Schlagwort: kreative

Kurzdoku: Arbeiten im Wunderland

Diese Kurzdoku „Wonderland“ gibt einen schönen kleinen Einblick in das Wesen der Arbeit von Künstlern und Kreativen. Sehr deutlich wird die Querfinanzierung der eigentlichen kreativen Herzensprojekte über kommerzielle Auftragsproduktionen. In diesem Sinne sind sie die eigentlichen Verleger, welche die Voraussetzungen schaffen, um bestmöglich ins Risiko zu gehen und Neues und Unsicheres entstehen zu lassen, das deshalb (im Glücksfall) wirkt, weil es kein berechenbares und erprobtes Muster bedient.

(Video, 15 min.)

via swissmiss

„Reden wir über Geld“: Interview-Reihe von sueddeutsche.de mit zahlreichen Kreativschaffenden

Auf sueddeutsche.de gibt es eine interessante Reihe mit dem Titel „Reden wir über Geld – Das menschliche Verhältnis zu Geld„, in der mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten – darunter auch zahlreiche Kreativschaffende – zu Wort kommen:

In der Gesprächsserie „Reden wir über Geld“ erzählen berühmte und weniger berühmte Menschen über ihr Verhältnis zum Geld: der Benediktinerpater Anselm Grün, der Rapper Bushido oder der ehemalige Finanzminister Theo Waigel.

Nachfolgend habe ich mal ein paar für uns hier interessante Namen herausgesucht. Wer die Reihe verfolgen möchte, kann das auf deren Hauptseite und über den RSS-Feed tun.

Hans Söllner, Musiker
In seinen Liedern hat Hans Söllner Politiker und Polizisten beleidigt. Dafür musste er hohe Strafen zahlen. Jetzt verkauft er sein Haus.

Juli Zeh, Schriftstellerin
Die Schriftstellerin Juli Zeh über den Mythos vom armen Poeten, Liebe als Kreativitätskiller und warum sie die Globalisierung gut findet.

Michael Michalsky, Modedesigner
Modedesigner Michael Michalsky über die Vergänglichkeit des Geldes, sündhaft teure Jeans – und warum er für ein T-Shirt nicht mehr als zehn Euro bezahlt.

Dieter Hildebrandt, Kabarettist
Ein Gespräch mit dem Kabarettisten Dieter Hildebrandt über Pointen am Lagerfeuer der Hitlerjugend, den Moment, als er Erich Kästner zum Lachen brachte – und seine Kritik an Mario Barth.

Gülcan Kamps, Moderatorin
Moderatorin Gülcan Kamps über die Zurschaustellung ihres Privatlebens, ihr Honorar – und das Glück, unterschätzt zu werden.

Claus Peymann, Intendant
Claus Peymann, der Intendant des Berliner Ensembles, über Ausbeutung im Weltmaßstab, was er für Kommunismus à la Brecht übrig hat und warum er sich nicht zum Robin Hood eignet.

Robert Harris, Buchautor
Während der Recherche ist Buchautor Robert Harris richtig wütend geworden: wütend auf die Hedgefonds-Manager, die jenseits aller Moral Gewinne maximieren, selbst wenn der Preis der Weltuntergang wäre. Harris über Angst, Geldhaie – und wie Hitler seinen Landsitz finanzierte.

Barbara Schöneberger, Moderatorin
Na, welchen Blond-Faktor haben Sie? Mit einer Talkshow, in der es um diese Frage ging, gelang Barbara Schöneberger der Durchbruch. Heute moderiert, singt und schauspielert sie. Ein Gespräch über peinliche Momente in einer einsamen Jugend, getrennte Bankkonten in der Ehe und einen Ausrutscher, der ihr 9000 Euro an einem Abend brachte.

Henry Hübchen, Schauspieler
Henry Hübchen zählte schon in der DDR zu den bekanntesten Schauspielern und reüssierte auch nach der Wende. Er findet, dass man über Geld, Krankheiten und Kommunismus nicht redet – tut es aber doch. Ein Gespräch über Lebensziele, seine Entscheidungsschwäche und die Frage, ob er ein Playboy ist.

Alfred Dorfer, Kabarettist
Der Wiener Kabarettist Alfred Dorfer nimmt gerne Männer in der Midlife-Crisis aufs Korn. Dabei steckte er selbst lange in einer: Er trank, zog zeitweise nach Rom und schrieb eine Doktorarbeit. Ein Gespräch über seine Kindheit in einer Sozialsiedlung, versoffene Fußballtrainer und die abendliche Gage.

Franz Xaver Kroetz, Dramatiker
Der Dramatiker Franz Xaver Kroetz war schon früh sehr erfolgreich – und sehr links. Erst trat er in die DKP ein, dann fuhr er mit seinem Mercedes zu den Parteitagen. Er spielte Baby Schimmerlos in Kir Royal und wurde noch populärer. Ein Gespräch über Geld, Aufmerksamkeit und Porno-Drehbücher.

Uwe Boll, Regisseur
Uwe Boll gilt als schlechtester Regisseur der Welt. Trotzdem verdient er mit seinen gewalttätigen Filmen Millionen. Jetzt will er einen Streifen über die Finanzkrise drehen – inklusive Massaker an der Wall Street.

Markus Lüpertz, Maler und Bildhauer
Markus Lüpertz ist einer der bedeutendsten deutschen Künstler – einer der bescheidendsten ist er nicht. Der Maler und Bildhauer über Selbstinszenierung, die Pleite seines Vaters und hohe Partykosten.

Bodo Kirchhoff, Schriftsteller
Schriftsteller Bodo Kirchhoff erzählt, wie die Finanzbranche Beziehungen verändert und eine Leiche ihn zum Autor machte.

Michel Friedman, Anwalt, Moderator und Publizist
Er ist Anwalt, Moderator und Publizist. Für viele Menschen ist er aber vor allem ein Provokateur. Michel Friedman über den beruflichen Neustart nach Koks und Prostituierten, antisemitische Banker und die Frage, wie viel Geld er im Sonnenstudio lässt.

Pegah Ferydoni, Schauspielerin
Sie floh als Kind aus Teheran und lebte im Asylheim: Schauspielerin Pegah Ferydoni über Flucht, Neuanfang und ihre Rollen.

Peter Schwenkow, Konzertveranstalter und Kulturmanager
Peter Schwenkow vermarktet internationale Stars wie Anna Netrebko. Ein Gespräch über die Veränderungen in der Musikszene, seine Beinahe-Pleite – und die Frisur von Hansi Hinterseer.

Jochen Hörisch, Literaturwissenschaftler
Was ist eigentlich Geld? Ein Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Jochen Hörisch über Potenz und Faszination des Monetären – und die Frage, was Wirtschaftsbosse von Goethe lernen können.

Matthias Reim, Musiker
Erst zündete er sich eine Zigarette an, dann schmiss er seinen Manager raus: Wie der Sänger Matthias Reim den größten deutschen Hit der neunziger Jahre schrieb, pleiteging – und wie es ist, einfach mal alle Vernunft bleiben zu lassen.

Regina Ziegler, Produzentin
Deutschlands erfolgreichste Produzentin Regina Ziegler über Männer im Filmgeschäft, 300 Euro Rente und Schauspieler als Quotenbringer.

Sven Väth, DJ
Sven Väth, Gottvater des Techno, über seine Anfänge als Muddis DJ, Ayurveda-Kuren – und wie es ist, über den Tisch gezogen zu werden.

Ingrid Steeger, Schauspielerin
Die Schauspielerin Ingrid Steeger wurde bekannt mit der Sendung „Klimbim“ – mittlerweile lebt sie von Hartz IV. Ein Gespräch über die Kunst zu lügen, ihren ermordeten Steuerberater und ihr Verhältnis zu Männern.

Michael Lang, Woodstock-Organisator
Kostspieliger Sommer der Liebe: Woodstock-Organisator Michael Lang über das Plusminusnull nach dem großen Happening 1969 – und das lukrative Geschäft mit Hass.

Helme Heine, Kinderbuchautor
Kinderbuchautor Helme Heine über sein Leben in Afrika und Neuseeland, Millionen-Bestseller, Tantiemen und das Vorbild für sein Schwein Waldemar – Helmut Kohl.

50 Cent, Rapper
Der New Yorker Rapper 50 Cent über seine Vergangenheit als Drogenhändler, das Protzen der Hip-Hop-Stars – und warum sein größtes Problem die Steuern sind.

Ulrich Blumenbach, Übersetzer
Ulrich Blumenbach übersetzte den US-Kultroman „Unendlicher Spaß“ von David Foster Wallace – und verdiente damit nur drei Euro pro Stunde. Um zu überleben, bearbeitete er nachts Börsenberichte für eine Bank.

Andreas Richter, Schauspieler
Die Rolle verändert das Leben: Der Oberammergauer Christus-Darsteller Andreas Richter und sein Apostel über den Kreuzigungs-Alltag, die kommunalen Finanzen und den Sündenkatalog der Schauspieler.

Heike Faller, Autorin
Die Autorin Heike Faller über ihr Leben als Spekulantin, Investmentreisen und heiße Tipps zu kasachischen Papierfabriken.

Nick Mason, Pink-Floyd-Schlagzeuger
Rockmusik und Rennen fahren: Pink-Floyd-Schlagzeuger Nick Mason über frühe Niederlagen, 100 Millionen Dollar für ein Comeback – und fliegende Schweine, die den Londoner Luftraum gefährden.

Karin Beier, Intendantin
Die Intendantin Karin Beier über Regisseure mit goldenen Nasen, Spardiktate der Politik und Garagen-Theater.

Fettes Brot, Hip-Hop-Band
Die Hip-Hop-Band Fettes Brot über ihre Wandlung zu Kapitalisten, das Ende der Plattenkonzerne und warum Fans ruhig Musik illegal kopieren dürfen.

Martin Walser, Schriftsteller
Martin Walser über Geld, sein Verständnis für Steuerflüchtige – und warum auch sein neuer Roman die Liebe alter Männer zu jungen Frauen behandelt.

Günter Wallraff, Buch-Autor und Journalist
Bestseller-Autor und Journalist Günter Wallraff über seine Motivation, sein abgewetztes Sakko – und die Angewohnheit, immer alles aufzuessen.

Frank Dopheide, Werber
Der Werber Frank Dopheide über die Verführung von Kunden, Selbstzweifel im Job und warum Frauen 80 Prozent aller Kaufentscheidungen treffen.

Jürgen Flimm, Regisseur
Jürgen Flimm ist einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure. Ein Gespräch über den Neid auf seinen Bruder, seine Kältephobie – und die Frage, wie er mit 1600 Mark im Monat eine siebenköpfige Familie ernährte.

Bushido, Rapper
Er ist der Boss: Der Berliner Skandalrapper Bushido über seine Immobilienfirma, Stundenlöhne von 80.000 Euro, warum er trotzdem Depressionen bekommt – und sich selbst als Spießer bezeichnet.

Sarah Kuttner, Moderatorin
Moderatorin Sarah Kuttner über Honorare im Fernsehgeschäft, ihre neue Sendung und wie es ist, von einem Tag auf den anderen gefeuert zu werden.

Dolly Buster, Porno-Darstellerin
Ex-Erotikdarstellerin Dolly Buster über die Vermarktung ihres Namens, den Preis des Exhibitionismus und die Krise ihres Gewerbes.

Urs Widmer, Schriftsteller
Der Schweizer Autor Urs Widmer über die Sprache der Wirtschaftselite und weinende Banker.

Heinrich Schafmeister, Schauspieler
Schauspieler Heinrich Schafmeister über Existenzsorgen, Monate ohne Arbeit – und den besten Job der Welt.

Josef Hader, Kabarettist
Der Kabarettist Josef Hader über Prügel im Internat und warum er als etabliertes Arschloch beschimpft wird.

Michael Cretu, Song-Produzent
Song-Produzent Michael Cretu über die Kosten für einen Nummer-eins-Hit, den Neid der Deutschen, was Geld mit Habgier zu tun hat und warum es gefährlich werden kann.

Smudo, Musiker
Smudo von den Fantastischen Vier über 50.000 Mark – und das Glück, der Programmiererschule entgangen zu sein.

Clemens Schick, Schauspieler
Schauspieler Clemens Schick über Gagen bei James-Bond-Filmen, seinen ersten Bankkredit und warum er nach acht Monaten aus einem Schweigeorden weggeschickt wurde.

Rechtswissenschaftler Thomas Hoeren u.a. über Urheberrecht, Kreative, Verwerter, Vergütung, Piraten …

In Gänze sehr lesenswertes Interview der brand eins mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Hoeren, in dem dieser aber noch stärker zwischen Buch- und Presse-Verlagen hätte differenzieren können:

Der Rechtswissenschaftler Thomas Hoeren über die Inflation der Manifeste zum Urheberrecht, vernünftige Richter und gierige Verlage

Aus Kreativen-Sicht u.a. interessant, weil es diesbezüglich ja jüngst eine Klage und reichlich Aufregung gab („VG Wort will vorerst kein Geld an Urheber ausschütten„):

(…)
Nehmen Sie etwa die großen Verwertungsgesellschaften VG Wort und Gema. Das sind eigentlich Organisationen für Autoren und Komponisten. Diese Gesellschaften sammeln große Mengen Geld ein von Unternehmen oder Privatleuten, als Gegenleistung dafür, dass urheberrechtlich geschützte Werke etwa im Radio gespielt oder privat kopiert werden dürfen. Jeder, der zum Beispiel einen USB-Stick, einen Kopierer oder einen Scanner kauft, zahlt über den Ladenpreis eine Geräteabgabe an die Verwertungsgesellschaften. Dieses Geld fließt aber nicht komplett an die Urheber, wie es eigentlich sein müsste. Auch Verlage und Musik-Label kassieren mit, ohne juristisch dazu einen Hauch von Berechtigung zu haben.

Wie kam es dazu?

Die Musik-Label etwa haben irgendwann entdeckt, dass die Gema über eine Sonderkonstruktion aus den Dreißigerjahren, die ausnahmsweise angewandt wurde, nicht nur Geld an Komponisten, sondern auch an Musikverlage ausgeschüttet hat. Das waren Unternehmen wie zum Beispiel Schott, die Musiknoten verlegt haben und keine Tonträgerhersteller waren. Die großen Label haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg da rangehängt, haben sich zum Teil pro forma Musikverlage zugelegt oder selbst einen gegründet und gesagt, sie wollen auch Geld haben. Sie haben es bekommen und bekommen es bis heute, je nach Ausschüttung sind es rund 40 Prozent der Gesamtsumme.
(…)

In eigener Sache: Was mich antreibt bzw. warum ich jetzt über Wege, vom Kreativ-Sein leben zu können, schreibe

Seit ich denken kann, liebe ich Menschen, die selbstbestimmt und aus Überzeugung „ihr Ding machen“. Das Internet und die digitalen Medien ermöglichen es Kreativschaffenden nun wie nie zuvor, das zu tun. Je mehr Menschen diese Chance ergreifen, desto besser geht es uns auch als Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist aber Geld, das ihnen Schaffenszeit kauft, und dass wir uns zudem gegenseitig dabei unterstützen, die neuen Möglichkeiten zu erkunden und zu nutzen. Ich will dazu beitragen, was ich kann, dass möglichst viele von uns ihrer Leidenschaft folgen können. Daher schreibe ich hier „über Wege, vom Kreativ-Sein leben zu können“, und versuche, mithilfe meiner Vernetzungsinitiativen das Feld voran zu bringen.

Über meine Tätigkeiten:

Ich bin Blogger. Zudem unterstütze ich Medienunternehmen und Kreativschaffende als freier Berater, halte Vorträge, nehme Lehraufträge wahr und engagiere mich als Vorstandsmitglied der Theodor Fontane Gesellschaft.

Mehr über mich

Endlich beendet die Buchbranche ihre „Umsonstkultur“ der Zitate aus Presserezensionen

100 vorbildhaft „Kreative“ wie Dieter Gorny, Gottfried Honnefelder und Hans-Peter Friedrich protestieren aktuell im Handelsblatt lautstark gegen die „Umsonstkultur“ im Internet. Denn Sie, die Sie das hier im Internet lesen, wollen ja doch nur alles für umme abgreifen. Ich stimme aber zu: In der Debatte um die „Umsonstkultur“ ist wirklich so einiges umsonst. Umsonst wird beispielsweise betont, dass die allermeisten Beteiligten gar nicht für die Abschaffung des Urheberrechts, sondern für eine Anpassung sind. Sie sind für eine Anpassung schlicht deshalb, weil sich die Welt um uns fundamental gewandelt hat und sich immer weiter wandelt. Dennoch wird seitens solcher „kreativ“ Argumentierenden in der allgemeinen Urheberrechts-Debatte beständig erst ein Abschaffungswille unterstellt und dieser sodann heftig attackiert. Angesichts dieser Rhetorik ist der Dialogwunsch unübersehbar. Doch als verrückt gilt heute ja bekanntlich nicht der, der den Wandel ignoriert, sondern der, der ihn nüchtern registriert:

Revolutions create a curious inversion of perception. In ordinary times, people who do no more than describe the world around them are seen as pragmatists, while those who imagine fabulous alternative futures are viewed as radicals. The last couple of decades haven’t been ordinary, however. Inside the papers, the pragmatists were the ones simply looking out the window and noticing that the real world increasingly resembled the unthinkable scenario. These people were treated as if they were barking mad. Meanwhile the people spinning visions of popular walled gardens and enthusiastic micropayment adoption, visions unsupported by reality, were regarded not as charlatans but saviors.

Jedenfalls können sich die Befürworter der Betonierung des Status quo freuen, dass ein weiterer Sieg errungen wurde. Es ist absehbar, dass mit der „Umsonstkultur“ bei Libri und in vielen Buchverlagen aufgeräumt wird. Endlich wird seitens der verkappten Piraten in der Buchbranche auf die perfiden Zitate aus Presserezensionen verzichtet:

Der Online-Buchhändler und Grossist Libri will nach dem Perlentaucher-Urteil vom Herbst auf Nummer sichergehen und Urheberrechtsstreitigkeiten vermeiden. Man habe sich entschlossen, bis auf Weiteres alle Zitate aus Buchrezensionen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der Süddeutschen Zeitung (SZ) aus der eigenen Titel-Datenbank zu löschen
(…)
Die Libri-Juristen warnen die Buchverlage zugleich in dem Rundbrief, nicht leichtfertig ihre Werbetexte mit Verweisen auf Besprechungen in der Presse zu schmücken. Der gute Rat lautet: „Wenn Sie weiterhin von Zitaten aus Veröffentlichungen anderer Rechteinhaber in Ihren werbenden Texten Gebrauch machen möchten, sollten Sie mit dem jeweiligen Rechteinhaber die Übernahme des Zitates im Vorfeld rechtssicher abklären.“

All das ist natürlich ausschließlich positiv für alle Beteiligten und überaus praktisch in der täglichen Arbeit. Jedem Zitat seine rechtssichere Abklärung! So viele krisenfeste Geschäftsmodelle wie das der Anwälte haben wir in Zeiten des Internets schließlich nicht und die wenigen Erfolgsmodelle wollen wir doch nicht gefährden. Zudem sind Anwälte bestimmt auch „Kreative“ – oder so.