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Warum nur eine „TagesWebSchau“? – Social-Web-Themen gehören in die echte Tagesschau

Die ARD will mal wieder jung sein und denkt offensichtlich sehr konkret über die Etablierung einer „TagesWebSchau“ nach:

In der wenige Minuten langen Sendung, die eine Ergänzung zur klassischen „Tagesschau“ sein soll, soll das „Tagesgeschehen im Spiegel des Netzes“ beleuchtet werden. Gleichzeitig soll das Internet auch als Themenlieferant dienen, so Radio Bremen-Intendant Jan Metzger.

Sehr typisch: Es wird natürlich unterschieden zwischen den „echten“ Nachrichten und dem Junge-Leute-Zeug, das wohlweislich gleich ins Netz und auf Spartensender abgeschoben wird:

Zu sehen sein wird die Sendung sowohl im linearen Fernsehen auf dem Digitalkanal EinsExtra als auch auf Abruf im Web.

Diese Art von Trennung, welche fast immer anzutreffen ist, ist aus meiner Sicht einer der Gründe, warum das Themenfeld Social Web in Deutschland schief wahrgenommen wird. Warum integriert man die Stimmen der Menschen nicht dort, wo sie thematisch passen und hingehören, anstatt nach technischen Plattformen zu unterscheiden? Mir scheint es doch eher so zu sein, dass über das Social Web am Orte des Geschehens getroffene Aussagen oft viel relevanter sind als die von Reportern, welche sich nachträglich für das Fernsehen „live vor Ort“ hinstellen und bedeutungsschwanger einfach nur die Aussagen Dritter wiedergeben. Letzteres ist ja nach wie vor üblich – trotz der Möglichkeiten des Social Webs.

Fortschrittlicher scheint mir da schon die Situation in Russland zu sein – jetzt mal unabhängig von den sonstigen politischen Umständen, die ich hier nicht diskutieren will, obgleich sie diskussionswürdig sind. Ich war letzte Woche in Moskau und dort berichtete mir Ksenia Ryklin (Goethe-Institut) über die selbstverständliche Einbindung von Stimmen aus dem Netz in die Hauptnachrichten:

(Video, 1 min.)

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Das Social Web der Dinge

Dass Objekte über Sensoren gesteuert Social-Media-Accounts befüllen können, ist als Gedanke nicht neu. Es wurde auch schon verschiedentlich umgesetzt. Ich hatte 2009 hier im Blog auf ein paar Beispiele wie die twitternde Fähre hingewiesen. Bei den Netzpiloten bin ich nun auf ein nettes Video gestoßen (s.u.), das versucht, das Ganze für die Wohnung weiter zu denken, wobei auch der Gedanke des vernetzten Hauses ja nicht neu ist und es auch nicht dadurch wird, dass man einen facebook-artigen Dienst ins Video integriert. ;)

Dennoch finde ich die Überlegung nach wie vor sehr interessant, wie man die im sozialen Netz erprobten Prinzipien dann anwenden kann, wenn die uns umgebenden Objekte ebenfalls online sind. Dann wird auf jeden Fall das Problem der Informationsüberflutung noch größer werden, sodass sich bspw. das überall im Social Web zu findende Abo-Prinzip noch stärker durchsetzen dürfte. Wenn ich mich also durch die reale Welt bewege und irgendein Objekt interessant finde, müsste ich es sofort und leicht abonnieren können. Es ist nämlich zeitsparender, etwas einmal als interessant Erkanntes als Quelle für ein automatisiertes Abonnement zu nutzen als es jeden Tag aufzusuchen und zu schauen, ob es interessante Neuigkeiten gibt. Dieser Gedanke lässt sich direkt von der Website-Nutzung auf Real-Life-Objekte übertragen.

Richtig „social“ würde es aber erst, wenn die Objekte auch mit uns interagierten. So wäre es doch nicht verkehrt, wenn eine Interaktion dann ermöglicht würde, wenn wir über Dienste wie Latitude o.ä. freiwillig bekannt geben, wo wir uns gerade aufhalten. Wenn ich also alleine eine Straße entlang gehe und zudem meinen Aufenthaltsort bekannt gebe, könnte ich doch von den dort befindlichen Objekten bewertet oder „geliked“ werden. Sinnvoll wäre das vielleicht, wenn ich dort eine Mülltonne benutze und meinen Müll also nicht auf die Straße werfe. Vielleicht gibt es dann auch eine Art Mülltonnen-Mayor. Vielleicht ließe sich auf diesem Wege ein für die Allgemeinheit positives Verhalten fördern. – Bestimmt gibt es da aber noch bessere Ideen … :)

(Video, 4 min.)

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In eigener Sache: Wo man mich im Internet findet

Ich freue mich immer über einen Austausch mit alten und neuen Kontakten. Der kann überall erfolgen. Auf diesen Plattformen bin ich häufiger aktiv und offen für Fragen, Anmerkungen etc. oder stelle dort Inhalte bereit:

Diigo
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Facebook-Seite
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Foursquare
Google-Profil
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Plancast
Scribd
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Storify
Twitter
Twitter (nur Blog)
Xing
YouTube

 

Meinen Blog kann man zudem über diese Wege abonnieren:

Feed
E-Mail

 

Weiterhin betreibe ich verschiedene eigene Projekte, die jeweils für sich wieder auf diversen Plattformen im Social Web vertreten sind:

 
Ich mach was mit Büchern
seit 2009

Eine Initiative für eine stärkere Vernetzung der Buchbranche

 

Buchbranchen-Jobbörse
seit 2010

Eine kostenlose Jobbörse für die gesamte Buchbranche

 

Virenschleuder-Preis
seit 2011

Wir suchen die erfolgreichsten Marketing-Maßnahmen im Social Web