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Kaiser Kuo über die Beziehungen zwischen den USA und China und die Rolle des Internets dabei

Die USA und China werden unsere Zukunft maßgeblich beeinflussen. Es sollte uns also daran gelegen sein, dass die Länder und deren Menschen gute Beziehungen unterhalten. Ob das so ist, könnte kaum einer besser beurteilen als Kaiser Kuo, der einen US-chinesischen Hintergrund hat.

Kaiser Kuo is a Chinese American freelance writer and rock musician living in Beijing. Kaiser currently works for the advertising group Ogilvy & Mather in Beijing and writes a column for the English-language magazine „the beijinger“.

Kaiser Kuo sprach im November auf der TEDxHonolulu über diese Themen:

  • The SHIFT in the “balance of power” online.
  • The SHIFT in political voice in China.
  • A SHIFT –in this case, a decline– in people-to-people relations arising in part because of the first two shifts.

Zunächst skizziert er die Veränderung durch das Internet. Während früher die Beziehungen zwischen Staaten auf hoher politischer Ebene geprägt wurden, hat sich das durch die massive Verbreitung des Internets geändert. Er beschreibt, wie stark der Anstieg der Internet-Nutzung in China ist, wo innerhalb von 10 Jahren Hunderte von Millionen Menschen sich diesen neuen Kommunikationskanal erschlossen haben. Nun also können sich die Menschen selbst ein Bild von der Welt machen. Das Eigenbild der Chinesen ist ein zu Recht Positives. So haben sie in kürzester Zeit Massen von Menschen aus der Armut befreit und die Weltwirtschaft maßgeblich gefördert. 2008 kam nun der Knackpunkt, so Kaiser Kuo. Im Rahmen der Olympischen Spiele traf das positive Selbstbild der Chinesen auf ein recht negatives Bild, wie es im Westen gezeichnet wird. Dort sind Themen wie Menschenrechte, Zensur, politische Unterdrückung etc. die dominanten. Diese Diskrepatanz hat schwerwiegende Folgen … Insgesamt ein sehr sehenswerter Vortrag von Kaiser Kuo:

Video (18 min.):

via: China Herald
Bildquelle: Fantake (CC-Lizenz)

Kaiser Kuo über Chinas Internet-Kultur und falsche Annahmen im Westen

Ich habe Kaiser Kuo im Januar schon einmal zu Wort kommen lassen. Ihn zeichnet die Besonderheit aus, dass er sich sowohl in der US-Kultur als auch in China sehr gut auskennt. Das liegt daran, dass er in den USA aufgewachsen ist, aber bedingt durch die Herkunft seiner Familie auch eine enge Beziehung zu China hat. Er kann also beide Kulturräume vergleichen und als Vermittler auftreten. Gegenwärtig arbeitet er für Ogilvy & Mather in Peking.

In diesem Video (3:50 min.) spricht er im Rahmen von South by Southwest (SXSW) in Austin, Texas, über falsche Annahmen und Missverständnisse im Westen, wenn dort über China und seine Internet-Kultur gesprochen wird. Man merkt ihm an, dass dieses Thema ein Herzensanliegen ist:

via: China Herald

Weitere Beiträge zu China in diesem Blog:

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China: Kaiser Kuo über beliebteste digitale Medien

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