Schlagwort: Social Software

ReadWriteWeb: 3 Ansätze für die Integration von Social Software in Unternehmen

Wir alle kennen und nutzen wahrscheinlich Social Software wie Facebook, Xing oder Twitter. Allerdings gibt es natürlich auch Social Software für den Einsatz in Unternehmen, mit deren Hilfe die Zusammenarbeit der Mitarbeiter verbessert werden soll. ReadWriteWeb unterscheidet neben separierten Tools wie Yammer, Salesforce Chatter und Rypple drei Arten von Ansätzen für die Integration von Social Software in die Software-Landschaft von Unternehmen:

1. Aggregation – Daten aus verschiedenen Anwendungen werden an einem Ort zusammengeführt. Beispiele: tibbr

The problem with aggregators is that it requires users to start to learn and start using another application, either as a replacement for existing apps or more often as an extra destination during the work day. It creates a new destination, which requires new habits.

2. Einbettung – Der Datenstrom einer Social-Anwendung wird in eine andere unternehmensinterne Anwendung integriert. Beispiele: Qontext, Socialcast, Simplybox, Socialtext

The problem with embedding is that it can leave conversations scattered across several applications and may not fit nicely into one place. The scatter problem is usually solved by having a central site in addition to embeds, but that can cause the same problem that aggregators do.

3. Kombination – Beispiele: Convofy

Convofy combines both approaches.

Video (6 min.):

Video (45 min.):

Luis Suarez: Europäer teilen ihr Wissen nicht gern

Luis Suarez arbeitet für IBM und ist dort Knowledge Manager und Botschafter für Social Software. In dem interessanten Video (s.u.) spricht er über einen ganzen Strauß an Themen wie Social Media, kollaborative Instrumente, Enterprise 2.0, den Sinn und Unsinn von E-Mails und vieles mehr.

Bemerkenswert finde ich einen Vergleich, den Suarez zwischen Europa, Asien und den USA zieht. Er sagt, dass Europäer sich im Vergleich zu anderen recht schwer tun mit dem Teilen von Wissen und Kontakten. Beides werde bei uns vielfach als Grundlage von Macht verstanden, die geschützt und abgeschirmt werden müsse, so Suarez:

There is still this notion that knowledge is power and as soon as I let my knowledge go by sharing it with others I lose my power.

Kernvoraussetzung für den Erfolg in einer Netzwerk-Gesellschaft und -Wirtschaft ist aber das Teilen. Daher könnte man diesen Kulturunterschied sogar als echten Wettbewerbsnachteil betrachten.

Suarez gibt zudem wertvolle Hinweise für all jene, die zu viele Emails bekommen und nach Alternativen suchen.

Das Video (30 min.):

via: Enterprise 2.0 Blog