Schlagwort: werbung

Stilanzeigen will Bloggern Werbevermarktung bieten, die deren Leser nicht verschreckt

Dass die Vermarktung von Blogs bzw. Nischenpublikationen eine Herausforderung ist, hat Jochen Krisch von Exciting Commerce gestern im Interview unterstrichen:

(…)
Wir testen immer wieder Vermarktungsmodelle, die auf Relevanz statt auf Reichweite setzen, stellen aber fest, dass Unternehmen 1.000 minderwertige Kontakte lieber haben als 10 extrem hochkarätige. Solange das so ist, können wir unser Vermarktungspotenzial nicht ausspielen, da unsere Stärke ganz klar in letzterem liegt.
(…)

Nun ist es so, dass viele Blogger lieber kein Geld verdienen als kein Geld zu verdienen und dabei noch die eigenen Leser zu verschrecken, wie das bei der Integration üblicher Werbeelemente auf einem Blog häufig der Fall ist. Denn selbst, wenn die Werbevermarktung fast nichts einbringt, was ja oft passiert, ist sicher, dass der Blog aus Lesersicht an Ansehen verliert, wenn dort hässliche Werbebanner blinken. Das ist auch ein Grund, warum ich hier auf dem Blog keinerlei Werbung schalten lasse.

Felix Schwenzel sieht das nicht nur ganz ähnlich, sondern führt seine Sicht in diesem Beitrag sehr lesenswert aus. Dabei erklärt er auch, warum er nun zu stilanzeigen gewechselt ist, die ein ähnliches Modell wie The DECK verfolgen:

(…)
ab montag steht hier eine stilanzeigen eigenwerbung. ich bin gespannt wie und ob das weitergeht. und wenn das alles scheitert, dann mit stil.

hört sich paradox an und ist vielleicht auch dumm, aber ich habe hier lieber werbung die weder mich, noch meine leser nervt, als damit geld zu verdienen. aber, und jetzt wiederhole ich mich, ich hoffe sehr, dass das konzept der nicht nervenden werbung auch in deutschland eine chance bekommt und erfolg hat.
(…)

Über stilanzeigen:

  • Sie nehmen nicht jeden Blogger, auch nicht bei hoher Reichweite; sie achten also auf Qualität.
  • Sie bieten Bloggern optisch ansprechende und dezente Werbung (siehe Beispiel-Anzeige der brand eins unten).
  • Werbekunden bekommen den Werbeplatz auf den Blogs exklusiv, d.h. sonst darf auf den Blogs keine andere (bezahlte) Werbung geschaltet sein.
  • Im Fokus ist der deutschsprachige Markt.
  • Es wird allerdings auch hier über TKP entgolten.

Das Unternehmen wurde erst im April 2012 gegründet. Ich wünsche den Jungs viel Erfolg.

via neunetz.com

Pinterest-Monitoring enthüllt auch das Vorgehen von Spammern

Auf t3n hat Falk Hedemann vor 2 Wochen beschrieben, wie man über Pinterest verbreitete Bilder einer bestimmten Website nachverfolgen kann. Das geht ganz einfach über die URL http://pinterest.com/source/XYZ – XYZ muss dabei ersetzt werden durch die URL der Website, für die ein Monitoring durchgeführt werden soll. Ein solches Monitoring lässt sich ferner auch mittels RSS-Feeds vereinfachen. Mehr dazu bei t3n.

Witzigerweise kann man sich auf diesem Wege auch anschauen, wie Spammer vorgehen, die arglose Nutzer auf ihre Website locken wollen. Denn Pinterest ist ob des Erfolges natürlich längst keine spam-freie Zone mehr. Ich habe einfach mal http://pinterest.com/source/youporn.com/ aufgerufen und kann Euch nur warnen: Obacht bei Starbucks-Angeboten ;)

Warum sollten Bestseller-Autoren in Zeiten des Internets andere Autoren querfinanzieren?

Vor der Zeit des Internets kamen Unternehmen nicht umhin, in den Publikationen der Medienhäuser zu werben, wenn sie mit ihren Werbebotschaften ihre Zielgruppen erreichen wollten. Damit erfolgte durch sie quasi eine Querfinanzierung des Journalismus, welcher allein durch Vertriebserlöse nicht in der Form zu bezahlen war. Das wiederum kam der Gesellschaft und auch den Journalisten zugute.

Dann kam das Internet und brach diesen Markt auf. Seitdem verteilt sich das Werbegeld zunehmend auf die Unendlichkeit der vorhandenen (Nischen-)Publikationen von beliebigen Betreibern/Herausgebern, die oft einfach nur Geld verdienen wollen und mit Journalismus nichts am Hut haben. Der Umstand, dass Unternehmen aller Art früher einmal auf Medienunternehmen angewiesen waren, ist gewissermaßen ein historischer Glücksfall für diese gewesen und hatte einen lukrativen Markt geschaffen, der in der Form aber nicht zurück kommen wird. Daher stellt sich nach wie vor die drängende Frage, wie wir unabhängigen Journalismus künftig in der Breite noch finanzieren können.

Ein ganz ähnlicher Zusammenhang lässt sich auch auf dem Buchmarkt erkennen: Autoren waren vor der Zeit des Internets mehr oder weniger auf Buchverlage angewiesen, wenn sie etwas veröffentlichen und breit verfügbar machen oder zumindest die Chance dazu haben wollten. Verlag kommt ja von vorlegen und die Querfinanzierung schlecht verkäuflicher Buchtitel im Verlagsprogramm über die gut verkäuflichen ist Kernbestandteil des traditionellen Buchverlags-Modells. Verlage gingen gewissermaßen eine bestimmte Anzahl von Wetten ein, die so gestaltet waren, dass ein oder zwei gewonnene Wetten reichten, um das gesamte Spiel zu finanzieren. Die Autoren spielten mangels Alternativen mit.

Nun aber haben Autoren dank Internet und Digitalisierung Alternativen, die auch immer attraktiver werden – Stichwort Self-Publishing. Das führt keineswegs dazu, dass der Verlagsmarkt sofort zusammenbricht. Noch immer will quasi jeder Autor zu einem „richtigen“ Verlag, weil sich da nach wie vor am ehesten Reichweite gewinnen, Reputation aufbauen und Geld verdienen lässt. Zudem wollen viele Autoren nicht den ganzen Tag Eigenwerbung machen, sondern schreiben. Selbst eine überaus erfolgreiche und ehemals reine Self-Publishing-Autorin wie Amanda Hocking stützt diese These, indem sie sagt:

I want to be a writer. I do not want to spend 40 hours a week handling emails, formatting covers, finding editors, etc. Right now, being me is a full-time corporation.

Doch „handling emails, formatting covers, finding editors, etc“ können auch andere Dienstleister als Verlage. Auch wenn sich die Verlagswelt nicht über Nacht wandelt, so wächst doch der Rechtfertigungsdruck auf die Verlage, warum denn nun gerade das Dienstleistungsbündel, wie sie es schnüren, das beste für den betreffenden Autor sein soll. Das ist durchaus neu. Ein schneller Blick auf die Websites einiger Buchverlage reicht, um zu sehen, dass diese sich bisher nicht wirklich als Dienstleister begreifen. Entsprechend intransparent bleibt das Leistungspaket für Außenstehende. Buchverlage hatten es bisher einfach nicht nötig, gegenüber dem Durchschnitts-Autor zu werben.

Während dieser ganze Wandlungsprozess viele interessante Facetten aufweist, finde ich einen Punkt besonders interessant, weil er die Grundfesten von (Publikums-)Verlagen berührt: Wenn ich ein Bestseller-Buchautor wäre, würde ich mich fragen, warum ich einen Deal eingehen soll, der in letzter Konsequenz ermöglicht, andere Autoren querzufinanzieren. Wenn ein solcher Deal besteht, heißt das ansich nur, dass für mich als Bestseller-Autor nicht der bestmögliche Deal herausgeholt wurde. Wäre es nicht nur konsequent, wenn Autoren zunehmend Dienstleistungs-Verhältnisse suchen und einfordern, die – wie auf anderen Märkten auch – dem Dienstleister nur das wirklich notwendige Geld zuweisen? Was aber passiert mit den bestseller-abhängigen Publikumsverlagen, wenn gerade die Top-Autoren und somit die Stützen der Häuser mehr und mehr einfordern oder sich gar abwenden? Stichwort Pottermore

Der dadurch entstehende Druck und die fortschreitende Digitalisierung dürften dazu führen, dass Verlage künftig im Printbereich keine mit heute vergleichbaren Experimente mehr eingehen, weil es einfach zu riskant und teuer ist. Heute werden Zehntausende papierne Bücher auf den Markt geworfen, von denen niemand weiß, ob sie sich rechnen werden. Dieses Vorgehen wird uns in 10 Jahren ziemlich abenteuerlich vorkommen. Der richtige Ort für Experimente ist eben nicht der Printmarkt, sondern der digitale Markt bzw. das Internet als großer Crowdsourcing-Pool für jedermann. Nur was sich dort bewährt hat und demzufolge einen Erfolg sehr wahrscheinlich macht, wird künftig ggf. in einer angepassten Print-Version erscheinen, was als Erkenntnis nicht neu ist. “Digital First”, wie es derzeit von Lübbe getestet wird, ist deswegen nur eine logische Folge der Entwicklung und sollte unterstützt und nicht bekämpft werden.

Bildquelle: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von bengrey

—————————————————-
Abo + Austausch: Feed, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn

AXE bewirbt neuen Duft mit einer Graphic Novel

AXE hat Graphic Novels als attraktive Werbeform für sich entdeckt und bewirbt damit einen neuen Duft namens Anarchy in zwei Varianten – für sie und für ihn. Ort des Geschehens ist ein YouTube-Kanal, wo die Aktion auch vorgestellt wird. Das Ganze soll den Nutzer stark einbeziehen und interaktiv ablaufen:

(Video, 1 min.)

Mashable dazu:
The Unilever brand, working with digital agency Razorfish, commissioned Aspen Comics for the effort. Scott Lobdell, who wrote X-Men stories in the ’90s and is now responsible for three major DC Comics titles, will also be writing the graphic novel.

„Behind the scenes“:

„Creating the characters“:

„Writing the novel“:

—————————————————-
Abo + Austausch: Feed, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn

ZDF-Beitrag: Wie Manufactum Geschichten teuer verkauft

Das ZDF hat vor kurzem eine 30-minütige Reportage über Werbesendung für den Edel-Händler Manufactum ausgestrahlt: Retro statt Ramsch. So eine Art Werbung ist ansich natürlich nur bei Apple akzeptabel. ;) Ich finde den Beitrag aber interessant, weil durchaus deutlich wird, dass die Kunden letztlich Geschichten kaufen, bei denen allerhand Lebensgefühl mitschwingt, das auch in anderen Bereichen immer stärker bemerkbar ist – Stichworte Nachhaltigkeit und Sinnstiftung. Verkaufen mittels Storytelling ist ja ein relevantes Thema auch für das Marketing im Social Web.

Hier können Sie den Beitrag in der Mediathek anschauen

—————————————————-
Abo + Austausch: Feed, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn

Ein Schaufenster als lebendige Werbung für einen Pandemie-Kinofilm

Wie macht man eindrücklich Werbung für einen Film wie Steven Soderberghs Contagion über den weltweiten Ausbruch einer Seuche, der bald auch in die deutschen Kinos kommt …?

(Video, 2:30 min.)

… am besten, indem man die Bedrohlichkeit lebendig vor Augen führt:

Building on its reputation for always being ahead of the curve, Warner Bros. Pictures Canada created a unique outdoor installation merging science and advertising that is guaranteed to leave movie lovers, science buffs and art enthusiasts in ‚awe‘ or ‚eww‘.

In support of Academy Award ® winner Steven Soderbergh’s latest film „Contagion“ — in theatres September 9th, Warner Bros. Pictures Canada teamed up with microbiologists and immunologists from around the world to create a one-of-a-kind bacteria message board located at 409 Queen Street West in an abandoned store-front window. On August 28th, two large Petri dishes were inoculated with live bacteria including penicillin, mold and pigmented bacteria and almost overnight have revealed the true Contagion — an artistic interpretation of the spread of a virus as depicted in the film.

(Video, 1:30 min.)

via filmpromo.de

—————————————————-
Abo + Austausch: Feed, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn

Marketing-Interview: Alessandro Panella, Managing Director & Head of Strategic Planning, Grey Worldwide

Die Interview-Reihe „Ich mach was mit Marketing“ soll dazu dienen zu zeigen, wie interessante Menschen in interessanten Märkten die (z.T. neuen) Möglichkeiten des Marketings für sich und ihr Unternehmen nutzen. Wer Lust hat, auch ein Interview beizusteuern, kann mich einfach kontaktieren oder mir direkt die Antworten und ein Foto von sich zusenden. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.) Die bisherigen Interviews finden Sie hier.

Heute stellt sich Alessandro Panella vor:

Wer sind Sie und „was machen Sie mit Marketing“?

Mein Name ist Alessandro Panella und leite die strategische Planung bei GREY Worldwide in Düsseldorf. Als strategischer Planner habe ich das große Glück, das Bindeglied zwischen Konsumenten und Kreativen in der Agentur zu sein.

Gute Planner schaffen es, die Rolle eines Produktes oder einer Marke im Leben der Menschen so gut zu verstehen, dass sie überraschende Insights daraus ziehen können, die sie dann in Form eines Briefings an die Kreation weiterleiten. Gute Planner begleiten aber auch den kreativen Prozess und versuchen die unterschiedlichsten Inspirationsquellen anzuzapfen, um die Kreation bei der Entwicklung einer Idee zu unterstützen (wenn die Planner nicht selber schon Ideen entwickeln, was auch ganz gut sein kann ;).

Was ist das Besondere an Ihrem Markt/Ihrer Zielgruppe?

Das Besondere an der strategischen Planung ist, dass für uns nicht der Kunde (also das Unternehmen, welches uns brieft), sondern vor allem der Konsument im Vordergrund steht. Wir haben es immer wieder mit neuen Menschen/Zielgruppen und Produkten zu tun.

Es ist faszinierend zu verstehen, was für eine Beziehung zwischen Menschen und Produkten/Marken existiert und wie Kommunikation dazu beitragen kann, diese Beziehung zu intensivieren.

Was viel Spaß macht, ist, dass Planner sehr oft für verschiedene Kunden arbeiten. Also muss man neugierig und flexibel sein, um sich in neuen Industrien/Märkte hineindenken zu können und schnell ein Verständnis für die Herausforderungen dieser Märkte zu entwickeln.

Was ist das Besondere an Ihren Marketing-Aktivitäten?

Für Agenturen trifft der Begriff „Marketing-Aktivitäten“ nur bedingt zu, denn im Unterschied zu unseren Kunden, können wir Elemente wie Preis/Packaging und Produkt nicht wirklich beeinflussen.

Ich sage „nicht wirklich“, weil wir schon für einige Kunden Produktideen entwickelt und auch zum Teil umgesetzt haben. Unser Produkt im engeren Sinn sind kreative Ideen. Das Besondere an diesen Ideen ist, dass sie die Marken, für die sie entwickelt werden, „Famously Effective“ machen. Damit sagen wir, dass Ideen auf der einen Seite (Famous) Menschen und unsere Kunden überraschen, begeistern und berühren sollen und sie dazu bringen, darüber zu reden. Gleichzeitig müssen sie auch Menschen zum Kauf bewegen, Markenpräferenz schaffen und Loyalität erzeugen (so verstehen wir Effective).

Wie messen Sie Erfolg?

Es gibt viele Wege Erfolg zu messen. Auf der einen Seite nutzen viele unserer Kunden Marktforschungen und Werbetrackings, die den Beweis für die Effektivität und Effizienz unserer Ideen liefern. Auf der anderen Seite verfolgen wir natürlich auch, welche Konversationen Menschen im Social Media Bereich über unsere Ideen führen. Zuletzt führen wir auch selbst qualitative Marktforschungen durch und schauen, wie Menschen auf unsere Ideen reagieren und ob wir damit die Wahrnehmung der Marke positiv beeinflussen können.

Welche Ihrer Marketing-Maßnahmen der jüngsten Zeit war besonders erfolgreich oder interessant?

Ein Beispiel finde ich besonders spannend. Vor wenigen Wochen startete unsere Kampagne für die Einführung des neuen Lenor Waschmittels. So eine Produkteinführung ist eine große Herausforderung, denn wenn wir ehrlich sind, ist ein neues Waschmittel das Letzte, was die Menschen brauchen. Deswegen haben wir uns bewusst von der etablierten Waschmittel-Kommunikation distanziert und erst mal ein Kino-Trailer Spot entwickelt, der die Spannung für die bevorstehende Produkteinführung aufbaut. Es wurde viel in der Presse und auf Facebook über den Spot diskutiert. Viele fanden ihn sehr gut, weil er mit den etablierten Klischees bricht, andere waren nicht überzeugt weil kein Bezug zum Produkt vorhanden war. Aber die Tatsache, dass sich Menschen mit Waschmittel-Werbung auseinander setzen, sehen wir schon als ein Erfolgszeichen. Wir wissen auch, dass das Produkt sehr gut bei den Konsumenten ankommt! Wieder ein Beispiel für „Famously Effective“ Kommunikation.

Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus?

Das Schöne an meinem Beruf ist, dass kein Tag wie der andere abläuft. Mal fängt der Tag damit an, eine Marktforschung vorzubereiten und das Ganze mit dem Kunden über eine Telefonkonferenz oder in einem Meeting abzustimmen. Als nächstes steht ein Termin mit den Kreativen an, wo es darum geht, über das kreative Briefing für ein Neugeschäft zu sprechen. Kundentermine prägen auch meinen Alltag. Oft geht es darum, eine Idee so überzeugend und leidenschaftlich wie möglich zu verkaufen. Und abends gibt es auch manchmal Konsumenten-Gruppen, die von einem Planner moderiert werden müssen, um sogenannte Insights zu generieren. Es kann aber auch gut sein, dass ich den ganzen Tag auf einem Kongress bin, wo ich die Agentur repräsentiere, in dem ich einen Vortrag über eine unserer aktuellen Studien halte wie z.B. die Food-Trends oder den Homo Connectus.

Wo finden wir Sie im Internet?

Auf dem GREY Blog, bei LinkedIn, XING und Facebook. Ich bin zwar auch bei Twitter, aber ehrlicherweise muss ich zugeben, ich komme nicht zum twittern.

Danke!

Bildquelle: Alessandro Panella

—————————————————-
Abo + Austausch: Feed, E-Mail, Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn

Werbe-Video: Als es noch Homepages gab

Gut gemacht:

Am 1. Februar 2011 gründeten Art Directorin Hélène Forster und Texter Stefan Ehrler die Werbeagentur ForsterEhrler. 37 Jahre später können die beiden auf ein glückliches Arbeitsleben zurückblicken. In einem Interview aus dem Jahr 2048 erzählen die mittlerweile 84-Jährigen aus der guten alten Gründerzeit. Von damals, als man auch noch am Donnerstag und Freitag arbeitete, Zürich noch zur Schweiz gehörte und das Internet noch nicht abgestellt war.

Video, 2 min.:

via: Susanne Bühler

Erleben wir jetzt auf Facebook eine große Spam-Welle fremder Seiten?

Es gibt die Momente, in denen man sofort weiß, dass Facebook am großen Rad gedreht hat. Zuletzt war das bei mir im Oktober 2009 der Fall, als ich zum ersten Mal davon las, dass künftig jede Website eine Facebook-Seite sein können würde.

Als ich gestern Abend, d.h. vor 3 Stunden, nach Hause kam, war es wieder soweit. Facebook hat seine Seiten-Funktion massiv verändert und das wird uns noch lange beschäftigen. Das Arbeitsfeld von Community-Managern ist quasi über Nacht um ein Vielfaches erweitert worden. Jetzt kann man, was ja schon angekündigt war, Facebook-Seiten quasi als eigenen Account nutzen mit allen möglichen Funktionen inkl. Sichtbarmachung der Admins und einem eigenen Newsfeed. Dazu muss man die eigenen Seiten zunächst hier „upgraden“.

Was aber vorher nicht klar war, ist die Tatsache, dass Seiten nun auch auf anderen Seiten posten und kommentieren können. Nicht aber auf Personenprofilen. [Kommentare von Seiten funktionieren z.T. auch auf Personenprofilen.] Ich bin gespannt, wie Facebook beim Thema Spam konkret vorausgeplant hat, weil wir nun eine Welle von Werbeposts/-kommentaren erleben dürften, die Seitenbetreiber sich gegenseitig auf die Pinnwand schreiben … Letztlich wird es an den Community-Managern liegen, ob sie ihre Seite vollspammen lassen. Spam-Posts verschwinden ja dank Facebook-Algorithmus schnell im Strom, so sie da überhaupt erscheinen. Bei den Kommentaren hingegen ist Spam ohne Löschen nicht so leicht zu verhindern. Doch wo fängt Spam an …? Auf jeden Fall steht eines der Haupt-Diskussionsthemen der nächsten Tage jetzt fest …

Hier ein Beispiel für einen Kommentar einer Seite auf einer anderen Seite, der auch ausgeloggt sichtbar ist: