Schlagwort: unternehmen

Liebe Buchverlage, keine Angst vor Kommentaren auf der Website

Gerade Buchverlage haben oft Angst davor, Kommentarmöglichkeiten direkt auf der Website einzubauen. Für mich funktionieren gute Websites in vielen Fällen ähnlich wie Blogs und sollten daher im Zweifel auch eine Kommentarmöglichkeit bieten. Die Angst ist, dass viele (negative) Kommentare kommen und das Ganze unbeherrschbar wird – und das auf der „heiligen“ Website. Bei Facebook sind Entscheider da schon weniger kritisch, weshalb ein Kommentieren auf der Unternehmens-Facebookseite i.d.R. auch möglich ist. Das führt dann aber dazu, dass die Unternehmen an Erfolgspotenzial einbüßen, weil sich die Leute eben eher auf den Facebook-Seiten betätigen und sich dort deren Aufmerksamkeit sammelt.

Vor diesem Hintergrund ist interessant zu hören, was Malina Wieland, Projektmanagerin Corporate Communications bei Tchibo und u.a. auch mitverantwortlich für den dortigen Blog, im Interview mit Klaus Eck sinngemäß sagt: Die Angst der Unternehmen vor der Kommentarflut ist übertrieben und zeigt, dass diese sich zu wichtig nehmen.

Nachfolgend sehen Sie das Video-Interview. Die erwähnte Aussage kommt nach 3:10 Minuten:

(Video, 4:30 min.)

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Giam Swiegers, CEO Deloitte Australia, über den unternehmensinternen Social-Media-Einsatz

Giam Swiegers, CEO Deloitte Australia, plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen und bringt ein paar Alltagsbeispiele für den unternehmensinternen Einsatz von Social-Networking-Tools – konkret von Yammer:

Swiegers provides lots of insights in how half of his 5,000 staffers are connecting on up to 150 conversations daily (via: ReadWriteWeb)

(Video, 6 min.)

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Martin Lindstrom über das Marketing: Logos sind entbehrlich

Anfang des Jahres ist in der W&V ein lesenswertes Interview mit Martin Lindstrom erschienen, der sich mit Marketing-Themen vor dem Hintergrund der Hirnforschung auseinandersetzt:

„Das Logo ist entbehrlich“ (PDF)

Besonders auch auf Deutschland bezogen argumentiert er, dass wir uns von der Rationalität und Zahlenverliebtheit lösen sollten und stärker emotionale Aspekte beachten sollten, die letztlich eher den Ausschlag geben. Besonders treffend finde ich sein Beispiel des spanischen Spielwarenhändlers Imaginarium, der allein durch die Gestaltung der Eingänge seiner stationären Geschäfte kommuniziert, welche Bedeutung Kinder als Zielgruppe für ihn haben:

Bildquelle: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von Raïssa Bandou

Funktionen vs. Produkte vs. Unternehmen

Kevin Kelly weist auf einen interessanten Umstand hin:

The problem is consumers want the opposite. As an user I don’t want to have to deal with another company, another product. In an ideal world, cool new stuff would arrive as new features on things I already use. I don’t want to go to another website, register again, remember another password, learn new commands, store another device, carry something else, have another number to call for help, download another app, install another engine, remember to visit another website, when, in theory, that new service or product could just as easily, and probably much better, be delivered by the old service I am now using.

Kelly führt das Beispiel Twitter an, bei dem man heute noch nicht wisse, was genau es sei:

Is it a feature, product, or company? Despite its current success, the answer is still undecided.

Interessanterweise entstehen immer mehr ernstzunehmende Unternehmen aus einzelnen Features heraus: Beispiel instagr.am. Im Kern wird hier eine Anwendung geboten, die auch banale Alltagsfotos mithilfe von Filtern aufhübscht und so interessant für den Austausch mit Freunden macht:

Mache ein Bild mit Deinem iPhone, wähle einen Filter, um das Aussehen und die Stimmung des Bildes zu ändern, sende es zu Facebook, Twitter oder Flickr – so einfach ist das! Ein ganz neuer Weg, Deine Bilder zu zeigen.

Kevin Systrom, Mitgründer und CEO von instagr.am, beschreibt im TechCrunch-Interview, wie sie sich zu Beginn gezielt auf ein Feature fokussiert haben, das ein Problem gut löst, wodurch letztlich der Erfolg kam. Er sagt: “The Best Products In The World Start Out As Features”

Critics might say that Instagram is nothing more than a couple features (putting filters on photos and sharing them on social networks), he responds: “It is absolutely fair. Sure, those are features, but Twitter was just posting your status. Look at what happens when you are so specific that you can go really deep, and build a product around one feature.” He points out that “often features solve a specific problem.” And if you can solve a problem better than anyone else, you have the start of something that can continue to evolve. (An dieser Stelle finden Sie Systroms Aussage.)

Ganzes Interview (20 min.):

Jeremiah Owyang: Die erfolgreichen „Social-Media-Experten“ in Unternehmen machen sich selbst überflüssig

Jeremiah Owyang in der Silicon Valley show bei NBC – Themen:

  • Investor funding vs Enterprise spending – why is there a disconnect?
  • How much brands should spend, or should spending stay small?
  • What’s the top spend in corporations in social business?
  • What are the roles in corporations who run the social programs? (community managers and corporate social strategist)
  • How companies should measure (It’s not just engagement data)

Video (7 min.):

Rypple ermöglicht spielerisch und in Echtzeit Mitarbeiter- und Vorgesetzten-Feedback

„We don’t want to be the Facebook of the enterprise, we want to be the Zynga,“ says co-CEO of Rypple Daniel Debow.

Daniel DeBow, Mitgründer und CEO von Rypple, stellt im Gespräch mit Robert Scoble sein Unternehmen vor:

„The pain we’re solving is, how do you help people get better feedback at work?“ explains Daniel DeBow, co-founder and co-CEO of Rypple. „By feedback, we’re talking about all the things that a great manager does…. [Individuals] want to stay on track at work, working on the right stuff, make sure they’re getting coaching, mentorship, and recognition for doing great work. That’s the pain that we solve. And it’s a pain because right now, there’s no real system or tool for that…. It happens very infrequently, it’s tied to your compensation, it’s a ton of information all at once, and people don’t really like it.“

Video (20 min.):