
Wer sind Sie und was machen Sie mit Büchern?

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Ich stehe meist früh auf, um die Seite zu aktualisieren. Ansonsten gibt es eigentlich keinen typischen Arbeitsalltag, ich arbeite, wie es kommt, eigentlich arbeite ich immer. Fixpoetry befindet sich seit Anfang des Jahres in einer akuten finanziellen Schieflage, weil wir einen wichtigen Sponsor verloren haben. Ich kann mir kaum Mitarbeiter*innen leisten und warte auf Zusage für institutionelle Förderung der Seite. Durch einen Unterstützungsaufruf an unsere Leser*innen sind wir in den letzten Monaten über die Runden gekommen. Mal sehen, was wird. Ich schwanke zwischen Zuversicht und Angst um das Ende der Seite, täglich.
Wie hat sich Ihre Arbeit über die Zeit verändert?
Der Anfang war Spielerei. Seit einigen Jahren ist es Ernst und der unbedingte Wille ist da, Fixpoetry zu etablieren. In diesem Jahr habe ich mich intensiv um Förderung bemüht und mich in das mir vollkommen neue Förderwesen eingearbeitet. Zu meiner großen Freude, hat sich der Elbkulturfonds entschlossen, mein Konzept eines ersten Fixpoetry Lyrikpreises, der sich ausschließlich an Frauen richtet, zu fördern. Das ist ein ganz neuer Aspekt meiner Arbeit, der zwar die Seite in ihrer Ganzheit nicht rettet, aber wer weiß, vielleicht doch!
Was ist ein Problem, für das Sie eine Lösung suchen?
Ja, die Finanzierung der Webseite steht an erster Stelle. Kooperationspartner, Werbepartner, inhaltliche Mitarbeit, alles was diese Seite am Leben hält, suche ich bzw. dafür suche ich nach Lösungen.
Wer sollte Sie ggf. kontaktieren? Welche Art von Kontakten wäre hilfreich?
Eigentlich jede, die ernsthaft Interesse hat, Fixpoetry am Leben zu erhalten, Verlage, Kooperationspartner*innen, Mitarbeiter*innen, Zeitungen. Frauen, die Interesse am Schreiben von Beiträgen für Fixpoetry haben. In der Rubrik Kritik sind wir noch viel zu wenige.
Wo finden wir Sie im Internet?
Bildquelle: Julietta Fix
