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Karrieretipp von Arnold Schwarzenegger

Manchmal wundere ich mich, dass so viele auch junge Leute das Netz kaum aktiv und zielgerichtet zu ihrem Karrierevorteil nutzen. Die Chancen stehen uns doch allen riesengroß vor Augen und warten nur darauf, ergriffen zu werden. Allein mit einem Blog kann man sich heute in vielen Branchen noch immer binnen Jahresfrist einen Namen machen. Die größten Chancen würde ich gerade in den Branchen und Bereichen sehen, wo bisher nur wenige bloggen oder anderweitig aktiv ist. Leider wird ausgerechnet dieser Umstand in persönlichen Gesprächen häufig als Gegenargument verwendet.

Vor diesem Hintergrund finde ich folgendes Zitat von Arnold Schwarzenegger aus einem Interview von 1977 mit dem Kulturmagazin After Dark sehr passend. Man könnte es auch als Karrieretipp lesen:

„Ich habe gelernt, dass man sich in einem Bereich etablieren muss, in dem sich kein anderer befindet. Dann musst du eine Nachfrage nach dir erzeugen und dich aufbauen. Während die Konkurrenz weitermacht wie bisher, musst du langsam und ohne dass sie es bemerken, deine eigene kleine Festung bauen. Und plötzlich ist es für sie zu spät zum Eingreifen. Und sie müssen zu dir kommen, denn du hast, was sie wollen.“

via: Spiegel Online
Bildquelle: d_vdm (CC-Lizenz)

Social Media und Social Software als Chance für Frauen

Wir haben ein Problem. Noch immer und trotz aller Bemühungen sind Frauen in Führungspositionen weit unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in deutschen Vorständen hat sich laut einer Studie des Instituts für Unternehmensführung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) von 1998 bis 2008 zwar von 1,2 Prozent auf 2,4 Prozent verdoppelt, befindet sich aber nach wie vor auf sehr niedrigem Niveau. Seit 2005 ist der Anteil der Studie zufolge sogar leicht rückläufig.

Woran könnte das liegen? Der Frage ist die HU Berlin in einer Studie nachgegangen. Die Ursachenforschung von Prof. Dr. Hildegard-Maria Nickel, Sozialwissenschaftlerin an der Universität, am Beispiel einer Bank ergab, dass viele Frauen gerne im Team arbeiten, was Managerinnen davon abhalte, in die Führungsspitzen aufzusteigen:

Die Frauen arbeiteten in ihren bisherigen Positionen viel und gerne im Team. In der nächsten Stufe wären sie Chef geworden. Sie hätten als Entscheider allein im Büro sitzen und auf die Zahlen schauen sollen, ohne sich mit anderen rückkoppeln zu können. Die Frauen fühlten sich von dieser Vorstellung jedoch abgestoßen, erläutert Nickel in der Zeitschrift ‚emotion‘. Im Unternehmen sei eine Art der Führungsqualität erwartet worden, mit der sich die Frauen nicht identifizieren wollten.

Das Fazit von Prof. Dr. Hildegard-Maria Nickel lautet daher, dass sich in den Unternehmen etwas an den Strukturen ändern müsse, damit mehr Frauen in Führungspositionen arbeiten, ohne zugleich zur Einzelkämpferin werden zu müssen. Und tatsächlich tut sich ja dank der digitalen Medien und der „sozialen“ Software eine Menge in den Unternehmen. Vieles wird unter dem Stichwort Enterprise 2.0 diskutiert, das in diesem Kontext aufhorchen lässt:

Enterprise 2.0 bezeichnet den Einsatz von Sozialer Software zur Projektkoordination, zum Wissensmanagement und zur Innen- und Außenkommunikation in Unternehmen. Diese Werkzeuge fördern den freien Wissensaustausch unter den Mitarbeitern, sie erfordern ihn aber auch, um sinnvoll zu funktionieren. Der Begriff umfasst daher nicht nur die Tools selbst, sondern auch eine Tendenz der Unternehmenskultur – weg von der hierarchischen, zentralen Steuerung und hin zur autonomen Selbststeuerung von Teams, die von Managern eher moderiert als geführt werden.

Insofern denke ich, dass diese neuen Techniken gerade Frauen zugute kommen werden. Generell bewegen wir uns ja auf eine Gesellschaft zu, in der Aspekte wie das Netzwerken und die Kommunikation auf allen Ebenen immer wichtiger werden. Der Typus des „Lonely Wolf“ wird künftig weniger gefragt sein. So bleibt nur zu hoffen, dass dieser Trend sich letztlich auch positiv in den Zahlen niederschlägt und wir uns 2018 nicht mehr im einstelligen Prozentbereich bewegen werden.

Bildquelle: Engine People Blog (CC-Lizenz)

Beispiel dafür, was man als „Blogger“ verdienen kann

Mich interessiert, was man derzeit schon mit dem Bloggen verdienen kann. Daher bin ich heute an einem Beitrag von Kevin Kelly hängen geblieben. Dieser sucht momentan einen Redakteur für seinen Blog „Cool Tools“:

Cool Tools Seeking Editor

Den Aufwand schätzt Kelly auf ca. 8 bis 10 Stunden pro Woche, also 32 bis 40 Stunden pro Monat. Dafür gibt es in den ersten beiden Monaten $600 und danach bis zu $800. Nicht schlecht für einen derartigen Teilzeitjob, der nebenbei noch die Möglichkeit bietet, sich Reputation auf dem betreffenden Felde aufzubauen.

Alle weiteren Informationen zum Anforderungsprofil u.ä. finden sich in dem Beitrag. Bewerbungen sind noch bis zum 24. April möglich. Diese Fragen müssen beantwortet werden:

1) Why are you perfect for this job?
2) What is a cool tool you use a lot but few others have heard about?
3) Which previous cool tool *review* (from the archives) do you think was exceptional in some manner?

gutenbergblog sucht Studenten als Autoren – angeblich mit Bezahlung

Als Student hätte ich so eine Art Nebenjob ganz nett gefunden. Vielleicht erspart das ja manchem die Call-Center-Schinderei … Die Frage ist natürlich, ob das Konzept schlüssig ist und ob tatsächlich und falls ja, wieviel gezahlt wird:

 

In Kürze startet das unabhängige Weblog der deutschen Druck- und Medienindustrie gutenbergblog. Derzeit wird das Redaktionsteam aufgebaut. Als Hauptsponsor des Projekts möchten wir Sie hierbei um Ihre Mithilfe bitten. Zur redaktionellen Betreuung werden noch kompetente Studierende mit Blogger-Ambitionen gesucht.

Aufgaben
Moderation des Blogs
Verfassen von Blog-Beiträgen inklusive fachlicher Recherche

Themenschwerpunkte
Alles, was Druckprofis, Designer und Mediengestalter bewegt und interessiert.

Voraussetzungen
Blog-Autorinnen und -Autoren sollten gute Fachkenntnisse in Druck- und Medientechnik oder Medien- und Kommunikationsdesign mitbringen. Lust am Schreiben und den sicheren umgang mit der deutschen Sprache setzen wir voraus.

Bezahlung
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