webgemäße (Filter-)Methode:

Mit das Interessanteste am Buch sind John Lockes Analysen der Amazon-Rezensionen seiner Titel. Sofern die positiven Stimmen nicht deutlich überwiegen, bedeute das, dass noch zu viele Menschen außerhalb der Zielgruppe das Buch lesen. Das müsse vermieden werden. (…) Locke lenkt daher Erstleser gezielt auf sein drittes Buch »Saving Rachel«. Eine Taktik, die er in »How I Sold 1 Million eBooks in 5 Months!« ebenfalls praktiziert. Locke: Wer »Saving Rachel« mag, wird auch die anderen Romane kaufen. Daher sei es nur logisch, dass dieser Titel auf amazon.com ein fast ausgewogenes Verhältnis von positiven (4- und 5-Sterne-Wertungen) und negativen Stimmen habe (1- und 2-Sterne-Wertungen). Bei seinen anderen Büchern überwiegen die positiven Stimmen deutlich, denn diese würden dann nur noch von der Zielgruppe gekauft werden, die sie auch tatsächlich lesen will.

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Abo + Austausch: Feed, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn

Über das Fan-Sein bei Facebook

Es ist auffällig, dass sich Facebook bisweilen allein schon deshalb in Deutschland schwer getan hat, weil die Leute die auf der Plattform verwendeten Begriffe als nicht passend empfinden. So heißen die Kontakte dort Freunde, sodass immer wieder gern Diskussionen geführt werden, an deren Ende oft die wenig überraschende Feststellung steht, dass es sich vielfach tatsächlich nicht um „echte“ Freunde, sondern einfach nur um Kontakte handelt, zu denen lockere Verbindungen hergestellt werden.

Ein ebenso beliebtes Thema war bis vor kurzem der Begriff „Fan“ bei den Facebook-Seiten. Warum sollte ich Fan eines Unternehmens sein, wenn ich mich einfach nur für deren Neuigkeiten interesse? Bin ich deshalb schon ein Fan? Und wollen die Unternehmen eigentlich, dass ihre Kunden Fans sind oder sollten nicht andere Arten von Beziehungen angestrebt werden? Inzwischen hat sich dieses Thema insofern entschärft, als dass jetzt von Personen gesprochen wird, denen etwas gefällt. Das klärt allerdings nicht die Frage, wie man diese Personen nun nennen soll? In den „Gefällt-mir“-Feldern bzw. Like Boxes wird noch immer der Begriff Fan verwendet.

An diese Begriffsverwirrung musste ich jedenfalls denken, als ich heute begonnen hatte, dieses interessante Buch zu lesen: Fans. Soziologische Perspektiven. Beim Verlag heißt es: „Fans systematisch analysiert: Der erste grundlegende Band zu einem weit verbreiteten Phänomen

Zu Beginn des Buches (S. 12) wird eine Nominaldefinition des Begriffes Fan geliefert. Folgt man dieser, sind Fans „Menschen, die längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für sie externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen oder abstrakten Fanobjekt haben und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Zeit und/oder Geld investieren.

Ich finde diese Definition interessant, weil sie mögliche Gründe offenbart, warum so viele Leute bei Facebook den Begriff Fan für sich abgelehnt haben, wenn es darum geht, Seiten bspw. von Unternehmen zu abonnieren. In den meisten Fällen dürfte es schon daran scheitern, dass keine leidenschaftliche Beziehung vorliegt. Ich kann mich auch für die Informationen eines Anbieters interessieren, ohne diese gleich leidenschaftlich zu verfolgen. Indem ich die Nachrichten aber dennoch abonniere, deute ich eine Beziehungsintensität an, die in der Form gar nicht vorliegt.

Weiterhin wird betont, dass das Fan-Sein zwingend mit Handlungen verbunden sei, bei welchen Fans Zeit und/oder Geld investieren. Hier könnte man kritisch hinterfragen, wieviele „Fans“ in Rankings wie diesen auch tatsächlich Zeit in Form von Aufmerksamkeit für die Nachrichten der Unternehmen aufwenden. Die reine „Fan“-Zahl sagt über das tatsächliche Fan-Sein noch nicht viel aus.

Interessant finde ich aber auch den Definitionsbestandteil „extern“, der eine gewisse Distanz ausdrückt. Im Buch heißt es hinsichtlich der Abgrenzung der Fan-Beziehungen von anderen Arten von Beziehungen: „Das Fanobjekt ist dem Fan extern. Damit lässt sich das Fan-Sein abgrenzen von Freizeitaktivitäten, bei denen die Menschen selbst aktiv sind.“ Ist es das, was bspw. Unternehmen heute bei Facebook anstreben? Wollen sie nicht zunehmend Kunden, die Teil einer involvierten Community sind, die die Unternehmens-Produkte aktiv mitgestaltet, sodass es sich dabei nicht mehr nur um ferne Fan-Objekte handelt?

Unabhängig von der vielleicht etwas akademischen Beschreibung des „Fan“ finde ich es interessant, welche unterschwelligen Gedanken man mit einer solchen Begriffswahl u.U. auslösen kann.

Bildquelle: Photocapy (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 US-amerikanisch)

Ranking: Medien-Marken bei Facebook nach Anzahl der Fans (04/2010)

Nachdem ein Monat vergangen ist, ist es nun wieder an der Zeit, die Rangliste der Facebook-Fanseiten von Medien-Marken im deutschsprachigen Raum zu erstellen. Obwohl die Rangliste derzeit schon ca. 950 Medienmarken umfasst, ist sie natürlich weit davon entfernt, komplett zu sein. Daher freue ich mich über Hinweise auf Fehlendes – vielen Dank schon vorab dafür!

Das komplette und sortierbare Ranking finden Sie im MedientrendsWiki. Dort können Sie die Marken nach den Bereichen Buch, Presse, TV, Radio, Internet und Personen sortieren und rangieren:

Ranking: Medien-Marken bei Facebook nach Anzahl der Fans

Ich habe hier für alle Kategorien die jeweiligen Top 20 aus dem Gesamt-Ranking herausgefiltert und separat aufgeführt, damit Sie einen Eindruck von den Möglichkeiten der Rangliste bekommen und auch davon, welche Marken hierzulande besonders stark sind. Klicken Sie einfach auf den gewünschten Link, dann werden Sie direkt zu der jeweiligen Top 20 weitergeleitet:

Unternehmens-Marken Herkunft Buch
Unternehmens-Marken Herkunft Presse
Unternehmens-Marken Herkunft TV/Film
Unternehmens-Marken Herkunft Radio/Musik
Unternehmens-Marken Herkunft Internet
Personen/Gruppen

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Buch

  1. NICHTLUSTIG 42.736 Fans
  2. Die drei Fragezeichen 17.326 Fans
  3. Runes of Magic_DE 5.366 Fans
  4. Ich mach was mit Büchern 2.363 Fans
  5. KAUPERTS Straßenführer durch Berlin 2.291 Fans
  6. Falk Online 2.269 Fans
  7. Bertelsmann 1.782 Fans
  8. GRIN Verlag 1.513 Fans
  9. Residenz Verlag 1.471 Fans
  10. Revolver Publishing by VVV 1.348 Fans
  11. Blumenbar Verlag 1.296 Fans
  12. Das Schwarze Auge 1.267 Fans
  13. Eichborn Verlag 1.235 Fans
  14. Verlag Hermann Schmidt Mainz 1.077 Fans
  15. Czernin Verlag 1.020 Fans
  16. LAUSCH – Phantastische Hörspiele 1.020 Fans
  17. Ullstein Verlag 968 Fans
  18. Lehmanns 964 Fans
  19. Argon Verlag 927 Fans
  20. PAN Verlag 921 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Presse

  1. NEON Unnützes Wissen 45.476 Fans
  2. SPIEGEL ONLINE 36.960 Fans
  3. BRAVO 25.198 Fans
  4. BILD 23.074 Fans
  5. NEON 19.173 Fans
  6. SPIEGEL International 16.808 Fans
  7. Titanic-Magazin 15.262 Fans
  8. ZEIT ONLINE 13.356 Fans
  9. brand eins 12.187 Fans
  10. FHM Germany 11.020 Fans
  11. VOGUE.COM Deutschland 10.613 Fans
  12. sueddeutsche.de 9.252 Fans
  13. Mac Life 8.938 Fans
  14. Vice Deutschland 8.490 Fans
  15. Ein Herz für Tiere 8.183 Fans
  16. Intro Magazin 7.337 Fans
  17. SPAM 6.955 Fans
  18. TextilWirtschaft 6.903 Fans
  19. stern.de 6.353 Fans
  20. InTouch 6.277 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft TV/Film

  1. Galileo 109.830 Fans
  2. Stromberg 90.723 Fans
  3. TV total 81.435 Fans
  4. MTV Germany 69.723 Fans
  5. Tracks 63.287 Fans
  6. Horst Schlämmer – Isch Kandidiere! 52.412 Fans
  7. ARTE 52.246 Fans
  8. Tatort 51.365 Fans
  9. swissinfo 31.050 Fans
  10. Wetten, dass..? 26.267 Fans
  11. ZDFheute 23.173 Fans
  12. Berlin International Film Festival 22.251 Fans
  13. Nur die Liebe zählt 20.134 Fans
  14. taff 19.391 Fans
  15. ProSieben 14.448 Fans
  16. Loriot 14.418 Fans
  17. Deutschland sucht den Superstar – Die offizielle Clipfish Fanpage 13.583 Fans
  18. Germany’s next Topmodel 13.209 Fans
  19. One Shot Not 12.601 Fans
  20. Walt Disney Studios Deutschland 12.145 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Radio/Musik

  1. Hitradio Ö3 67.119 Fans
  2. radio FM4 43.001 Fans
  3. Energy Zürich 40.171 Fans
  4. planet radio 31.514 Fans
  5. Radio ENERGY 18.341 Fans
  6. 1LIVE 12.659 Fans
  7. N-JOY 12.367 Fans
  8. ENERGY München 10.163 Fans
  9. 90elf. Dein Fußball-Radio. 8.716 Fans
  10. bigFM 8.253 Fans
  11. DRS 3 7.962 Fans
  12. egoFM 7.057 Fans
  13. Radio Fritz 6.801 Fans
  14. HIT RADIO FFH 6.180 Fans
  15. radioeins 5.449 Fans
  16. Antenne Steiermark 4.814 Fans
  17. DASDING 4.710 Fans
  18. Radio Ö1 4.508 Fans
  19. Radio ENERGY ÖSTERREICH 4.381 Fans
  20. SWR3 4.011 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Internet

  1. SMS VON GESTERN NACHT 85.547 Fans
  2. iTunes (DE) 41.522 Fans
  3. Social Media Today 11.365 Fans
  4. chefkoch.de 7.275 Fans
  5. kino.de 6.543 Fans
  6. XING 6.422 Fans
  7. facebookmarketing.de 5.439 Fans
  8. Ehrensenf 5.228 Fans
  9. facebookbiz.de 4.619 Fans
  10. wetter.com 4.376 Fans
  11. LOVELYBOOKS – Bücher, Lesen, Rezensionen 4.335 Fans
  12. LesMads 4.102 Fans
  13. Sascha Lobo 3.560 Fans
  14. MyVideo Musik TV 3.260 Fans
  15. Gründerszene 3.199 Fans
  16. tape.tv 3.037 Fans
  17. CastYourArt 2.986 Fans
  18. HolidayCheck 2.920 Fans
  19. BILDblog 2.907 Fans
  20. München Extra 2.784 Fans

 

Top 20 – Personen/Gruppen

  1. Heidi Klum 675.400 Fans
  2. Rammstein 596.951 Fans
  3. Tokio Hotel 451.620 Fans
  4. Michael Schumacher 354.770 Fans
  5. Scorpions 216.519 Fans
  6. Michelle Hunziker 99.027 Fans
  7. Kraftwerk! 94.595 Fans
  8. Karl Lagerfeld 93.540 Fans
  9. Lena Meyer-Landrut 89.051 Fans
  10. Matthias Schweighöfer 87.645 Fans
  11. Peter Fox 76.374 Fans
  12. Kai Pflaume 71.189 Fans
  13. Kaya Yanar 65.297 Fans
  14. Söhne Mannheims & Xavier Naidoo 61.876 Fans
  15. Jan Delay 53.821 Fans
  16. Horst Schlämmer – Isch Kandidiere! 52.412 Fans
  17. Helge Schneider 51.429 Fans
  18. Dirk Werner Nowitzki 50.109 Fans
  19. Clueso 48.417 Fans
  20. Bastian Schweinsteiger 42.921 Fans

 

Medienmarken-Ranking:

Medien-Marken bei Facebook nach Anzahl der Fans

Weitere Rankings:

Rankings von Leander Wattig bei „Ich mach was mit Büchern“

Bildquelle: Wikimedia Commons (CC-Lizenz)

Ranking: Medien-Marken bei Facebook nach Anzahl der Fans (03/2010)

Nachdem ein Monat vergangen ist, ist es nun wieder an der Zeit, die Rangliste der Facebook-Fanseiten von Medien-Marken im deutschsprachigen Raum zu erstellen. Obwohl die Rangliste derzeit schon ca. 850 Medienmarken umfasst, ist sie natürlich weit davon entfernt, komplett zu sein. Daher freue ich mich sehr über Hinweise auf Fehlendes – vielen Dank schon vorab dafür!

Das komplette und sortierbare Ranking finden Sie im MedientrendsWiki. Dort können Sie die Marken nach den Bereichen Buch, Presse, TV, Radio, Internet und Personen sortieren und rangieren:

Ranking: Medien-Marken bei Facebook nach Anzahl der Fans

Ich habe hier für alle Kategorien die jeweiligen Top 20 aus dem Gesamt-Ranking herausgefiltert und separat aufgeführt, damit Sie einen Eindruck von den Möglichkeiten der Rangliste bekommen und auch davon, welche Marken hierzulande besonders stark sind. Klicken Sie einfach auf den gewünschten Link, dann werden Sie direkt zu der jeweiligen Top 20 weitergeleitet:

Unternehmens-Marken Herkunft Buch
Unternehmens-Marken Herkunft Presse
Unternehmens-Marken Herkunft TV/Film
Unternehmens-Marken Herkunft Radio/Musik
Unternehmens-Marken Herkunft Internet
Personen/Gruppen

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Buch

  1. NICHTLUSTIG 34.466 Fans
  2. Die drei Fragezeichen 13.526 Fans
  3. Runes of Magic_DE 4.291 Fans
  4. Falk Online 2.271 Fans
  5. Ich mach was mit Büchern 1.731 Fans
  6. Bertelsmann 1.358 Fans
  7. Residenz Verlag 1.200 Fans
  8. GRIN Verlag 1.161 Fans
  9. Blumenbar Verlag 1.092 Fans
  10. Das Schwarze Auge 1.051 Fans
  11. LAUSCH – Phantastische Hörspiele 923 Fans
  12. Lehmanns 913 Fans
  13. KAUPERTS Straßenführer durch Berlin 905 Fans
  14. Revolver Publishing by VVV 861 Fans
  15. Verlag Hermann Schmidt Mainz 857 Fans
  16. Czernin Verlag 825 Fans
  17. PAN Verlag 819 Fans
  18. Ullstein Verlag 789 Fans
  19. Eichborn Verlag 740 Fans
  20. Via medici online (Thieme Verlag) 667 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Presse

  1. SPIEGEL ONLINE 31.213 Fans
  2. BILD 20.521 Fans
  3. BRAVO 16.847 Fans
  4. NEON 14.266 Fans
  5. SPIEGEL International 14.007 Fans
  6. Titanic-Magazin 11.406 Fans
  7. brand eins 10.008 Fans
  8. ZEIT ONLINE 9.700 Fans
  9. sueddeutsche.de 7.890 Fans
  10. FHM Germany 7.819 Fans
  11. VOGUE.COM Deutschland 7.053 Fans
  12. Vice Deutschland 6.924 Fans
  13. Intro Magazin 6.302 Fans
  14. TextilWirtschaft 5.451 Fans
  15. DigitalPHOTO-Magazin 5.374 Fans
  16. WELT KOMPAKT 5.354 Fans
  17. InTouch 4.474 Fans
  18. SportWoche 4.396 Fans
  19. Yps 4.296 Fans
  20. stern.de 4.105 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft TV/Film

  1. Stromberg 84.817 Fans
  2. TV total 69.399 Fans
  3. MTV Germany 65.138 Fans
  4. Tracks 57.460 Fans
  5. Horst Schlämmer – Isch Kandidiere! 52.931 Fans
  6. ARTE 42.891 Fans
  7. Tatort 42.083 Fans
  8. Wetten, dass..? 25.401 Fans
  9. swissinfo 24.005 Fans
  10. Berlin International Film Festival 20.376 Fans
  11. ZDFheute 20.183 Fans
  12. Nur die Liebe zählt 18.030 Fans
  13. Loriot 12.251 Fans
  14. Galileo 11.427 Fans
  15. Walt Disney Studios Deutschland 11.323 Fans
  16. ProSieben 11.145 Fans
  17. POPSTARS Du & Ich 8.984 Fans
  18. One Shot Not 8.793 Fans
  19. Anna und die Liebe 7.934 Fans
  20. Comedystreet 7.785 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Radio/Musik

  1. Hitradio Ö3 53.990 Fans
  2. Energy Zürich 38.780 Fans
  3. radio FM4 37.607 Fans
  4. planet radio 26.912 Fans
  5. Radio ENERGY 13.421 Fans
  6. 1LIVE 9.682 Fans
  7. N-JOY 6.616 Fans
  8. 90elf. Dein Fußball-Radio. 6.548 Fans
  9. bigFM 5.771 Fans
  10. HIT RADIO FFH 5.299 Fans
  11. Schweizer Radio DRS 3 4.731 Fans
  12. radioeins 4.402 Fans
  13. Antenne Steiermark 4.124 Fans
  14. egoFM 4.033 Fans
  15. Radio Ö1 3.846 Fans
  16. Radio ENERGY ÖSTERREICH 3.481 Fans
  17. Radio Fritz 3.298 Fans
  18. DASDING 3.135 Fans
  19. hr3 2.768 Fans
  20. ANTENNE BAYERN 2.705 Fans

 

Top 20 – Unternehmens-Marken Herkunft Internet

  1. iTunes (DE) 29.245 Fans
  2. Social Media Today 8.948 Fans
  3. Mac Life 8.172 Fans
  4. SPAM 5.966 Fans
  5. XING 5.384 Fans
  6. kino.de 5.210 Fans
  7. Ehrensenf 4.392 Fans
  8. wetter.com 4.170 Fans
  9. LOVELYBOOKS – Bücher, Lesen, Rezensionen 3.716 Fans
  10. facebookbiz.de 3.702 Fans
  11. facebookmarketing.de 3.595 Fans
  12. MyVideo Musik TV 2.847 Fans
  13. chefkoch.de 2.637 Fans
  14. BILDblog 2.508 Fans
  15. Gründerszene 2.436 Fans
  16. tape.tv 2.430 Fans
  17. München Extra 2.373 Fans
  18. sportnet.at 2.195 Fans
  19. VIEW Fotocommunity 2.065 Fans
  20. tvino 1.974 Fans

 

Top 20 – Personen/Gruppen

  1. Heidi Klum 669.094 Fans
  2. Rammstein 536.073 Fans
  3. Tokio Hotel 415.993 Fans
  4. Michael Schumacher 340.046 Fans
  5. Scorpions 197.371 Fans
  6. Michelle Hunziker 92.048 Fans
  7. Kraftwerk! 87.393 Fans
  8. Karl Lagerfeld 82.828 Fans
  9. Matthias Schweighöfer 70.622 Fans
  10. Kai Pflaume 67.987 Fans
  11. Peter Fox 67.985 Fans
  12. Kaya Yanar 53.649 Fans
  13. Horst Schlämmer – Isch Kandidiere! 52.931 Fans
  14. Söhne Mannheims & Xavier Naidoo 50.674 Fans
  15. Jan Delay 46.184 Fans
  16. Dirk Werner Nowitzki 44.991 Fans
  17. Helge Schneider 43.771 Fans
  18. Clueso 39.249 Fans
  19. Bastian Schweinsteiger 37.813 Fans
  20. Die Toten Hosen 34.392 Fans

 

Medienmarken-Ranking:

Medien-Marken bei Facebook nach Anzahl der Fans

Weitere Rankings:

Rankings von Leander Wattig bei „Ich mach was mit Büchern“

Bildquelle: Wikimedia Commons (CC-Lizenz)