Akteur*in: Kongo

ZDF-Doku: Kongos Superreiche – Luxus und Elend in Zentralafrika

ZDF-Doku: Kongos Superreiche - Luxus und Elend in Zentralafrika

»Der Kongo ist reich an Rohstoffen. Doch nur wenige profitieren davon. Der Film porträtiert Menschen, die es zu Wohlstand gebracht haben: Musiker, Minenbosse und zwielichtige Prediger. Sie ernten die Früchte des Wirtschaftswachstums, während 60 Prozent der Einwohner Kongos von weniger als 1,25 US-Dollar leben. In der Hauptstadt Kinshasa entsteht eine Luxussiedlung auf einer Insel im Fluss. Andere versuchen, mit Ideenreichtum an Geld zu kommen.«

Astrid Beyer: Ich arbeite im Haus des Dokumentarfilms und gestalte den Branchentreff DOKVILLE

Astrid Beyer: Ich arbeite im Haus des Dokumentarfilms und gestalte den Branchentreff DOKVILLE

Die acht Fragen dieser Interviewreihe werden von interessanten Doku-Köpfen beantwortet, die sich beruflich oder privat in besonderer Weise mit Dokumentarfilmen beschäftigen. Dadurch entstehen Beiträge, die Aufmerksamkeit auf die Menschen hinter den Filmen lenken und die zudem unserem Anliegen folgen, echte Doku-Perlen zu empfehlen.

Wer sind Sie und was machen Sie?


Mein Name ist Astrid Beyer, ich arbeite als Kuratorin/Redakteurin im Haus des Dokumentarfilms und gestalte den jährlichen Branchentreff DOKVILLE. Er findet im Juni in Stuttgart statt und heute wären wir mit der zweitägigen Veranstaltung gestartet. Das diesjährige Thema waren Doku-Serien mit dem Schwerpunkt auf investigativen Formaten. Doch Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Allerdings wollten wir die beiden Tage, den 18. und 19. Juni, nicht ohne einen Programmpunkt verstreichen lassen. Wir haben die Gesprächsreihe »Stimmen aus der Branche« kreiert und in den letzten zwei Wochen zwanzig Interviews mit Doku-Filmschaffenden geführt. Es ist ein vielschichtiges Zeitdokument entstanden. Zu sehen ab 18. Juni 10 Uhr. Im Halbstundentakt zeigen wir an zwei Tagen 20 Interviews und 4 Kurzfilme auf www.dokville.de.

ARTE-Doku: Mama Colonel

ARTE-Doku: Mama Colonel

»Die 44-jährige Colonelle Honorine leitet eine Polizeieinheit zur Bekämpfung von Kindesmisshandlung und sexueller Gewalt an Frauen im Kongo. Nach 15 Jahren in Bukavu, im Osten des Landes, wird sie nun nach Kisangani versetzt. Der Dokumentarfilm des Kongolesen Dieudo Hamadi porträtiert die mutige und resolute Frau. Preis der Ökumenischen Jury bei der Berlinale.«