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Lesetipp: Indie-Verlage heute und morgen

Sebastian Wolter von Voland & Quist hat sich Gedanken gemacht über die Zukunft von Verlagen und einen interessanten Artikel dazu geschrieben:

Indie-Verlage heute und morgen

Über Voland & Quist:

Voland & Quist wird im Oktober 2004 gegründet. Die beiden Verlagsgründer Sebastian Wolter und Leif Greinus bringen im selben Monat ihren ersten Titel heraus und erobern mit der Kurzgeschichten-Anthologie „Die Surfpoeten“ den literarischen Underground. (…) Der Verlag veröffentlicht junge, zeitgemäße Literatur. Diese wird nicht nur niedergeschrieben, sondern auch viel und gerne vorgetragen, sie sollte also in jedem Fall auch hörbar sein. Deshalb liegt jedem Buch bei Voland & Quist eine CD oder DVD bei, auf der sich neben Lesungen der Autoren oft auch Bonusmaterial befindet. Voland & Quist veröffentlicht hauptsächlich Lesebühnenliteratur, Spoken-Word-Lyrik sowie Romane und Erzählungen junger osteuropäischer Autoren in der neuen Reihe Sonar, die im Herbst 2006 mit dem Roman „Ausfahrt Zagreb-Süd“ von Edo Popović erfolgreich eröffnet wurde.

Lesetipp in eigener Sache: Erfolgsfaktoren von Buchhandlungen ins Internet übertragen

Ich werde ab sofort ca. einmal im Monat einen Beitrag zu Buchthemen im weitesten Sinne für den UPLOAD Blog schreiben. Heute ist mein erster Artikel dort erschienen:

Erfolgsfaktoren von Buchhandlungen ins Internet übertragen

Den UPLOAD Blog kann ich übrigens allgemein empfehlen. Er beschäftigt sich mit Themen rund um das digitale Publizieren und ich lese ihn seit langem sehr gern.

10 Regeln für den Umgang mit Kunden im Real-Time-Web

Louis Gray hat sich darüber Gedanken gemacht, welche 10 Dinge Kunden von Unternehmen im Real-Time-Web erwarten:

    1. We Want Access to Your Product As Quickly As Possible
    2. We Expect the Product to Work On Any Platform In Any Location
    3. We Want to See That You Allow for Feedback, Positive and Negative
    4. We Expect That You Respond to Your Customers, Quickly
    5. We Expect That You Join and Lead the Conversation
    6. We Want to See That You Continually Improve Your Product
    7. We Expect You to Use Your Product and Be Visible
    8. We Expect That You Will Embrace or Lead Standards
    9. We Expect You Are Driven By More than Money Alone
    10. We Want You To Treat Us As Informed Consumers and Partners


Den lesenswerten Beitrag finden Sie hier:

10 Rules for Today’s Consumers In the New World of Real-Time

 

via: netzwertig

Mögliche Geschäftsmodelle für Internet-Unternehmen

Heute bin ich auf eine interessante Übersicht zu möglichen Online-Geschäftsmodellen gestoßen, auf die ich hier gern hinweise:

Box UK: Monetizing your Web App: Business Model Options

We spent a few hours going through the Webware 100 Top Web Apps for 2008, analysing the business model(s) used by each.

Als Beispiel sehen Sie hier die im Bereich Long-Term Revenue aufgeführten Geschäftsmodelle:
Strategic, ‘Invest and Reward’ models where costs are incurred initially for a longer-term ‘pay off’.

Model Variation Notes
Establish and Exploit Attract a substantial audience before monetizing.
Re-use/Re-sell Re-sell/re-use the data/content, usually from User Generated Content websites e.g. create books, posters or other purchasable products from data/content created on site.
Platform Establish a platform, then charge for third parties to participate once an audience has been established e.g. iPhone. See also Facebook.
Branding Build a ‘personal brand’ for yourself/your company. Once awareness is raised, go on Conference/Workshop/‘Expert’ circuit, or release a book, etc.
Sell/Exit Create a popular application/website, then make it someone else’s problem to monetize e.g. YouTube

 
via: The Long Tail

Link-Tipp: km42 startet neue Reise

Hier ein kurzer Hinweis auf das Reiseformat km42 von Spiegel Online, das heute mit einer neuen Tour gestartet ist. Ich kann es sehr empfehlen – die bisherigen Berichte von Joerg Pfeiffer zu den Touren durch Europa und Indien waren sehr gut gemacht und sehenswert.

Die neue Tour führt durch die USA und soll Projekte vorstellen, die Obamas „Change“ wörtlich nehmen:

km42 startet mit einer neuen Reise und macht sich auf die Such nach Projekten zur Weltverbesserung. Los geht es in New York, wo die Freegan Bewegung nächtliche Touren durch die Mülleimer Manhattans organisiert. In der Hauptstadt des Shoppens wird so viel weggeschmissen, dass man sich problemlos davon ernähren kann. Km42 hat eine Einladung zu solch einem Festessen angenommen und ist den Freegans bei ihrem Streifzug gefolgt.

Klasse ist, dass man sich auch aktiv einbringen und Reiseziele vorschlagen kann:

Haben Sie einen ungewöhnlichen Reisetipp? Kennen Sie einen besonderen Menschen oder einen interessanten Ort? Dann machen Sie doch einen Vorschlag und geben Sie ihn rechts unter der Karte ein. Wenn Ihr Vorschlag den Sinn des Reisens trifft, fahren wir vorbei und berichten darüber. Viel Spaß!

Das Ganze lässt sich auch über YouTube und Twitter verfolgen.

Joerg Pfeiffer wird während der Tour in einem Camper leben:

Lesetipp: Rettungsplan für Verlage?

Der „Spießer Alfons“ macht einen lesenswerten Vorschlag:

Spießer Alfons: Rettungsplan für Verlage!

(…)
Wenn das Anzeigengeschäft den Bach runter geht, dann muss es wenigstens aus der zweiten Erlösquelle der Verlage besser sprudeln, nämlich am Kiosk! Und das geht wie folgt: Alle Zeitungen und Zeitschriften könnten für ihre Leser sehr viel informativer und damit attraktiver gemacht werden, wenn die Redaktionen keine Rücksicht mehr nehmen müssten auf die Belange von Anzeigenkunden. Eine unabhängige Redaktion bedeutet:
(…)

Lesetipp: Können Links illegal sein?

 

NZZ Online: Können Links illegal sein?

Ich bin etwas erstaunt, dass diese Meldung hierzulande kaum beachtet wurde. Da verklagt ein Medienhaus einen Konkurrenten, weil dieser auf Artikel auf der Homepage des Klägers verlinken. Ja, richtig: Verlinken. Das sei Urheberrechtsverletzung, sagt der Kläger. Und was passiert? Die Klage wird nicht etwa als völlig haltlos und unbegründet abgewiesen. Es kommt zu einem Vergleich zwischen den Parteien, und der Angeklagte verspricht, nicht mehr auf den Inhalt des Klägers zu verlinken.

via: deutsche-startups