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Rücklick: #pubnpub in Berlin, Frankfurt, München und Zürich – nächste Termine: Essen, Hamburg und Wien

Pub ‘n’ Pub (#pubnpub | ) ist eine von Leander Wattig initiierte Publishing-Stammtischreihe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. – Wir treffen uns in wechselnden Pubs und sprechen über Trends im Publishing, Gott und die Welt. Ziel ist es, die Leute vor Ort noch stärker zu vernetzen.

Spielregeln:
So funktioniert #pubnpub

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Rückblicke:

  • Berlin (Thema: “Über das Verleger-Sein” mit Elisabeth Ruge, Hanser Berlin)
  • Frankfurt (Thema: Content Marketing – Referent: Thilo Specht)
  • München
  • Zürich (mit Marco Grüter, brotseiten.com)

Nächste Termine:

  • Essen (3. #pubnpub Pott am 17.09. mit Helmut Pesch von Bastei Lübbe)
  • Hamburg (3. #pubnpub Hamburg am 24.09. – Thema: Literaturagenturen, Schwerpunkt Sachbücher)
  • Wien (2. #pubnpub Wien am 23.10.)

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Berlin


Kontakt: Leander Wattig

Thema des Abends: “Über das Verleger-Sein” mit Elisabeth Ruge, Hanser Berlin

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Frankfurt


Kontakt: Hilke-Gesa Bußmann

Thema: Content Marketing
Referent: Thilo Specht

Franks Eindruck:

Der Unternehmensberater für Digitales Thilo Specht stellte eine Präsi zum Thema „Content Marketing (CM)“vor.
CM bedeutet für ihn einfach:

Unternehmen erschaffen relevante Inhalte für ihre Zielgruppen.

So präsentiert die „Haar“-Firma Schwartzkopf auf ihrer Website nicht mehr langweilige Tuben & Spraydosen sondern Tipps und Stories zum Thema Frisuren. Auch Google belohnt „deepen Content“: Wenn man nach „Haar“-Themen googelt, ist Schwartzkopf aufgrund relevanter Inhalte ganz oben.
CM geht auch weniger aufwendig: Ein Baumarkt macht 6-Sekunden-lange Videos auf der Plattform Vine mit Tricks für den handwerklichen Alltag. Und Verlage haben aufgrund ihres Produkts (Stories!) sowieso die besten Voraussetzungen für CM im Web.

Laut Thilo Specht haben klassische Werbemittel aus dem letzten Jahrtausend wie Online-Banner keine Zukunft. Besonders jüngere Zielgruppen blenden mental jede Art von Banner beim Browsen direkt aus, nutzen Adblocker etc.

Kurzum: Die Zielgruppen im Web schenken nur relevanten Inhalten ihre knappe Aufmerksamkeit. Daher ist die Zeit der klassischen „Kaufen! Kaufen!“-Werbung dank Internet vorbei.

BTW: Thilo schreibt gerade ein Buch über CM und nutzt dafür die Frankfurter Buchmesse zum Networking. Trotz Bloggen, Twittern, Facebooken, YouTuben etc. ist das eigene Buch für Thilo eines der besten Mittel zur Selbstvermarktung.

 

München


Kontakt: Jakob Meiner

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Zürich


Kontakt: Andreas von Gunten

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In eigener Sache: 7. Publishing-Stammtisch Pub ’n‘ Pub Frankfurt am 11.12., 19 Uhr – Thema: Literaturagenturen

Nachdem wir uns letztes Mal über die Autor-Verlag-Beziehung unterhalten haben, geht es diesmal bei Pub ’n‘ Pub Frankfurt (#pubffm) um Literaturagenturen. Wir wollen sprechen darüber, was deren Rolle auf dem Buchmarkt ausmacht, wodurch ihre Arbeit gekennzeichnet ist, wie aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen aussehen und wie sie die Tätigkeiten von Autoren, Verlagen und anderen Akteuren des Buchmarktes beeinflussen.

Dafür haben wir als Input-Geber eingeladen:

Andrea Dietrich wird eine Einführung ins Thema Literaturagenturen geben und die Diskussionsrunde inhaltlich moderieren.

Im Mittelpunkt soll natürlich wieder die Diskussion in unserer großen Runde stehen. Ich freue mich schon sehr auf einen regen und kontroversen Austausch und hoffe, dass Ihr Euch Zeit nehmt und kommt. – Wir sind eine offene Runde und Interessierte sind herzlich eingeladen. :)

Zeit: Dienstag, 11. Dezember 2012, 19 Uhr
Ort: Eckhaus, Bornheimer Landstr. 45 , 60316 Frankfurt

Veranstaltungsseiten im Social Web:

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„Pub ’n‘ Pub Frankfurt“ (www.pubnpub.de) ist ein Publishing-Stammtisch für Frankfurt und Umgebung. – Wir treffen uns alle 2 Monate in einem Pub und sprechen über Trends im Publishing, Gott und die Welt. Unser Ziel ist es, die Szene vor Ort noch stärker zu vernetzen.

In eigener Sache: Nächste Networking-Termine von „Pub ’n‘ Pub Frankfurt“

Pub ’n‘ Pub Frankfurt“ ist ein Publishing-Stammtisch für Frankfurt und Umgebung. – Wir treffen uns alle 2 Monate in einem Pub und sprechen über Trends im Publishing, Gott und die Welt. Unser Ziel ist es, die Szene vor Ort noch stärker zu vernetzen.

Wir organisieren uns über diese für alle Interessierten offen stehende Facebook-Gruppe. Das erste Treffen fand am 7. November mit ca. 40 Teilnehmern statt.

Die nächsten Termine:

28.11.2011, ab 18:30 Uhr: Weihnachtsmarkt-Glühwein-Sause

Treffen im zwanglosen Rahmen für Freunde des Glühweingenusses in guter Gesellschaft

Treffpunkt: Ecke Limpurgergasse & Römerberg 17 bei der Alten Limpurg

Wer Lust hat zu kommen, ist herzlich eingeladen. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Zusage kurz auf der Facebook-Eventseite vermerken.

 

12.01.2012, ab 19:00 Uhr: 2. Stammtisch-Treffen

Themenvorschlag für den Abend: „Alles im Fluss? Über Relevanz in Content-Streams“

Ich hatte mal etwas provokant dieses Statement in den Raum gestellt: Wäre ein Facebook-Monopol nicht doch praktisch? Es gibt einfach zu viele Streams mit dem gleichen Content.

Mein Vorschlag ist, dieses Thema beim 2. Treffen eingangs ca. 30 min. zu diskutieren – beim Bierchen natürlich :) Jeder, der will, könnte mal 3-5 Minuten berichten, mit welchen Tools und Streams er so arbeitet, um für sich und/oder für’s eigene Unternehmen Relevanz herzustellen. Dies beim Aussenden und beim Empfangen von Informationen. Ich starte auch gern – als Eisbrecher quasi :)

Ort: Zur Eulenburg, dort im Eulenstübchen, Eulengasse 46, 60385 Frankfurt am Main

Wer Lust hat zu kommen, ist herzlich eingeladen. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Zusage kurz auf der Facebook-Eventseite vermerken.

 

Bildquelle: Eva Kröcher, CC-Lizenz (BY-SA)

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In eigener und Frankfurter Sache: 1. Publishing-Stammtisch „Pub ’n‘ Pub Frankfurt“ am 07.11.11, 19 Uhr

Einige werden es mitbekommen haben. Ich bin im April dieses Jahres aus privaten Gründen von Leipzig nach Frankfurt am Main gezogen. Beruflich hat sich bei mir nichts geändert, außer dass die meisten Wege zu Kundenterminen u.ä. kürzer geworden sind.

Mein Eindruck nach ein paar Monaten in Frankfurt war, dass die Verlagsbranche vor Ort noch besser vernetzt werden könnte bzw. dass die Leute Lust darauf hätten. Daher habe ich gedanklich mit Frank Krings und Jens Klingelhöfer Ping-Pong gespielt und nun einen Publishing-Stammtisch ins Leben gerufen und diesen „Pub ’n‘ Pub Frankfurt“ getauft. Damit ist eigentlich schon klar, worum es geht … Publishing & Pubs.

Wir organisieren uns vorerst über diese Facebook-Gruppe, weil das sehr einfach geht. Jeder Interessierte ist eingeladen, dort Mitglied zu werden. Jeder Interessierte ist auch aufgerufen, zum ersten Treffen am 07.11.2011, 19 Uhr, ins Eckhaus (Bornheimer Landstr. 45, 60316 Frankfurt am Main) zu kommen. Am besten auf dieser Veranstaltungs-Facebookseite anmelden, damit ich planen kann. Wir haben schon 28 feste und einige lose Zusagen und freuen uns auf eine bunte Runde.

Für den Abend habe ich 2 Zielen:

  1. Kennenlernen, Wiedersehen, Austauschen, Spaß haben
  2. Klären, in welcher Form wir den Publishing-Stammtisch in Frankfurt etablieren wollen (denkbar ist künftig auch inhaltlicher Input in Form kleiner Präsenationen, Table Sessions o.ä.)

Ich freue mich auf Sie/Euch!

Mein Ziel ist auch, dass wir die zahlreichen Gruppen und Stammtische in den verschiedenen Städten wie bspw. die #MxSW-Runde in Stuttgart, die book.people@cologne u.ä. stärker vernetzen, damit wir man immer informiert ist, wohin man sich wenden kann, wenn man in einer der betreffenden Städte ist.

Noch ein paar Infos zum 1. Publishing-Stammtisch „Pub ’n‘ Pub Frankfurt“ am 07.11.2011, 19 Uhr:

  • Ab 25 Zusagen (ca. 80% müssten aber auch etwas essen) haben wir einen etwas abgetrennten Raum, sodass wir uns auch unterhalten können. Der separate Raum ist aber offen zum übrigen Gastraum.
  • In der Waldschmidtstraße, beim Mouson Turm ist eine Tiefgarage, ca. 5 min. zu Fuß. Ansonsten U4 Merianplatz, also sehr zentral.
  • Danke @ Christina Striewski & Stefan Geyer für die Tipps!


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Bildquelle: Eva Kröcher, CC-Lizenz (BY-SA)

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Meine Eindrücke von der TOC-Frankfurt-Publishingkonferenz

Am 11. Oktober durfte ich als Pressevertreter kostenlos die TOC-Frankfurt-Publishingkonferenz besuchen und will deshalb hier noch von meinem Eindruck berichten. Für mich war es der erste Besuch auf der TOC Frankfurt, weshalb ich relativ unbefangen bin.

Von der inhaltlichen Seite war ich offen gestanden ähnlich wie Wolfgang Tischer etwas enttäuscht. Der Anspruch der Konferenz ist es meinem Eindruck nach ja schon, einen Blick voraus zu werfen und neue Perspektiven für’s Publishing-Business aufzuzeigen. Bis auf 2 Sessions fand ich die Speaker eher langweilig. Die ersten 2 Keynotes kamen über eine Mischung aus Eigenwerbung und Appellen à la 2008 („Das Internet ist tooootal wichtig, so ganz allgemein …“ und „Nutzt doch bitte die Chancen, keine Angst“) nicht hinaus. Ich habe nichts gegen Eigenwerbung, aber man sollte doch etwas Relevantes dabei lernen. Die dritte Keynote war interessant, mit einem Typographie-Thema für die Breite des Publikums aus meiner Sicht aber nicht passend.

Später besuchte ich dann bspw. einen Vortrag der Beraterin und Autorin Aliza Sherman, die zu den Anwesenden über Marketing-Instrumente wie zu Grundschülern sprach. Sinngemäß: „Hey!! Und jetzt gibt’s auch Foursquare – so viele Chancen für Autoren, man könnte so viel tun. … Und es gibt auch noch Slideshare – wow!!“ Etc. Ich bewundere das Präsentationsgeschick und die Energie, welche sie zeigte. Beides fehlt vielen Speakern auf anderen Konferenzen (da schließe ich mich ein), von daher war auch das interessant, aber nicht unbedingt ein Grund zu kommen.

Interessanter fand ich den Vortrag von Sebastian Posth, der über das Thema Current Developments in Setting Standards for Rights Licensing and Sales Metadata sprach. Hier wurde einmal mehr deutlich, dass im Bereich des E-Book-Vertriebs noch grundlegendste Standards entwickelt werden müssen. Da stehen wir noch ganz am Anfang. Sebastian Posth machte sehr deutlich, dass er offen für den Austausch und das gemeinschaftliche Pushen des Themas ist. Erreichbar ist er bspw. über seinen Twitter-Account @sposth. Angeblich sollen auch die Vortragsfolien irgendwo bei Slideshare hochgeladen werden, ich finde sie aber derzeit nicht.

[Update 02.11.11] Hier finden sich Video und Slides zum Vortrag von Sebastian Posth. [/Update 02.11.11]

Am spannendsten fand ich diese Session: „Publishing Startups and the Investment Ecosystem in the EU“ mit Christophe Maire, Justo Hidalgo, Richard Nash, Matt Tempelis. Hier wurde an konkreten Beispielen beleuchtet, was für Start-ups im Publishing-Bereich wichtig ist, wie es mit der Investment-Beschaffung aussieht, wie die Bedingungen in den wichtigsten Städten der EU sind und was das Ökosystem insgesamt voran bringen könnte. Es wurde auch die zunehmend starke Rolle Berlins beleuchtet. So erzählte ein Gründer aus Stockholm, der gerade nach Berlin umgezogen ist, wie er dort einmal im Café saß, sich über das Geschäft unterhielt und dann von einem VC angesprochen wurde, der zufällig mitgehört und das Gehörte interessant gefunden hatte. Sowas würde in Stockholm nicht passieren, sagte er. Insgesamt wurden folgende Dinge festgestellt: Es gibt wenig VCs, die sich im Publishing-Markt engagieren. Im Raum anwesend war kein einziger, was – so die Teilnehmer – im Musik-Bereich ganz anders gewesen wäre. Ursachen sahen die Teilnehmer darin, dass es in den letzten Jahren zu wenig interessante Start-ups als Investmentmöglichkeiten gab, weil sich der Markt erst entwickelt. Wo hinein hätten VCs vor 5 Jahren investieren sollen im Verlagsmarkt, so die Frage. Da ging es eher um Prozessoptimierung in den Verlagen, warf jemand aus dem Publikum ein. Demzufolge gebe es auch zu wenig Gründer, die den VCs in der Vergangenheit schon gutes Geld beschert hätten. Wäre das anders, dann wäre die Chance höher, dass sich VCs auch engagieren, wenn sie die konkete Neugründung fragwürdig finden – einfach weil sie den in der Vergangenheit bereits erfolgreichen Gründern vertrauen. Angenehm bei der ganzen Session war auch, dass Leute aus vielen größeren europäischen Städten anwesend waren und alle Anwesenden vom Moderator aktiv mit einbezogen wurden. Kleine Vortragsformate wechselten sich ab mit Fragen in die Runde und offenen Diskussionen. Sehr angenehm interaktiv und lebendig das Ganze.

Das führt mich zur letzten Anmerkung. Ich finde, dass die Formate auf Konferenzen wie der TOC Frankfurt, auf der Frankfurter Buchmesse und andernorts interaktiver werden müssen. Die Teilnehmer kommen doch meist nicht primär, weil sie sich schlaue Vorträge anhören wollen. Es geht vielmehr darum, eine Plattform für den direkten Austausch zu schaffen, wodurch ein Mehrwert für das Vor-Ort-sein erzeugt wird, den es sonst so nicht gäbe. Es geht als Teilnehmer gerade nicht darum, passiv irgendwelchen Schulvorträgen zu lauschen. Zudem war die erste Keynote der TOC Frankfurt für 8:30 Uhr angesetzt, also relativ früh, und startete letztlich erst mit einer halben Stunde Verspätung. Der Effekt war, dass sofort bei den Frageteilen und den Pausen, die dem Austausch dienen, gekürzt wurde. Das wiederum führte dazu, dass viele Leute aus den – vielfach ohnehin nicht so interessanten – Vorträgen und Panels flüchteten, um sich auf den Gängen zu unterhalten. Ähnliches habe ich schon öfter beobachtet. Konzeptionell besser finde ich da durchlässige Formate wie bspw. die Table Sessions auf dem E:PUBLISH 2011 – Kongress

Insgesamt hat sich der Besuch der TOC Frankfurt aber auf jeden Fall gelohnt, weil ich interessante Gesprächspartner getroffen habe.

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