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Wer macht ein Buch? Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse zur Sichtbarkeit von freien Lektor*innen und Übersetzer*innen

20. Oktober 2022 / 11:30 bis 12:30

Wer macht ein Buch? Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse zur Sichtbarkeit von freien Lektor*innen und Übersetzer*innen

Wer macht ein Buch? Podiumsdiskussion auf der Frankfurter Buchmesse zur Sichtbarkeit von freien Lektor*innen und Übersetzer*innen

Wann: Donnerstag, 20. Oktober 2022, 11:30 -12:30 Uhr

Wo: Bühne im Internationalen Übersetzungszentrum in Halle 4.0, Stand G101

Wer: Zoë Beck (Autorin und Verlegerin), Katharina Gerhardt (freie Lektorin), Patricia Klobusiczky (freie Übersetzerin), Jo Lendle (Hanser Verlag)

Moderation: Dr. Dania Schüürmann

Eine gemeinsame Veranstaltung von BücherFrauen, VdÜ und VFLL

Lektor*innen und Übersetzer*innen haben signifikanten Anteil an der sprachlichen Gestaltung und damit auch am Erfolg eines Buches. Über Sinn und Notwendigkeit von Übersetzer*innen-Namen auf Buchcovern und in Rezensionen und die Nennung von freien Lektorinnen und Lektoren im Impressum diskutieren die Autorin, Verlegerin und „BücherFrau des Jahres“ Zoë Beck und der Verleger Jo Lendle mit Patricia Klobusiczky für den „Verband deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V.“ (VdÜ) und Katharina Gerhardt für den Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL). Die Podiumsdiskussion ist die nächste Stufe der erfolgreichen Kampagne #LektoratInsImpressum, die der VFLL im Juni dieses Jahres gezündet hat. Mit Interviews und Anzeigen in Branchenmagazinen ruft der VFLL Verlage dazu auf, die Namen ihrer Lektorinnen und Lektoren ins Impressum aufzunehmen. Viele namhafte Autor*innen – darunter Nina George, Sebastian Fitzek und Kirsten Boie – unterstützen die Kampagne.

Zuvor hatte eine Umfrage unter den VFLL-Mitgliedern ergeben, dass die Nennung bei vielen Verlagen immer noch nicht üblich ist. Selbst auf Nachfrage möchten diese die Namen ihrer (freien) Mitarbeiter*innen nicht ins Impressum nehmen. Dabei fallen insbesondere die Genres Belletristik und Kinderbuch negativ auf.

„Der Feinschliff an Figurenrede und Ton, das gemeinsame Basteln an Sprachspielen, die genaue Hintergrundrecherche, die pure Konzentration auf den Text – all das wird von Autor*innen und Übersetzer*innen sehr geschätzt. Oft arbeiten wir schon jahrelang zusammen. Wir tragen zum Erfolg literarischer Titel bei. Eine Namensnennung im Impressum trägt dem Rechnung“, ergänzt Katharina Gerhardt.

„Verlage haben Übersetzungen lange Zeit als reine Dienstleistung betrachtet. Umso größer waren der Schock – und bei vielen leider auch die Abwehr –, als sich herausstellte, dass es sich bei literarischen Übersetzungen um urheberrechtlich geschützte Kunstwerke handelt. Diese sind nicht nur angemessen zu vergüten, also bei jeder Form von Nutzung, sondern deren Urheber:innen genauso zu nennen und zu würdigen wie die Autor:innen des Originals“, so die Erfahrung von Patricia Klobusiczky (VdÜ).

Über das Podium

Zoë Beck ist prämierte Krimi-Autorin, Verlegerin von CulturBooks und Übersetzerin aus dem Englischen. Sie ist BücherFrau des Jahres 2022.

Katharina Gerhardt ist langjährige freie Lektorin für Belletristik, Co-Autorin und Hochschuldozentin. Sie ist Gründungsmitglied des Verbands der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL).

Patricia Klobusiczky ist Literaturübersetzerin und war zuvor viele Jahre als Lektorin im Rowohlt Verlag tätig. Von 2017 bis 2021 war sie 1. Vorsitzende des VdÜ.

Jo Lendle ist Verleger des Carl Hanser Verlags und Mitglied des Verleger-Ausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Er hat diverse Bücher als Schriftsteller und Übersetzer veröffentlicht.

Über den VFLL

Der im Jahr 2000 gegründete VFLL ist Berufsverband für freiberuflich arbeitende Lektorinnen und Lektoren im deutschsprachigen Raum. Er kümmert sich um die beruflichen Interessen seiner rund 1150 Mitglieder, zu denen neben Lektorinnen und Lektoren auch (Schluss-)Redakteur*innen und Korrektor*innen zählen. Der VFLL setzt sich in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik für die wirtschaftlichen und sozialen Belange der freien Lektorinnen und Lektoren ein. Den bei der Künstlersozialkasse (KSK) versicherungspflichtigen Lektorinnen und Lektoren kommt zugute, dass der VFLL sowohl im Beirat als auch im Widerspruchsausschuss der KSK vertreten ist. Über die Deutsche Literaturkonferenz gehört der VFLL schon seit 2001 dem Deutschen Kulturrat an. Seit 2016 ist er zudem Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.


Speaker*innen / Akteur*innen:
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Location / Ort

Frankfurter Buchmesse
Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt am Main
Deutschland
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