Kategorie: Allgemeines

Jeder Tag im Internet so

 

Etwas Gutes passiert. – „Aber es hat auch Nachteile.“

Etwas Gutes passiert. – „Aber es hätte auch besser sein können.“

Etwas Gutes passiert. – „Das ist aber nicht neu.“

Jüngst immer beliebter: Etwas Gutes passiert. – „Das ist Fake News.“

 

„Wer über Rechtspopulismus einfach nur berichtet, wird ein Teil von ihm.“

Lesenswertes Interview von ZEIT ONLINE mit Jay Rosen zum Kernproblem der heutigen politischen Öffentlichkeit und dem Journalismus im Wandel:

Eine Lehre ist: Wer über Rechtspopulismus einfach nur berichtet, wird ein Teil von ihm. Es reicht nicht aus zu sagen: „Das ist passiert, also berichten wir darüber.“ Eine andere Mahnung lautet: Weil Trump ein völlig schamloser Politiker ist, ist es unmöglich, ihn mit irgendetwas zu beschämen. Es bringt nichts, ihm vorzuhalten, wie viel negatives Feedback er für diese oder jene politische Maßnahme bekommen würde. Denn Trump lebt von der Kontroverse. Gewissermaßen lebt er sogar vom Hass gegen ihn, denn der hilft ihm, das Land weiter zu polarisieren. Wenn ein Medium nicht zu einem Teil der rechtspopulistischen Agenda werden möchte, dann muss es eine eigene ‚reporting agenda‘ entwickeln und öffentlich machen. 

 

„Journalisten werden die Öffentlichkeit selbst verteidigen müssen“

„Sie schaffen das!“

Unterhaltsamstes Veranstaltungserlebnis der letzten Wochen: Stehe auf einer Abendveranstaltung bei der Live-Musik am Gang. Ein älterer Herr schlendert entspannt vorüber, stoppt aber unvermittelt und schaut mich an, in die Augen: „Sie schaffen das!“, während er mir auf die Schulter klopft, „Sie sehen so aus, als schaffen Sie das!“ Dreht sich sofort weg und schlendert entspannt weiter.

Seitdem denke ich insgeheim, da ist eine Marktlücke.

9 Jahre

Mein Studienende ist jetzt genau 9 Jahre her und seitdem bin ich selbstständig. Eigentlich alles, was ich seitdem gemacht habe und heute mache, hab ich mir selbst ausgedacht oder hab es aktiv angestoßen. Das ist ein gutes Gefühl. Ich hab mich irgendwann in die Buchbranche und ins Internet verliebt und wollte immer beides in Kombination ein bisschen mitgestalten. Das war schon ok bisher. Gleichzeitig hab ich bestimmt alle Fehler gemacht, die man so machen kann. Auch heute hab ich noch Momente, wo ich alles infrage stelle oder Panik schiebe. Jetzt nicht ständig, aber doch. Ich hab einfach Riesenrespekt vor jedem, der einen unternehmerischen Weg länger geht. Manchmal wünschte ich mir noch mehr eine Kultur, wo man auch mal über solche Aspekte sprechen kann, ohne dass sofort unterstellt wird, es laufe wohl nicht. Ich wünsch uns jedenfalls allen immer neuen Mut für den eigenen Weg, wobei ja letztlich völlig egal ist, ob der selbstständig oder angestellt gelabelt ist.

Virenschleudern

vsp-pokal

Ihr könnt ab sofort wieder Nominierungen für den Virenschleuder-Preis einreichen. Den hab ich 2011 mit Carsten gestartet und veranstalte ihn seit 2012 zusammen mit der Frankfurter Buchmesse. Es ging mal als halber Spaßpreis fürs Marketing los, was er immer noch ist, aber eben nur halb und mit Hintergedanken. Ich wünsche mir vor allem, durch den entspannten Rahmen und das Posten der Nominierungen Leuten im Bereich Publishing und Kultur Mut zu machen, einfach mal Sachen auszuprobieren, nicht nur Risiken zu sehen. Das klappt seit Jahren, was das Tollste für mich ist. Und in den Kategorien „Team“ und „Persönlichkeit“ kann man Menschen, die im Hintergrund viel bewegen und sich reinhauen, mal Danke sagen. Es sind eben gerade nicht nur die 5 gleichen Leute auf allen Podien, die Gutes schaffen, sondern so viele mehr. Zudem haben wir wieder eine überragende Jury zusammen mit Nina, Sophie, Carline, Melanie, Karin Schmidt-Friderichs, Frank, Sascha, Peter, Felix und Markus. Kurzum: Schaut doch mal rein und schickt uns was rüber, das geht gratis und fix via E-Mail, muss nicht endlos lang und vor allem nicht hochglanz-perfekt sein und bringt euch zudem noch Sichtbarkeit. Am Ende gibt’s dafür auch eine schöne Feier bei der Virenschleuder-Preisverleihung 2016. – Jetzt aber erstmal euch ein sonniges Wochenende!

 

 

Foto: Buchhandlung Lessing und Kompanie Literatur e. V.

Eventkonzepter

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Das Internet und die Digitalisierung wälzen alle Lebensbereiche um. Oft genug werden dabei Ängste geschürt, weil mögliche Nachteile sofort sichtbar sind, während positive Effekte erst gedacht und geschaffen werden müssen. Mein Ziel war von Beginn an, diese historische Chance zu nutzen und die Entwicklung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten mitzugestalten.

Daher habe ich mich 2007 am Ende meines Verlagswirtschaftsstudiums als Blogger und Berater in der Buch- und Medienbranche selbstständig gemacht. Schnell merkte ich aber, dass Bloggen allein nicht reicht, sondern wirkliche Veränderung bedingt, dass Menschen sich real-physisch begegnen und Beziehungen aufbauen. Daher habe ich ab 2009 zahlreiche erfolgreiche Vernetzungs- und Veranstaltungsformate entwickelt und bin inzwischen stark als Eventkonzepter im Eventmarketing tätig, das für mich die konsequente Fortführung von Social Media ist.

Um meine Aktivitäten als Veranstalter und Publisher in geeignete Strukturen zu überführen und da wir eine sehr ähnliche Philosophie vertreten, habe ich 2014 gemeinsam mit Christiane Frohmann Orbanism gegründet, wo wir unsere eigenen Eventformate bündeln und umsetzen.

Ich freue mich immer auf interessante Menschen, Ideen und den Austausch. Einfach Kontakt aufnehmen.

 

Foto: Holger Menzel

Wechselwirkungen #orbanismspace #xatar

xatar

Unser „Orbanism Space“ auf der Frankfurter Buchmesse 2015 sollte zeigen, was ein offener und entsprechend gestalteter Raum an neuen Verbindungen und positiven Effekten herstellen kann – zwischen dem Digitalen und dem Analogen sowie zwischen den unterschiedlichsten Communitys. Wo man auch mal Ungewohntes macht und so Menschen zusammen bringt, die sich nicht selbstverständlich begegnen. Dafür hatte ich u.a. den Rapper und Labelchef XATAR auf die Buchmesse eingeladen, den Hiphop.de dann bei uns zu seiner Autorentätigkeit interviewt hat mit inzwischen ca. 200.000 Abrufen auf YouTube. Das war auch eines der schönen Erlebnisse während der Messe, als mir der Taxifahrer Samstagmorgen begeistert erzählte, dass ja Xatar auf die Buchmesse kommen würde, woraufhin ich ihm sagen konnte: ja, zu uns. Ein Gangsterrapper auf der Buchmesse, der Publikum zieht, das sonst außen vor bleibt. – Was Offenheit Positives bewirken kann, zeigt auch dieses kleine Fundstück. Jemand hat Jörgs Foto, das mich Xatar lauschend zeigt, jetzt auf dessen Wikipedia-Seite gepackt. Das kam, weil ich unsere Bilder bei Flickr unter CC-Lizenz hochgeladen habe. Die Buchmesse erscheint also nun im Gegenzug bei Xatar. Eine schöne weitere Rückkopplungsschleife, die unsere Idee unterstreicht. Für mehr Offenheit.

Frankfurter Buchmesse – Neues Aussteller-Format für Digitale: Orbanism Space

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FRANKFURTER BUCHMESSE
14.-18.10.2015 EHRENGAST >INDONESIEN<

PRESSEMITTEILUNG

 

Orbanism SpaceNeues Aussteller-Format für Digitale: Orbanism Space

Treffpunkt für die Medienwelt von morgen in Halle 4.1

Frankfurt, 08.09.2015 – In offizieller Partnerschaft mit der Frankfurter Buchmesse öffnet sich – kuratiert von den Netzwerk-Experten Leander Wattig und Christiane Frohmann – auf 112 Quadratmetern zum ersten Mal der Orbanism Space. Er ist ein beweglicher Zeit-Raum für die digitale Contentwirtschaft.

Der Orbanism Space interpretiert seinen Messestand als Performance- und Präsenzraum. Im Mittelpunkt steht die Begegnung von Menschen und digitalen Themen in neuen, unerwarteten Konstellationen.

Unternehmen und Marken haben drei Möglichkeiten sich einzubringen: Sie können hier selbst Veranstaltungen durchführen, eine eigene Ausstellungsfläche gestalten oder als Sponsor an der erzeugten Aufmerksamkeit teilhaben. Zum Service gehört auch eine umfangreiche Kommunikation quer durch alle Orbanism-Kanäle (u. a. Facebook: 42.000 Abonnenten, Twitter: 24.000 Followers).

Im Orbanism Space finden sowohl Fachveranstaltungen als auch große Community-Events statt:

  • die Preisverleihung des Deutschen eBook Award
  • das Buchblogger- und das Selfpublisher-Meetup
  • das Literaturblogger-Treffen (Hanser Literaturverlage, Suhrkamp Verlag)
  • das Twitter-Treffen (Tweetup) #140Minuten
  • das Lovelybooks Leser- und Bloggertreffen
  • das #pubnpub Pop-up
  • Impulsstunden für digitales Expertenwissen, in Kooperation mit der Electric Book Fair u. a.

Zentraler Bereich des Orbanism Space ist die Veranstaltungsbühne mit großem Auditorium, Bildschirm und variablen Sitzelementen, die je nach Anlass auch zur Liegewiese zusammengeschoben werden können. Im abgetrennten Meeting Space können Termine mit Geschäftspartnern und Multiplikatoren vereinbart werden. Alle Besucher werden im Eingangsbereich am Space Desk empfangen, an dessen Rückwand sich ein zweiter großer Bildschirm befindet. Es ist auch Standfläche (insgesamt 10 qm) für Aussteller buchbar – hier präsentiert sich beispielsweise die Bildagentur 123RF.

Orbanism Space

Der Orbanism Space ist das Angebot für digitale Inhalte-Marken, die nicht die Ressourcen für eine physische Präsenz während der gesamten Messezeit haben. Dieses neue Angebot bietet auch eine niedrigschwellige Premierenchance für Bild-/Film-/Sound-/Game-App-Firmen, die sich im Fokus der Frankfurter Buchmesse zeigen möchten. Außerdem ist der Orbanism Space ein zusätzliches Angebot für Unternehmen, die schon einen Stand haben und sich noch explizit als Teil der digitalen Community präsentieren möchten. Nicht zuletzt ist der Orbanism Space ein Reichweitengarant für Marken, die nicht aus dem traditionellen Publishing kommen, aber an einem zukunftsweisenden Format mitwirken wollen.

Unterstützt wird der Orbanism Space aktuell bereits von der Literaturplattform Lituro und der Matratzenmanufaktur Grafenfels. Weitere Sponsorings sind möglich.

Ort: Orbanism Space, Halle 4.1 B73
Website: mit ständig aktualisiertem Programm: http://space.orbanism.com
Kontakt: für Anfragen/Buchungen an: Leander Wattig, Mail: lw@orbanism.com
Hashtag: #orbanismspace

 

Über die Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse ist mit 7.100 Ausstellern aus über 100 Ländern, rund 270.000 Besuchern, über 4.000 Veranstaltungen und rund 9.300 anwesenden akkreditierten Journalisten die größte Fachmesse für das internationale Publishing. Darüber hinaus ist sie ein branchenübergreifender Treffpunkt für Player aus der Filmwirtschaft und der Gamesbranche. Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet seit 1976 der jährlich wechselnde Ehrengast, der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buchmarkt, seine Literatur und Kultur präsentiert. Die Frankfurter Buchmesse organisiert die Beteiligung deutscher Verlage an rund 20 internationalen Buchmessen und veranstaltet ganzjährig Fachveranstaltungen in den wichtigen internationalen Märkten. Mit der Gründung des Frankfurt Book Fair Business Clubs bietet die Frankfurter Buchmesse Unternehmern, Verlegern, Gründern, Vordenkern, Experten und Visionären ideale Voraussetzungen für ihr Geschäft. Die Frankfurter Buchmesse ist ein Tochterunternehmen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. www.buchmesse.de

Kontakt für die Medien:

Presse & Unternehmenskommunikation Frankfurter Buchmesse
Katja Böhne, Leitung Marketing & Kommunikation, Tel.: +49 (0) 69 2102-138, press@book-fair.com
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