Thema: Zahlen Gesellschaft & Wirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft: 30 Milliarden Euro Verluste durch Corona

»Die anhaltende Corona-Pandemie könnte für Kultur- und Kreativwirtschaft einer Studie zufolge in diesem Jahr zu Umsatzverlusten von über 30 Milliarden Euro führen. In einigen Bereichen werden bis zu 69 Prozent Minus erwartet. Die Szene werde »länger als andere Branchen brauchen, um aus der Krise herauszukommen«, heißt es in der am Freitag in Berlin veröffentlichten Analyse des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.«

Studie: Corona trifft Kulturindustrie noch härter als Tourismus oder Automobilindustrie

»Laut einer Studie hat die Kultur in Europa mehr unter der Corona-Krise gelitten als andere europäische Wirtschaftszweige. Demnach sei der Gewinn im Jahr 2020 um rund 31 Prozent eingebrochen, mehr als im Tourismus (27 Prozent) und bei der Automobilindustrie (25 Prozent), wie die französische Nachrichtenagentur AFP mit Bezug auf den ihr vorliegenden Bericht von Ernst & Young am Dienstag berichtete. Am stärksten seien die Kulturakteure im Bereich Bühnenkunst mit 90 Prozent weniger Einnahmen betroffen, gefolgt von der Musik mit 76 Prozent.«

Homeoffice: 10,5 Millionen arbeiten dort – 50 % der Berufstätigen zumindest teilweise

»Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind Millionen Berufstätige ins Homeoffice gewechselt – und bis heute nicht wieder in die Büros zurückgekehrt. Aktuell arbeitet jeder Vierte (25%) ausschließlich im Homeoffice. Das entspricht 10,5 Millionen Berufstätigen. Auf weitere 20% (8,3 Millionen) trifft das zumindest teilweise zu, also nicht an allen Arbeitstagen pro Woche. Insgesamt arbeitet damit aktuell fast jeder Zweite (45%) zumindest teilweise im Homeoffice.«