Wäre die Zementindustrie ein eigenes Land, dann wäre sie der viertgrößte CO2-Emittent weltweit

Wäre die Zementindustrie ein eigenes Land, dann wäre sie der viertgrößte CO2-Emittent weltweit

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»Das Problematische am Beton ist der Zement, der hauptsächlich aus Kalk besteht. Der Kalk muss zur Herstellung von Zement auf 1450 Grad erhitzt werden, wobei hohe Mengen an CO2 entstehen. Im Durchschnitt setzt je eine Tonne Zement etwa 600 Kilogramm CO2 frei. Damit macht die Zementproduktion acht Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen aus. Dieser Anteil ist dreimal so hoch wie der CO2-Ausstoß des globalen Flugverkehrs.

Die Schäden, die durch die Betonproduktion entstehen, machen sich aktuell noch nicht im Preis bemerkbar: Ein Liter Beton kostet weniger als ein Liter Mineralwasser. ›Wäre die Zementindustrie ein eigenes Land, dann wäre sie der viertgrößte Emittent an Treibhausgasen auf der Welt nach China, den USA und Indien‹, stellt Professor Harald Lesch in der Beton-Doku fest.«

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