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Online-Journalistentag 2021

20. Februar 2021

Online-Journalistentag 2021

Endlich wieder Journalistentag! Nach einer Corona-bedingten Verzögerung freuen wir uns, in wenigen Wochen wieder einen der größten Branchentreffs Deutschlands auszurichten. Seid dabei am Samstag, 20. Februar 2021, beim Online-Journalistentag!

Der Deutsche Journalisten-Verband ist mit 35.000 Mitgliedern die größte deutsche Journalistengewerkschaft, die sich auch als Berufsverband für die Interessen seiner Mitglieder engagiert. Mit mehr als 500 Teilnehmer*innen ist der Journalistentag einer der größten journalistischen Branchentreffs Deutschlands.

Auf das ganz große Wiedersehen mit Medienschaffenden aus dem gesamten Bundesland müssen wir wegen der Corona-Pandemie zunächst verzichten. Der Journalistentag kann aber trotzdem starten – und zwar noch breitgefächerter, informativer

Unsere Gäste erwarten Workshops, Foren und Online-Sessions. Außerdem haben zahlreiche prominente Medienkenner und Branchenexperten zugesagt.

Online-Ticket für Mitglieder und Nicht-Mitglieder

Informativ und bequem: Mit der Online-Teilnahme gibt es den Journalistentag ganz bequem per Stream auf der heimischen Couch. Die Online-Tickets sind kostenlos und stehen DJV-Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern zur Verfügung. Details zum Ablauf werden rechtzeitig vor der Veranstaltung bekanntgegeben.

Programm u.a.:

Bürde oder Chance? Wege aus der Krise
Gerade in Krisenzeiten haben Menschen ein Bedürfnis nach verlässlichen Informationen und Orientierung. Gute Voraussetzungen also für eine Renaissance des Qualitätsjournalismus? Doch gleichzeitig leiden die Medienhäuser auch unter der Krise: Werbeerlöse sinken, der Investitionsdruck für die nötigen Innovationen und der Aufwand für die Arbeitsorganisation steigt. Welche Chancen eröffnet die Krise also wirklich, und wie lassen sie sich unter erschwerten Bedingungen ergreifen?
Speaker*innen (u.a.): Ruprecht Polenz (Politiker, CDU), Götz Grommek (RUMS)

Terminjournalismus ade! Zeit für mehr Qualität im Lokalen?
Der Terminjournalismus beherrschte lange Zeit gerade den Alltag in vielen Lokalredaktionen – bis zur Coronapandemie. Auf einmal waren die Kalender leer. Luft, um eigene Geschichten und neue Konzepte zu entwickeln? Ist die Krise also womöglich das Beste, was dem Lokaljournalismus passieren konnte? Wie hat sich seine Rolle in den Kommunen eventuell geändert? Und erwachsen daraus auch neue Geschäftsmodelle?
Speaker*innen (u.a.) Benjamin Piel (Mindener Tageblatt), Timo Fratz (Radio Bielefeld), Jürgen Overkott (Westfalenpost)

Grenzenlos, geschmacklos, tabulos – wie weit darf Satire gehen?
Satire darf alles! Wirklich? Immer wieder führt Satire zu öffentlicher Empörung, Shitstorms und damit letztlich zu weiterer Spaltung. Haben wir unseren Humor verloren, oder geht Satire heute öfter zu weit? Vertieft sie die gesellschaftlichen Gräben, oder ist sie genau die richtige Antwort auf Fake News und Humorlosigkeit?
Speaker*innen (u.a.): Fritz Eckenga (Kabarettist, Autor), Idil Baydar (Kabarettistin), Roman Beuler („Comedy und Kabarett“, ZDF-Hauptredaktion Show)

Was Hans nicht lernt, lernt Hänschen: Mit Medienbildung gegen Fake News?
Datenmissbrauch, Fake Profile und Fake News – der richtige Umgang mit digitalen Medien wird immer wichtiger. Die Rufe nach einem Schulfach Medienbildung werden lauter. Die Grünen-Fraktion forderte die Einrichtung einer Bundeszentrale für digitale und Medienbildung. Ist das der richtige Weg? Wie könnte ein von Journalisten mitentwickeltes Schulfach aussehen?
Speaker*innen (u.a.): Cordt Schnibben (Reporterfabrik), Juliane von Reppert-Bismarck (Lie Detectors), Ulrike Kaiser (freie Medienfachjournalistin)

Die Stunde der Krisenkommunikation – und was wir darauf lernen können
Insbesondere die großen Coronaausbrüche auf Schlachthöfen, etwa im Kreis Gütersloh, haben bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Wie geht man damit um, worauf kommt es an, und was kann man aus der Situation mitnehmen, wie sich rüsten für die nächste Krise? Jan Focken, Pressesprecher des Kreises Gütersloh, berichtet von seinen Erfahrungen.

Das Ende Magazinkultur: Ist die Zeitschrift ein Auslaufmodell?
Online first – bei vielen Tageszeitungen löst das keine Abwehrreflexe mehr aus. Bei Zeitschriften und Magazinen mit ihrem höheren Anspruch an Layout, Fotos und Haptik ist das Print-Produkt allerdings weiterhin das Maß der Dinge – noch. Muss man nicht auch Zeitschriftenleser*innen durch digitale Formate abholen? Ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Zeitschrift in Gänze ästhetische Online-Äquivalente findet?
Speaker*innen: Andreas Gebauer, Jan Gesthuizen, Dr. Markus Kreher

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