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Tipps von Klout, wie man seine Reputations-Kennzahl dort steigern kann

Bei Wired.com ist ein interessanter Beitrag über den Reputations-Messdienst Klout zu finden: What Your Klout Score Really Means. Dass Klout viel (Marketing-)Potenzial bietet, ist hinlänglich bekannt. Dass unsere tatsächliche Reputation bisher durch Dienste wie Klout, PeerIndex oder Kred nur bedingt abgebildet wird, ist klar. (Ein Grund: Es sind noch nicht genug Daten über uns zugänglich.) Zudem springen die Zahlen bei Klout gern öfter mal wild hin und her, was nicht gerade einen Eindruck der Verlässlichkeit erzeugt. Dennoch sind diese Plattformen wichtig.

In dem Wired-Beitrag kommen jedenfalls auch Tipps von Chris Makarsky (Klout product director) zur Sprache, wie sich die Reputations-Kennzahl bei Klout steigern lässt:

When I began researching this story, my own score was a mere 31. So I asked Klout product director Chris Makarsky how I might boost it. His first suggestion was to improve the “cadence” of my tweets. (For a moment, I thought he meant I should tweet in iambic pentameter. But he just meant that I should tweet a lot more.) Second, he pushed me to concentrate on one topic instead of spreading myself so thin. Third, he emphasized the importance of developing relationships with high-Klout people who might respond to my tweets, propagate them, and extend my influence to whole new population groups. Finally, he advised me to keep things upbeat. “We find that positive sentiment drives more action than negative,” he warned.

P.S.: Mich finden Sie übrigens hier bei Klout.

Personalisierung von Facebook-Seiten mittels Reputations-Kennzahlen von Klout

Alle möglichen Dienste versuchen die Reputation von Menschen sichtbar zu machen. PeerIndex hat 45 Millionen angemeldete Nutzer und versucht Reputationskennzahlen an Themen zu knüpfen, wie es ja in der Realität auch ist. Ich mag auf einem Feld Experte sein, aber nicht auf allen.

Klout hingegen hat 60 Millionen Nutzer-Profile und ordnet den Nutzern einfach eine Reputationszahl zu. Das ist zwar wesentlich unschärfer, dafür aber auch wesentlich einfacher zu verstehen und handhaben. Seit langem werden diese Kennzahlen auch von anderen Diensten (Bsp.) genutzt, um die User zu ordnen.

Klout hat nun eine interessante Kooperation mit Involver gestartet, bei der Facebook-Applikationen so ausgesteuert werden können, dass Nutzer gemäß ihren Klout-Zahlen verschiedene Goodies zugedacht bekommen. Die Idee dahinter kennt man ja aus dem Alltag. Einflussreiche Leute haben Vorteile, die anderen Leuten nicht gewährt werden. Wer also eine höhere Klout-Reputationskennzahl vorweisen kann, bekommt im Zweifel größere Anreize geboten. Wieder ein Schritt in Richtung Personalisierung des Webs, wie wir sie an vielen Stellen beobachten können.

“The first application is a simple coupon-esque experience. A brand will be able to bring an application out of their Page, configure to deliver content to people above and below certain Klout scores, and then input whatever that content is.”

Audi hat die Funktion schon auf seiner Facebook-Seite integriert und ich habe es mit meinem Klout-Profil gleich mal ausprobiert – wobei die Sinnhaftigkeit in diesem Fall noch sehr zu hinterfragen ist:

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Twitter bewertet intern unser aller Reputation

Twitter schlägt uns ja an verschiedenen Stellen andere Nutzer vor, denen wir folgen könnten. Wie Mashable berichtet, hat Twitters Mitgründer und Ex-CEO Evan Williams nun bestätigt, dass Twitter hierzu die Reputation der Nutzer bewertet:

(…) he did share that each Twitter user has a reputation score, which the company uses internally as part of its Who to Follow formula. That score may eventually become part of Twitter’s public-facing features, says Williams.

Wenn Twitter diese Repuationszahl der Nutzer eines Tages tatsächlich veröffentlichen sollte, dürften Anbieter wie Klout und PeerIndex gehörig ins Schwitzen geraten.