Kategorie: Allgemeines

12 Regeln fürs Menschsein

  1. You will receive a body.
  2. You will learn lessons.
  3. There are no mistakes, only lessons.
  4. A lesson is repeated until learned.
  5. Learning lessons does not end.
  6. „There“ is no better than „here.“
  7. Others are merely mirrors of you.
  8. What you make of your life is up to you.
  9. Life is exactly what you think it is.
  10. Your answers lie inside you.
  11. You will forget all this.
  12. You can remember it whenever you want.

– Dr Chérie Carter-Scott / Dan Millman

 

(via)

Foto: „Humans Being“ by simiant is licensed under CC BY 2.0 

Wir veranstalten das 1. #FontaneCamp: Fontanes Medien

Ein schönes aktuelles Projekt, über das ich mich sehr freue, weil da meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Fontane Gesellschaft und mein Faible für frische Eventformate wunderbar zusammenkommen: Wir veranstalten das erste Barcamp für Theodor Fontane und Medienthemen darum herum. Wir, das sind das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam, die Theodor Fontane Gesellschaft und ich hab noch den besten Frank Feldmann als Barcamp-Profi ins Boot geholt (u.a. CommunityCamp Berlin und ORBANISM-AWARD-Gewinner). Der wahre Luxus im Job ist doch, ständig Herzensthemen und Herzensmenschen kombinieren zu können.

Infos: fontanekongress.de/barcamp

Europa

Bald ist ja Europawahl. Eine Partei mit solcherart Zielen würde ich sofort wählen:

★ Wir wollen die Vereinigten Staaten von Europa schaffen. Konsequent.
★ Wir wollen eine gemeinsame (Zweit-)Sprache für alle Länder, die überall parallel integriert wird. Englisch wär naheliegend, aber kann man auch gern auswürfeln.
★ Wir wollen eine weltweit führende digitale Infrastruktur schaffen.
★ Wir wollen weltweit das Land der Freiheit sein. Komplette und konsequente Gleichberechtigung des/der Einzelnen ohne Gleichmacherei.
★ Komplette Trennung von Staat und weltanschaulichen Akteuren. Keine Privilegien. Staat als Werte-Plattform.
★ Wir wollen die weltweit besten Voraussetzungen für Startups und Innovationen schaffen.
★ Wir wollen der weltweit führende Bildungsstandort werden. Wir ruhen nicht eher, bis Lehrer, Ausbilder und Erzieher die höchste gesellschaftliche Anerkennung genießen.
★ Wir entwerfen und testen Gesellschafts- und Wirtschaftsmodelle, die wirklich nachhaltig sind und auch bei einem vorweggenommenen Klimawandel funktionieren. Hashtag Grüne Wiese.
★ …

Ich wünschte mir einfach, dass man Zukunft mal groß denkt und nicht nur in Problem-Ableitungen. Irgendwann werden die Fragen lauter werden, was wir im Vergleich zu China & Co. zu bieten haben.

Schüchternheit und Erfolg auf Bühnen sind kein Widerspruch

Es ist immer wieder faszinierend, dass sich viele Leute wie hier offensichtlich auch Jimmy Fallon nicht vorstellen können, dass man in der Öffentlichkeit stehen, abliefern und dennoch schüchtern sein kann. Und dass sich das nicht grundsätzlich ändert, nur weil man Erfolg hat. Auch als Weltstar mit unfassbarer Karriere über Jahrzehnte hinweg. Bei Cher unterstreicht die ganze Körpersprache ihre Aussage. Ich find’s gut, wenn solche Leute das ab und an mal thematisieren, weil es anderen echt Mut macht.

Die Lautkarte der Emotionen

Sprache ist alt. Noch älter sind Laute der Verständigung, die relevante Empfindungen transportieren können. Wissenschaftler von UC Berkeley haben das mal untersucht und 24 Arten von unterscheidbaren Emotionen rausgefiltert, die wir auf diese Weise vermitteln. Und sie haben daraus eine Karte gebastelt, wo man sich das jeweils in Abstufungen anhören kann. Mega. Sicher auch praktisch, um es beispielsweise für Roboter oder Sprachassistenten einzusetzen.

Die Welt braucht nicht mehr Erfolg

„The plain fact is that the planet does not need more successful people. But it does desperately need more peacemakers, healers, restorers, storytellers, and lovers of every kind. It needs people who live well in their places. It needs people of moral courage willing to join the fight to make the world habitable and humane. And these qualities have little to do with success as we have defined it.“
David W. Orr

Foto: Christian Siedler (CC-Lizenz by-nd)

(via swissmiss)

Der eigene Weg ist lang

Grad gedacht: hui, Oktober war doch die Zeit. Köpper ins kalte Wasser. Nach einigen Kundenprojekten schon als Student hab ich mich vor inzwischen 11 Jahren mit Überreichung des Diploms in Leipzig selbstständig gemacht. Alter weißer Mann kommt näher. Jeder ist da anders und alles ist ok, aber ich wollte immer was machen, das mich in der Abschätzung eben auch als alter weißer Mann noch begeistern wird, und mir da entsprechend was aufbauen. Zugleich war ich nie der Typ, der schon mit 5 wusste, was genau das ist. Nicht mal Lokführer wollte ich werden. Dann geht es nur übers schrittweise Ausprobieren und Schärfen, was dann gerne mal ein paar Jahre dauert, auch wenn man erfolgreich ist, und was nie ganz zu Ende geht. Wenn ich jedenfalls eines gelernt hab in der Zeit, dann dass man echt an sich glauben muss – bei gleichzeitiger Demut. Sobald man da ins Schwanken gerät, schwankt alles. Passiert eh ab und an, völlig ok, aber man sollte halt nicht aus der Kurve fliegen. Letztlich könnten wir noch viel mehr Initiativen und Formate gebrauchen, die den Leuten Mut machen und Wege aufzeigen, wie man „sein Ding“ finden kann. Zumindest für die, die so ähnlich gepolt sind. Weil das dann einfach ein gutes, eben ein sich selbst gemäßes Leben ist. In der Summe kommt uns das zudem als Gesellschaft zugute und es reichte ja auch nicht, einfach nur ein bedingungsloses Grundeinkommen zu haben, wenn ohne Plan. Ich unterstütze für meinen Teil alles, was in diese Richtung geht und die/den Einzelne(n) auf dem eigenen Weg stärkt. Denn der ist lang. Weiter geht’s.

Arne Helm hat jedenfalls alles richtig gemacht, wie ich irgendwann mal auf Hiddensee entdeckt hab. :)