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Google Street View: Warum lassen Leute selbst schönste Häuser verpixeln und werben nicht mit ihnen?

Heute ist Google Street View gestartet. Nun kann man virtuell durch die Straßen der 20 größten deutschen Städte fahren. Zu denen gehört auch die schöne Stadt Leipzig, in der ich wohne. Dort kann man sich nun bspw. das Waldstraßenviertel – das größte erhaltene Gründerzeitviertel Deutschlands – mit all seiner Pracht anschauen:


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Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, dass Hausbesitzer oder Mieter Fotos, die von der Straße aufgenommen werden, selbst an Orten wie dem Waldstraßenviertel verpixeln lassen, die so überaus attraktiv sind. Es ist ja nicht nur so, dass man sich über Street View die Häuser anschauen kann. Man bekommt auch z.T. schon angezeigt, welche Unternehmen dort sitzen. Gerade Kanzleien und andere auf Repräsentation bedachte Unternehmen zeigen doch gern ihre Firmensitze her. Das sieht man ja schon auf deren Websites. Das wiederum wirkt doch positiv zurück auf den Hausbesitzer und dessen Renommee. Dem Viertel wiederum tut es gut, wenn die Leute sehen, was es zu bieten hat und dort hinziehen. Es kommt also allen Parteien zugute.


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Warum also lassen die Leute solche Häuser verpixeln und nutzen nicht stattdessen die Chance, dass ein Unternehmen wie Google diese Daten auf eigene Kosten bereitstellt? Sollten nicht auch Mieter ein Interesse daran haben, dass eine Regelung besteht, die in der Summe allen zugute kommt? Wie sinnvoll ist überhaupt eine Regelung, die eine Verpixelung bei Einspruch nur eines Mieters zulässt?

Naja, immerhin gibt es den Dienst nun und man darf darauf hoffen, dass die Praxis nach und nach dazu führt, dass Ängste genommen und Vorteile erkannt werden …

Was die Welt braucht: Sendung mit der Maus 2.0

Unsere Medienwelt ist im Umbruch. Doch nicht nur sie. Die digitalen Medien bewirken auf allen Ebenen unserer Gesellschaft große Veränderungen, von denen heute vielfach erst die Spitze des Eisbergs erkennbar ist.

Es besteht also großer Vermittlungs- und Erklärungsbedarf gerade bei jenen, die sich nicht jeden Tag mit dem Internet und den digitalen Medien beschäftigen – bspw. bei vielen Politikern. Daher denke ich, dass Webseiten, die ähnlich wie die Sachgeschichten bei der Sendung mit der Maus größere Zusammenhänge einfach verstehbar erklären, großes Erfolgspotenzial haben. Nicht umsonst sind bspw. die Common-Craft-Videos so erfolgreich. Ich erlebe auch als Blogger immer wieder, dass v.a. optisch ansprechende komplexitätsreduzierende Videos wie dieses sehr beliebt sind.

Ein schönes Beispiel dafür, wie sowas aussehen kann, ist dieses Video (2 min.), das Googles Service Street View darstellt:

via: internetworld.de