Live-Blogging mal anders

Zwei Beiträge von hackr und von Andy Brudtkuhl haben mich darüber nachdenken lassen, wie man künftig auch bloggen könnte: live. Mit der Hilfe von FriendFeed ist das schon heute möglich und Leute wie Robert Scoble nutzen den Dienst ja schon lange in ähnlicher Form.

Beispielsweise kann man einen Beitrag im Blog beginnen, sodass die Überschrift bei FriendFeed erscheint. Dort entnimmt man für diesen Blogbeitrag den Einbindungscode und fügt den entsprechenden iFrame im ursprünglichen Blogbeitrag ein:


So ist es in der Folge möglich, dass alle Nutzer gemeinsam an dem Beitrag (weiter-)schreiben können. In gewisser Weise würden in solchen Fällen auch Kommentarsysteme überflüssig, da es dann keine klare Trennung mehr zwischen Blogbeitrag und Kommentaren gibt – ein Blogbeitrag wird so zu einem einzigen Konversationsstrom:

23 comments

  1. Zudem erscheinen die Beiträge im Stream bei FriendFeed und sind dadurch für andere Nutzer leicht einsehbar. Es besteht also die Chance, dass weitere Personen die Konversation entdecken und sich an ihr beteiligen.

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  2. Ja, das ist eine geniale Möglichkeit. Könnte auch die Kommentarfunktion ersetzen. ABER, um vollständig auf FF umzustellen, bräuchte FF m.E. noch eine Möglichkeit nachträglich Bilder einzufügen.

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  3. Es fehlt noch einiges, denke ich. Momentan ist die ganze Sache, auch wo sie sinnvoll ist, noch recht umständlich. Es wäre schön, wenn man den Code nicht manuell einfügen müsste. Zudem wäre es sinnvoll, dass man schon sieht, wann jemand einen "Kommentar" zu tippen beginnt, so wie es wohl bei Google Wave möglich sein soll.

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    • Ganz genau. Das ist auch einer Gründe, warum ich das Ganze noch nicht stärker eingesetzt habe. Bleibt nur zu hoffen, dass mehr und mehr Leute FriendFeed nutzen aufgrund der überragenden technischen Vorteile. In letzter Zeit hat die FriendFeed-Nutzung meinem Eindruck nach auch schon recht stark zugenommen.

  4. conosco says:

    Friendfeed hat sich in der letzten Zeit technisch recht gut weiterentwickelt und man kann damit viele schöne Sachen machen. Das nützt aber leider nichts, wenn – insbesondere in Deutschland – die Nutzerzahlen so klein bleiben und mit Twitter oder Facebook nicht mithalten können.

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  5. Marcel Weiss says:

    @Leander Demnächst kommt eine neue FriendFeed-API mit mehr Funktionen (Entwicklern wurde bereits gesagt, sie sollen nichts neues mehr auf der alten bauen). Vielleicht kommt dann ja bald auch ein WordPress-Plugin, dass das Erzeugen und Einfügen von FriendFeed-Threads für das Livebloggen vereinfacht. Wäre auf jeden Fall spannend.

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  6. @consoco Die geringen Nutzerzahlen sind bisher echt ein Hemmschuh. Allerdings ist neben allen Vorteilen von FriendFeed bisher sicherlich ein Problem, dass die Verknüpfung der Vorteile mit den existierenden Plattformen der Nutzer wie eben Blogs noch zu gering ist. Wenn der konkrete Nutzwert steigt, steigen vielleicht auch die Nutzerzahlen (noch) stärker.

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  7. @Marcel Danke für die Info! Eine Art WordPress-Plugin habe ich mir schon immer gewünscht, das wäre echt spannend. Bisher ist FriendFeed für den Mainstream sicherlich einfach zu kompliziert. Über die Einbindung in Blogs könnte man die Vorteile besser aufzeigen und so letztlich auch mehr Nutzer gewinnen, die in der Folge dann auch all die speziellen Vorteile erkennen, die die Plattform noch bietet.

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  8. @Marcel Danke für die Info! So eine Art WordPress-Plugin habe ich mir schon immer gewünscht, das wäre echt spannend. Bisher ist FriendFeed für den Mainstream sicherlich einfach zu kompliziert. Über die Einbindung in Blogs könnte man die Vorteile besser aufzeigen und so letztlich auch mehr Nutzer gewinnen, die in der Folge dann auch all die speziellen Vorteile erkennen, die die Plattform noch bietet.

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  9. Um das das Ganze an Würze gewinnt, muss man die Kommentarfaulen Deutschen erstmal zum kommentieren bewegen! Dies läuft hier noch relativ schwerfällig, wenn man sich die meisten gut geschrieben Blogs anschaut. Außer man titelt sich basicthinking, prblogger oder indiskretion ehrensache. ;-)

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  10. Vielleicht schreiben wir aber auch noch nicht offen genug und laden die "Leser" nicht genug ein, auch Mit-Autoren zu werden. Da kann ich mir selbst an die Nase fassen. Ich sollte öfter Fragen stellen und zum Dialog einladen. Dann kommen sicherlich nach und nach auch die Reaktionen.

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