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Kultur- und Kreativwirtschaft: 30 Milliarden Euro Verluste durch Corona

»Die anhaltende Corona-Pandemie könnte für Kultur- und Kreativwirtschaft einer Studie zufolge in diesem Jahr zu Umsatzverlusten von über 30 Milliarden Euro führen. In einigen Bereichen werden bis zu 69 Prozent Minus erwartet. Die Szene werde »länger als andere Branchen brauchen, um aus der Krise herauszukommen«, heißt es in der am Freitag in Berlin veröffentlichten Analyse des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.«

Disney Plus: 95 Millionen zahlende Abonnent*innen

»Als im November 2019 Disney den hauseigenen Streaming-Dienst Disney Plus in ausgewählten Ländern an den Start brachte, gab es nicht wenige Marktbeobachter, die den Start kritisch sahen, schließlich war unklar, wie viele Kunden bereit sind, nur für Inhalte von Disney zu bezahlen. Nun hat der Konzern bekannt gegeben, dass Disney Plus Anfang Januar 2021 gut 95 Millionen zahlende Abonnenten hat. Alleine im abgelaufenen Quartal konnte man 21 Millionen neue Abokunden gewinnen, die aufgrund geltender Beschränkungen in der globalen Coronakrise mehr Zeit daheim verbringen.«

Studie: Corona trifft Kulturindustrie noch härter als Tourismus oder Automobilindustrie

»Laut einer Studie hat die Kultur in Europa mehr unter der Corona-Krise gelitten als andere europäische Wirtschaftszweige. Demnach sei der Gewinn im Jahr 2020 um rund 31 Prozent eingebrochen, mehr als im Tourismus (27 Prozent) und bei der Automobilindustrie (25 Prozent), wie die französische Nachrichtenagentur AFP mit Bezug auf den ihr vorliegenden Bericht von Ernst & Young am Dienstag berichtete. Am stärksten seien die Kulturakteure im Bereich Bühnenkunst mit 90 Prozent weniger Einnahmen betroffen, gefolgt von der Musik mit 76 Prozent.«