Der Mensch hat die Hälfte aller Tiere auf der Erde ausgerottet

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»Wir stehen noch ganz am Anfang eines Prozesses, dessen bedrohliche Dimension viel zu wenig bekannt ist. In 20 oder 30 Jahren wird es weltweit keine größeren Säugetiere mehr in der freien Natur geben. Bis Ende des 21. Jahrhunderts könnte die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten verschwunden sein.

[…]

Aber wir sollten nicht nur Arten zählen, es geht auch um die Größe der Populationen; wir dünnen die Bestände derart aus, dass sie faktisch in den Ökosystemen keine Rolle mehr spielen. Kiebitz, Rebhuhn, Feldlerche sind als Arten zwar nicht ausgestorben, aber sie sind dennoch bis auf Restbestände aus unserer Landschaft verschwunden. Die Bestände brechen ein, wir haben einen Crash der Masse. Rund die Hälfte aller Tiere, die mit uns die Erde bewohnten – ich meine Individuen, nicht Arten –, haben wir ausgerottet.«

(via Sophie Bleich)


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