Musiker wie Beethoven können ohne Gehör komponieren, weil alles gespeichert ist

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»Wie aber konnte Beethoven überhaupt mit seiner Schwerhörigkeit komponieren? Nur, weil er als Hörender geboren worden war, eine normale Ausbildung zum Musiker und Komponisten erhalten hatte, er die musikalische Welt seiner Zeit hörend erlebt hatte und sie in seinem musikalischen Gedächtnis – laut Forschenden liegt es in den Schläfenlappen der beiden Gehirnhälften – gespeichert hatte. Wie auf einer Festplatte. Für das Komponieren selbst ist ein reales Hören nicht nötig, es geschieht im Kopf, in der inneren musikalischen Vorstellungswelt. Musikalische Elemente wie Harmonik, Rhythmik und Melodien werden in eine kunstvolle Form gebracht. Möglicherweise konnte Beethoven leichter Neues erproben und radikaler und freier sein, weil er die Musik seiner Kollegen nicht hören konnte und auch keine Rücksicht auf Konventionen nehmen musste.«

(via)


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