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Nick Ducoff: 5 wichtige Faktoren für das Inhalte-Pricing

Nick Ducoff, Mitgründer und CEO von Infochimps, beschreibt bei Programmable Web lesenswert 5 Faktoren, die aus seiner Sicht das Pricing von Inhalten/Daten in Zeiten der ständig steigenden Informationsflut wesentlich beeinflussen:

1. What is the scarcity?
(…)
Lesson: Think about how scarce your data is. In the case of data, the scarcity might not only be the data itself, but it could be other factors, like timeliness, accuracy or trust.

2. What are the opportunity costs to the customer?
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Lesson: If prospective buyers of your data have more money than time, the more you can charge.

3. How difficult is it to store?
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Lesson: Customers will pay for someone else storing and managing the data they need.

4. How easy is it to find?
(…)
Lesson: When setting the price of your data, consider the hoops customers would have to jump through just to get to it.

5. How easy is it to make sense of?
(…)
Lesson: Is your data full of great insights that are easily uncovered with the right tools? Making your data easily digestible by these tools increases the value of your data.

Nächstes großes Ding: Informationsbewertung

Ein allseits beliebtes Diskussionsthema ist „das nächste große Ding“. Erst hatten wir Google, Facebook und Twitter. Jetzt kandidieren u.a. Wolfram Alpha, Bing und Google Wave.

Ich denke, ein nächstes großes Ding ist allgemein das Thema Informationsbewertung. Warum? Die Kosten der Informationsaussendung sind für den Sender dank des Internets und der digitalen Technik auf quasi Null gesunken. Daher erleben wir diese enorme Informationsflut. Die höchsten Kosten liegen daher heute beim Informationsempfänger, der vor der momentan kaum lösbaren Aufgabe steht, das für ihn Relevante aus der Informationsflut fischen zu müssen.

Die Instrumente, die dem Informationsempfänger hierzu bisher zur Verfügung stehen, sind in vielen Fällen nicht sehr wirkungsvoll. Ein Beispiel: Das wesentliche Relevanzkriterium bei Twitter ist die Zeit. Die jüngste Nachricht erscheint im System zuoberst. Das ist so, als ob bei Google immer der jüngste Suchfund als erster angezeigt würde. Es gibt natürlich allerlei Versuche, Tweets mit Metadaten anzureichern. Es besteht aber zweifellos noch Verbesserungspotenzial. Ich für meinen Teil habe jedenfalls schon manches Mal ebenso verzweifelt wie vergeblich bestimmte interessante Tweets gesucht, die ich mangels entsprechender Metadaten aber nicht mehr auffinden konnte.

Jedenfalls ist meine Annahme, dass wir gerade auf dem Feld der Relevanzbewertung von Informationen noch einige sehr erfolgreiche Unternehmen erleben werden – vielleicht ja auch das nächste große Ding.

Bild: miamabanta