Wer sind Sie und was machen Sie?

Was sind für Sie gute Dokus und was mögen Sie daran?
Fasst man Dokumentationen und Dokumentarfilme unter dem Begriff Dokus zusammen, zeichnet diese nicht nur den Versuch der Abbildung der Wirklichkeit aus, sondern insbesondere die Suche nach dem wahren Kern des Erlebten, der Menschen, des Themas.
Wann und wo schauen Sie Dokus (am liebsten)?
Da ich berufsbedingt sehr viel schaue, kann ich diese Frage kaum beantworten. Ich schaue im Fernsehen, im Kino, auf den unterschiedlichen Formen von Monitoren. Eine großen Dokumentarfilm schaue ich am Liebsten im Kino.
Welche Doku haben Sie zuletzt gesehen?
Da ich gerade aus 122 Dokumentarfilmen die Vorjury und die Jury betreut habe, kann ich dies gar nicht beantworten. Im privaten Umfeld war es ein Dokumentarfilm zum Thema Natur.
Welche Doku hat Sie besonders bewegt?
»War Photographer« von Produzent und Regisseur Christian Frei aus dem Jahr 2001.
Welche Doku hat Sie zum Staunen oder Lachen gebracht?
»Das Wunder von Taipeh«. Es hat mich sowohl zum Staunen als auch zum Lachen gebracht.
Welche Doku ist schwer anzuschauen, aber wichtig?
Jede Doku, die einen im Tiefsten berührt, kann ggf. hart zu schauen sein und ist zugleich wichtig, weil sie offenbar etwas bewirkt. Es ist jedoch immer eine Frage der Grenze, wenn es zu hart und damit kontraproduktiv wird. Hier sind die Empfindsamkeiten der Menschen sehr unterschiedlich. Ist für einen Menschen die Überfischung der Meere, das Abschlachten von Walen, die Zerstörung der Natur unerträglich, sind es für andere Filme über Genitalverstümmelung von Frauen, Leid ausgelöst durch Krankheiten, Kriegsreportagen und für die Dritten die ungleiche Verteilung von Ressourcen in jeder Form.
Wo finden wir Sie im Internet?
Ich existiere real.
Foto (c) SWR



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