Ascan von Bargen: Mit dem Schreiben verbindet mich eine „Hassliebe“

Ascan von Bargen: Mit dem Schreiben verbindet mich eine „Hassliebe“Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Ich bin Ascan von Bargen, Autor von „Die Legenden des Abendsterns“, „Lilienblut“ (UBooks Verlag) und des Vatikan-Thrillers „INSIGNIUM – Im Zeichen des Kreuzes“ (Maritim Verlag / Verlagsgruppe Hermann). Meine bevorzugten Genres sind Dark Romance, Mystery und Thriller. Außerdem habe ich ein großes Faible für düster-erotische Phantastik, wovon man sich in den Anthologien „Schattenversuchungen“, „Sad Roses“ und „Höllische Weihnachten“ überzeugen kann, die kürzlich im Sieben Verlag erschienen sind.

Mit dem Schreiben verbindet mich eine obsessive, euphorische „Hassliebe“, die mich seit Jugendtagen antreibt. Im Alter von 16 Jahren habe ich meine ersten Texte professionell veröffentlicht, seitdem folgten zahlreiche Kurzgeschichten, Romane, Novellen, Anthologien, Drehbücher und Hörspiele.

Mein ganzer Stolz ist zurzeit meine neue Vatikan-Thriller-Serie „INSIGNIUM – Im Zeichen des Kreuzes“, wofür die finnische Symphonic Metal Band „Nightwish“ ihre Hitsingle „Amaranth“ als Titelsong beigesteuert hat. Eine Produktion mit den deutschen Synchronstimmen von Jude Law, 007-Daniel Craig, Samuel L. Jackson, Antonio Banderas, „Dr. House“ u.v.a.

Wie verändern die digitalen Medien bzw. das Internet Ihre Arbeit?

Wir leben im Informationszeitalter – und die Ware des Autors ist Information. Es gab wirklich noch nie eine bessere Zeit, um als Autor arbeiten und leben zu können, als heute – nicht zuletzt aufgrund der modernen Technologien. Für mich persönlich stellen das Internet, die digitalen Medien und all die faszinierenden Neuerungen auf diesem Gebiet eine absolute Bereicherung dar.

Ich bin sehr dankbar dafür, die Chance zu haben, mich und meine Veröffentlichungen unmittelbar einem internationalen Publikum präsentieren zu können, Kontakte zu interessanten Menschen zu knüpfen, Neuigkeiten und Termine mitzuteilen, mit anderen Leuten zu interagieren, auf meiner Website Fotos, Leseproben und Downloads anzubieten, auf meiner MySpace-Seite Hörproben meiner neuesten Produktionen vorzustellen usw. usf. Das alles wäre ohne das Internet mit all seinen E-Mails, Websites, Foren, Blogs, Social Networks, Online-Shops usw. überhaupt nicht vorstellbar. Nicht auf diese Weise.

Die Möglichkeiten auf diesem Gebiet wachsen von Tag zu Tag und sind noch lange nicht alle ausgeschöpft. Für mich stellt das alles eine unglaubliche Erweiterung potentieller Möglichkeiten dar, was ungeheuer befreiend auf mich wirkt und sehr motivierend sein kann. Insofern wirkt sich das gewiss auch sehr positiv auf meine Arbeit aus.

Im Übrigen brauche ich zum Wachwerden und Arbeiten Musik. Viel Musik. Laute Musik. Und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mp3s, youtube oder ähnliches laufen habe. Ohne all diese digitale Medien müsste ich wohl häufiger das alte amerikanische Sprichwort zitieren: „Houston, we have a problem…“

Was ist ein typisches Problem bei Ihrer Arbeit, für das Sie eine Lösung suchen?

Ein typisches Problem ist es für mich, meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Ich will meine Leser mit Schönheit und Imagination begeistern. Mein Lieblingsmotto stammt von Niccolò Paganini: „Man muss selbst stark empfinden, um auch andere empfinden zu lassen.“ Das ist für mich sowohl das Ziel als auch die Hürde, die ich überwinden muss, um ans Ziel zu gelangen.

Wo finden wir Sie im Internet?

Auf meiner Autorenhomepage www.ascanvonbargen.com und bei MySpace unter www.myspace.com/ascanvonbargen.

________________________________________________

Diese vier Fragen werden regelmäßig von Leuten aus der Buchbranche beantwortet und die Interviews werden hier im Blog veröffentlicht. Dadurch entstehen Beiträge, die zum einen Aufmerksamkeit auf jene lenken, die “was mit Büchern machen”, und die zum anderen die Veränderungen und Probleme in den verschiedenen Bereichen der Branche sichtbar werden lassen. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, senden Sie Ihre Antworten und ein Bild von Ihnen in Ihrer Bucharbeits-Umgebung bitte an Leander Wattig. Als Inspirationsquelle könnten Ihnen die bisherigen Interviews dienen.


Anzeige (falls eingeblendet)

Kommentar schreiben